Qualitätssiegel Best Practice Beispiel in der Tierversuchs-Kommunikation 2024

Die Universitätsmedizin Mainz hat 2024 zum zweiten Mal in Folge das „Qualitätssiegel für Best Practice Beispiele in der Tierversuchs-Kommunikation“ erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt die Initiative „Tierversuche verstehen“ die vorbildliche Kommunikation tierexperimenteller Forschung durch das Translational Animal Research Center (TARC) der Universitätsmedizin Mainz.

Die Universitätsmedizin Mainz hat mit dem Translational Animal Research Center (TARC) eine zentrale Einrichtung geschaffen, die sich auf tierversuchsbasierte Methodik und deren Kommunikation spezialisiert hat. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit und Nahbarkeit der Ansprechpersonen, die sich mit Foto und Kontaktinformationen zeigen. Diese persönliche Vorstellung erleichtert den Dialog und schafft Vertrauen. Eigene Fotos und Videos aus der Tierhaltung sind auf der Website in umfangreiche Hintergrundinformationen eingebunden und bieten einen transparenten Einblick in die Arbeit mit Versuchstieren.
Besonders beeindruckend ist auch das Engagement der Universitätsmedizin Mainz in der Organisation und Teilnahme an öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Ein herausragendes Beispiel ist der Start einer Filmserie über Fakten und Details rund um die Versuchstiere am TARC zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April. Darüber hinaus werden im Podcast „Three Minutes 3Rs“ Forschungsprojekte der Universitätsmedizin Mainz vorgestellt, wobei besonderes Augenmerk auf die Prinzipien der 3Rs (Replace, Reduce, Refine) gelegt wird.
Die Universitätsmedizin Mainz mit ihrem „Translational Animal Research Center“ leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung und Transparenz rund um das Thema Tierversuche in der Forschung. Sie fördert aktiv den offenen Dialog über Tierversuche und setzt mit kreativen Formaten Maßstäbe für gelungene Kommunikationsarbeit.

„Tierversuche verstehen“ ist eine Informationsinitiative der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, in der sich die bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland, darunter auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, zusammengeschlossen haben.