Die CVSS-Studie ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt zwischen folgenden Insitutionen der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:
- Pädiatrischen Hämatologie / Onkologie / Hämostaseologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin
- Insitut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)
- Deutsches Kinderkrebsregister
- Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) der Präventiven Medizin, am Zentrum für Kardiologie der
Im April 2010 eröffnete in der Abteilung Pädiatrische Hämatologie/Onkologie/Hämostaseologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz eine neue Spätfolgenambulanz, die sich speziell an ehemalige Patienten nach Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter, die mittlerweile im Erwachsenenalter sind, richtet.
Im Deutschen Kinderkrebsregister (DKKR), angesiedelt am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz, werden seit 1980 etwa 95% aller pädiatrisch-onkologischen Patienten <15 Jahre in Deutschland erfasst (mittlerweile mehr als 50.000 Fälle). Das Register enthält Informationen über Art der Krebserkrankung, Alter, Geschlecht, Therapieerfolge, angewendetes Studienprotokoll und die behandelnde Klinik sowie Basis-Follow-up Daten. Fast alle Patienten mit einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter in Deutschland werden in die jeweilige entitätsspezifische Therapieoptimierungsstudie der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) eingeschlossen und dementsprechend deutschlandweit standardisiert behandelt. Das DKKR kooperiert eng mit den Therapieoptimierungsstudien und aktualisiert regelmäßig die erhobenen Daten.
Die Gutenberg-Gesundheitsstu die ist eine groß angelegte, prospektive und repräsentative Bevölkerungsstudie. Seit April 2007 wird die Studie von der Präventiven Medizin, der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als interdisziplinäres Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Kliniken der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich durchgeführt Im Rahmen des Projektes wird der Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Rhein-Main-Region untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Es werden aber auch Krebserkrankungen, Augenerkrankungen sowie Erkrankungen des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Psyche untersucht.
In den Jahren 2007 bis 2012 wurden über 15.000 Personen aus einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe in die Studie eingeschlossen und im Studienzentrum untersucht.
Die GHS ist ein gemeinsames Projekt von 6 verschiedenen Abteilungen der Universitätsmedizin Mainz (Psychosomatik, Kardiolologie und Angiologie, Med. Statistik, Augenheilkunde, Klinische Chemie und Labormedizin).