Welcome to the Wagner-Drouet Laboratory

Arbeitsgruppe Wagner-Drouet

Dr. med. Eva Wagner-Drouet

Dr. med. Eva Wagner-Drouet

Leiterin des Zentrums Zelluläre Immuntherapie und Stammzelltransplantation, Oberärztin, Arbeitsgruppenleiterin

Fachärztin für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und Internistische Onkologie

Arbeits- und Interessengebiete

Unsere Arbeitsgruppe interessiert sich für die Rekonstitution des neuen Immunsystems nach allogener Stammzelltransplantation. Unsere Arbeitsgebiete im Einzelnen sind:

  • Virale Infekte durch Funktionsverlust des adaptiven Immunsystems (GPI-Anker negative T-Zellen)
  • Graft versus Host disease (GvHD) – Imbalance verschiedener T-Zell-Subpopulationen
  • Auswirkung der Konditionierung (T-Zell-Depletion durch ATG und  Alemtuzumab) auf die Immunrekonstitution
  • Bedeutung der NK-Zellen für GvHD- und Rezidiv-Entwicklung

Research Interests

Our research group is interested in the immune reconstitution in patients after allogeneic hematopoietic stem cell transplantation. Our research interests in detail are:

  • Impaired function of the adaptive immune system (GPI-anchor negative T cells after Alemtuzumab mediated T cell depletion)
  • Graft-versus-Host Disease (GVHD) - imbalance of different T cell subpopulations
  • Differences in the immune reconstitution caused by different conditioning regimen (T cell depletion by ATG or Alemtuzumab)
  • Influence of NK cell function on the development of GVHD or relapse

Hintergrund

Die allogene Stammzelltransplantation (Übertragung von gesunden blutbildenden Stammzellen auf einen Patienten) bietet bei malignen hämatologischen Erkrankungen wie akuten Leukämien eine kurative Therapie-Option. Infektionen, Relapse und Graft versus Host disease (GvHD) stellen die häufigsten Herausforderungen nach eine solchen Therapie dar. Diese Komplikationen sind häufig durch eine verzögerte oder gestörte Rekonstitution des neuen Immunsystems im Patienten mit verursacht.
 
Wir analysieren in einem translationalen Ansatz an Patientenproben mögliche Schwächen des neuen transplantierten Immunsystems mit dem Ziel die allogene Stammzelltransplantation in einem zweiten Schritt für Patienten sicherer zu gestalten.

 

Background

For many patients with hematological malignancies such as AML allogeneic hematopoietic stem cell transplantation (HSCT) is the only curative therapeutic. Infections, relapse, and graft-versus-host disease (GVHD) are the most important challenges after allogeneic HSCT. These complications are often partly caused by delayed or altered immune reconstitution of the new donor derived immune system.
 
In our translational projects we analyze possible impairments of the new donor derived immune system using patient samples to correlate in vitro findings with clinical courses. Our aim is to make allogeneic HSCT more safe and effective for our patients.

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Funktionsverlust GPI-Anker negativer T-Zellen nach Alemtuzumab-basierter T-Zelldepletion
    In vorherigen Arbeiten konnten wir zeigen, dass nach Alemtuzumab-basierter Konditionierung nach allogener Stammzelltransplantation GPI-Anker negative T-Zellen rekonstituieren. Diese T-Zellen sind in ihrer Fähigkeit gestört, virus-infizierte Zellen zu bekämpfen. Hier untersuchen wir die Mechanismen, die zu GPI-Anker negativen T-Zellen führen und die Ursachen der gestörten T-Zellfunktion.
    (A. Lay, C. Götz)
     
  • GPI-Anker negative regulatorische T-Zellen nach Alemtuzumab
    Patienten nach Alemtuzumab-Therapie zeigen auch GPI-Anker negative regulatorische T-Zellen (Treg). Diese scheinen schlechter in der Lage zu sein andere T-Zellen zu hemmen und somit ein angestoßenes Immunsystem zu kontrollieren. In ersten Daten konnten wir bestätigen, dass Patienten mit einer besonderen Form der GVHD vermehrt GPI-Anker negative Treg aufweisen.
    (L. Schäfer, K. Epp, Kooperation: T. Bopp)
  • Unterschiede in der NK-Zell-Rekonstitution nach ATG oder Alemtuzumab basierter T-Zelldepletion
    ATG und Alemtzumab werden als Antikörper zur T-Zelldepletion eingesetzt um eine GvHD nach allogener Stammzelltransplantation zu verhindern. Direkt nach T-Zell-depletierter Transplantation kommt den NK-Zellen eine bedeutende Funktion in der Immunantwort zu. In diesem Teilprojekt untersuchen wir die Auswirkungen der unterschiedlichen Antikörper auf die NK-Zell-Entwicklung nach der Transplantation und versuchen klinisch auffällige Unterschiede z.B. in der Infektionsrate zu verstehen.
    (S. Bode, Kooperation: E. Ullrich)
  • Unterschiede im Langerhans-Zell-Chimärismus
    Antigenpräsentierende Zellen spielen in der Immunantwort als Partner der T-Zellen eine bedeutende Rolle. Langerhanszellen als APC´s der Haut zeigen unterschiedliche Dichte und Herkunft in Abhängigkeit vom gewählten Konditionierungsregime. Dieses Projekt untersucht den Einfluss der Ganzkörperbestrahlung auf die Entwicklung der Langerhanszellen bzw ihre Bedeutung in der Entstehung von Haut-GvHD.
    (T. Schmitt, Kooperation: K. Bender)

  • Einfluss regulatorischer T-Zellen auf die GvHD-Entstehung und Therapie
    GvHD als unerwünschte Reaktion des Spenderimmunsystems auf gesundes Patientengewebe wird meist als Dysregulation des neuen Immunsystems verstanden. Durch eine gestörte Funktion oder quantitative Unterlegenheit könnten regulatorische T-Zellen sowohl in der Diagnose als auch in der Therapie der GvHD von Bedeutung sein. Dieses Projekt evaluiert verschiedene Treg-Subpopulationen als mögliche Biomarker, sowie die Möglichkeit Treg als zelluläre Therapie für Patienten mit GvHD einzusetzen.
    (P. Wölfinger, Kooperation: T.Bopp, H. Jonuleit, A. Tüttenberg)
     
  • Bedeutung von IL17-Zellen in der Pathologie der GVHD
    Die Rolle von IL17-Zellen wird aktuell kontrovers diskutiert. Wir untersuchen IL17-Zellen in Patienten nach allogener Stammzelltransplantation sowohl in Blut als auch verschiedenen Organen um ihre Rolle in der Entstehung der GvHD zu adressieren.
    (D. Wolff, Kooperation: J. Karbach, A. Kreft)

Team und Publications

Wagner-Drouet Laboratory´s Team

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Selected Publications

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Kooperationen

Mit den folgenden Forschergruppen aus Mainz und Frankfurt pflegen wir enge Kooperationen:

  •  Prof. Dr. Tobias Bopp
  • (Institut für Immunologie, Universitätsmedizin Mainz)
  • HD Dr. Helmut Jonuleit / PD Dr. Andrea Tüttenberg
    (Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz)
  • Prof. Dr. Evelyn Ullrich
    (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Frankfurt)
  • Dr. Klaus Bender
    (Institut für Rechtsmedizin, Universitätsmedizin Mainz)
  • PD Dr. Andreas Kreft
    (Institut für Pathologie, Universitätsmedizin Mainz)
  • Dr. Dr. Julia Karbach
    (Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsmedizin Mainz)

Stellenangebote

Initiativbewerbungen für Master- oder Promotionsarbeiten sind immer herzlich willkommen. 
Bei Interesse kontaktieren Sie bitte 
 
Dr. med. Eva Wagner-Drouet
eva.wagner@unimedizin-mainz.de