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Hals-, Nasen-, Ohrenklinik
und Poliklinik

Schwerpunkt Kommunikationsstörungen
 

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

herzlich willkommen auf der Internetseite der Abteilung für Kommunikationsstörungen der HNO-Universitätsklinik.

Auf den folgenden Internetseiten haben wir für Sie umfassende Informationen vorbereitet. Sie finden Informationen über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erfahren, wie Sie einen Termin bei uns vereinbaren können und welches Behandlungsspektrum wir anbieten. Weiter finden Sie Informationen für Studierende und zu unseren Forschungsschwerpunkten. Wir bieten regelmäßig Fortbildungen für Ärzte, Logopädinnen, Pädagogen, Audiologische Assistentinnen und Informationsveranstaltungen für Patienten und Eltern von Patienten an.

Seit Ende 2015 sind wir als B-Zentrum Bestandteil des Zentrums für seltene neurologische Erkrankungen (ZSEN) und behandeln in diesem Rahmen interdisziplinär Kinder und Erwachsene mit seltenen Erkrankungen (Prävalenz: 1:2000), z.B. schwerste Sprachentwicklungsstörungen mit genetisch bedingter Intelligenzminderung, Verhaltensauffälligkeiten, Mitochondropathien, Stoffwechselerkrankungen u.a. MPS, lysosomale Speichererkrankungen, neurologisch bedingte Schluckstörungen bei neuromuskulären Erkrankungen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Läßig
Leiterin der Abteilung für Kommunikationsstörungen

Die Abteilung für Kommunikationsstörungen der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik beschäftigt sich mit den Krankheitsbildern der Phoniatrie und Pädaudiologie in Krankenversorgung, Lehre und Forschung.

Der größte Teil unserer Patienten wird ambulant untersucht und behandelt. Pro Jahr werden etwa 3500 Patienten betreut. Dies sind überwiegend Kinder mit dem Verdacht oder der Diagnose einer Hörstörung oder Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen, Sprachentwicklungsstörungen oder Sprachentwicklungsbehinderungen.

Wird bei der ambulanten Untersuchung dieser Kinder eine versorgungspflichtige Hörstörung oder eine gravierende Sprachentwicklungsstörung diagnostiziert, so können diese kleinen Patienten bei uns auch stationär aufgenommen werden.
Bei Kindern mit Hörstörungen werden dann während des stationären Aufenthaltes optimal auf das Kind abgestimmte Hörgeräte angepasst. Auch die Frage nach einer Cochleaimplantat-Versorgung kann geklärt werden, Informationen finden Sie hier. Eine Erläuterung "Was ist ein CI?" auf türkisch finden Sie hier (602 KB). Im Anschluss an eine CI-Operation, die ggf. in der HNO-Klinik erfolgt, wird bei uns eine stationäre audioverbale CI-Therapie (spezifisches Hörtraining) und die Prozessoreinstellung durchgeführt. Für Kinder mit schweren Sprachentwicklungsstörungen bieten wir die Möglichkeit eines gestaffelten stationären Aufenthaltes zur umfassenden Diagnostik der Sprachstörung und anschließenden intensiven Sprachtherapie.  Hierbei erhalten die Kinder täglich logopädische Therapie sowie weitere therapeutische Förderung. Nähere Informationen auf unserem "Stationsflyer" (727 KB).

 

 

Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden aber ebenso Störungen des Redeflusses (z.B. Stottern), Stimmstörungen (z.B. infolge schlechten Stimmgebrauches, bei Lähmungen oder als Folge von Kehlkopfoperationen), zentral bedingte Sprach- und Sprechstörungen (z.B. nach Schlaganfällen oder neurochirurgischen Eingriffen) sowie Schluckstörungen unterschiedlicher Ursachen diagnostiziert und therapiert. ÄrztInnen und LogopädInnen der Klinik arbeiten auch im "Zentrum für Schluckbeschwerden und Motilitätsstörungen" der Universität Mainz und der DKD Wiesbaden mit.

Zertifikat

2. Fachtagung des Interdisziplinären Mutismus Forum 2017