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Transfusionszentrale der Uniklinik Mainz erwartet in diesem Jahr 80.000 Blutspenden

Transfusionszentrale verfügt über steigenden Blutvorrat - Junge Bevölkerung gilt es als Dauerspender zu gewinnen

Wie spendierfreudig die Mainzer, die Rheinhessische und die Rheinland-Pfälzische Bevölkerung bei der Blutspende ist, zeigt sich gerade auch in den Ferienmonaten an den Blutvorräten der Transfu­sionszentrale des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nachdem im Jahr 2006 über 73.000 Vollblutspenden in der Transfusionszentrale und auf den Außenterminen entnommen wurden, werden auf Grund der hohen Spendebereitschaft in der Bevölkerung in diesem Jahr erstmals über 80.000 Vollblutspenden erwartet. Ziel der Transfusionszentrale ist es, auch jüngere Menschen als Dauerblutspender zu gewinnen. Die Transfusionszentrale versorgt das Universitätsklini­kum Mainz sowie die umliegenden Krankenhäuser in Mainz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz und im angrenzenden hessischen Gebiet sowie 50 niedergelassene Ärzte im 24-Stunden Dienst­leistungsbe­trieb mit Blut und Blut­komponenten von ausschließlich eigenen Dauerblutspender/innen. Durch entspre­chende Maßnah­men und Spenderaktivierun­gen ist jederzeit eine ausreichende Versorgung mit Blutkompo­nenten durch die Transfusionszen­trale gegeben. So mussten seit der Gründung der Transfusionszentrale im Jahr 1954 keine not­wendigen operati­ven Eingriffe oder medizinische Maßnahmen auf Grund von Blutkonservenknappheit verschoben werden, obwohl der Bedarf an Blutkonser­ven kontinuierlich ansteigt. „Die Transfusionszentrale des Universitätsklinikums Mainz hat dank der hohen Blutspendebereitschaft der Bevölkerung einen steigenden Vorrat an Blutkonserven. Auf Anfrage anderer Blutspendedienste können wir daher bei Versorgungsengpäs­sen mit  Blutkonserven aushelfen“, erläutert Dr. Walter Hitzler, der Leiter der Transfusionszentrale des Mainzer Uniklinikums, die positive Entwicklung. „Unser vorrangiges Ziel dabei ist es, das Blut nicht nur von aktuellen Dauerblutspendern zu generieren, sondern zusätzlich auch die jün­gere Bevölkerung anzusprechen, um sie als neue Dauerblutspen­der zu gewinnen. Für die Spender ist die regelmäßige Untersuchung des Spenderblutes auch eine persönliche Gesundheitsüberwachung und damit ein kostenloser Gesundheits-Check“, so Hitzler weiter.