Herzlich willkommen auf der Homepage von SentiSurv RLP!

Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz führt die Universitätsmedizin Mainz eine Beobachtung (Surveillance) der Bevölkerungsgesundheit in Rheinland-Pfalz durch, aktuell hinsichtlich der SARS-CoV-2 (Corona) Pandemie. Im Rahmen des Projekts wird die Inzidenz des SARS-CoV-2 Virus in Rheinland-Pfalz inklusive Dunkelziffer in repräsentativen Bevölkerungskohorten kontinuierlich bestimmt, um ein Echtzeitbild der aktuellen Infektionslage zu erhalten. Die erste Phase von SentiSurv RLP fand von Dezember 2022 bis Ende April 2023 mit einer halbwöchentlichen Testung statt. Die zweite Phase erstreckte sich von Juni bis Ende Dezember 2023, in der sich die Teilnehmenden einmal wöchentlich auf SARS-CoV-2 testen. Die dritte Phase wird voraussichtlich von Januar 2024 bis März 2024 stattfinden. In der dritten Phase testen sich die Teilnehmenden wie in der zweiten Phase einmal wöchentlich auf SARS-CoV-2.

Ziel von SentiSurv RLP ist es, zum Schutz vor zukünftigen, nicht nur pandemiebedingten Gefährdungen der Bevölkerungsgesundheit ein App-basiertes Monitoring und Frühwarnsystem zu untersuchen und zu bewerten. Die Smartphone-App bietet darüber hinaus die Möglichkeit neue, direkte Interaktionsmöglichkeiten zur Kommunikation zwischen Bevölkerung, Wissenschaft und Politik zu nutzen.


SentiSurv RLP wird fortgesetzt!

Das Surveillance- und Frühwarnsystem SentiSurv RLP wird von Januar 2024 bis voraussichtlich Ende März 2024 fortgesetzt.

SentiSurv RLP Dashboard

Die Daten, die mittels der SentiSurv RLP App erhoben werden, sind auf einem Dashboard in interaktiven Graphiken zur Verfügung gestellt. Durch die regelmäßige Selbsttestung von bevölkerungsrepräsentativen Kohorten, auch ohne vorhandene Symptome, bildet das Dashboard die Infektionslage inklusive Dunkelziffer ab. Das Dashboard wird wöchentlich aktualisiert, um die aktuelle Datenlage zum Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz zu berichten.

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Nach erfolgreicher Fortführung des Projekts werden die Daten seit dem 06.07.2023 wieder auf dem Dashboard angezeigt und laufend aktualisiert.

Grußwort

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Ministerialdirektor Daniel Stich | © MWG, Piel

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie hat in der Gesellschaft ein stückweit ihren Schrecken verloren. Durch die vorhandenen Impfstoffe, eine hohe Impfquote und einem gesunden Maß an Eigenverantwortung sind wir gut aufgestellt, um mit dem Virus ein normales Leben führen zu können.

Dennoch ist die Pandemie nicht vorbei und täglich infizieren sich Menschen mit SARS-CoV-2. Es ist also auch weiterhin wichtig, das Infektionsgeschehen im Land kontinuierlich zu erfassen, um bei steigenden Neuinfektionen frühzeitig und gezielt Maßnahmen zur Pandemiekontrolle ergreifen zu können.

Wir gehen einen weiteren Schritt in Richtung "Frühwarnsystem". So führt die Universitätsmedizin Mainz im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit modellhaft ein SARS-CoV-2 Monitoring (SentiSurv RLP) der Inzidenz durch, um hieraus Erkenntnisse über die Verbreitung des Virus zu erhalten. Dieser neue Ansatz der Testung einer sogenannten "Sentinel-Kohorte", d.h. einer ausgewählten Personengruppe als repräsentativer Ausschnitt der Bevölkerung, soll die allgemeine Corona Datengrundlage im Land valide ergänzen.

Und dazu bitten wir um Ihre Unterstützung und laden Sie herzlich ein an der SentiSurv RLP Erhebung teilzunehmen. Mit Ihrer Teilnahme können Sie einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie leisten.

Daniel Stich
Ministerialdirektor
Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit

Auf einen Blick

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Aktuelles


20.01.2023

Rheinland-Pfalz und Universitätsmedizin Mainz starten Studie für ein Infektions-Frühwarnsystem

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz

zur Meldung

Neues Hilfsangebot für Post-COVID Betroffene und Angehörige

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Die neue Webseite www.postcovid-rlp.de bietet Unterstützung für Post-COVID Betroffene und Angehörige. Es finden sich übersichtliche und verlässliche Informationen rund um Post-COVID, an wen man sich wenden kann und welche Behandlungsansätze es gibt.

Zusammengestellt und veröffentlicht wurde das Informationsangebot durch die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) mit Unterstützung der Partnerorganisationen des Runden Tisches Post-COVID, darunter die Universitätsmedizin Mainz.

Klicken Sie einfach auf das Bild rechts, um auf die Webseite zu gelangen!


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