Herzlich Willkommen lieber GPA 26A!

Kaum haben wir den GPA 23 A und GKPH 25/26 verabschiedet, beginnt ein neues Kapitel für 30 neue Auszbildende am AZGP.

Am 01.04.2026 ging es mit einer Willkommenfeier im Hörsaal des Pulverturms los.

Begleitet vom Patenkurs GPA 25A gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Kennenlernspielen, einer Führung über das Gelände der Universiätsmedizin und einem ausgiebigen Buffet.

Kevin Kierstein und Filiz Eroglu haben als Kurssprecher*in des GPA 25A die neuen Auszubildenden herzlich in Empfang genommen: "Auf euch kommt eine aufregende Zeit zu- ihr werdet als Kurs, aber auch jeder für sich, wachsen und viel Spannendes erleben!"

Wir wünschen für den Ausbildungsbeginn viel Erfolg, Durchhaltevermögen und tolle Begegnungen!

Herzlich Willkommen im #TeamUM!


Weitere Meldungen aus dem AZGP

Am 31. März 2026 war es endlich so weit: Im Ausbildungszentrum herrschte pure Feierstimmung. Nach intensiven Lernphasen, unzähligen praktischen Einsätzen und erfolgreichen Prüfungen durften die Absolvent*innen der Kurse GPA 23A und GKPH 25/26 ihre wohlverdienten Examensurkunden entgegennehmen.

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe verabschiedet das AZGP insgesamt 20 hoch motivierte neue Kolleg*innen in ein überaus facettenreiches und zukunftsweisendes Arbeitsfeld. 

Emotionale Worte zum Abschied

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Rückblick auf die gemeinsame Ausbildungszeit. In einer emotionalen Rede ließen Nina Duch und Lynn Jakob die vergangenen Monate Revue passieren. Mit herzlichen Worten verabschiedeten sie sich im Namen der Absolvent*innen von ihrer Kursleitung und ihrem gesamten Kurs – ein Moment, der spürbar machte, wie eng die Gemeinschaft in der Ausbildungszeit zusammengewachsen ist.

Neben Freudentränen und stolzen Gesichtern stand vor allem die Vorfreude auf das, was nun kommt, im Mittelpunkt der Feier.

Ein Blick in die Zukunft

Wir sind unglaublich stolz auf die erbrachten Leistungen und freuen uns, solch engagierte Fachkräfte in die Arbeitswelt entlassen zu dürfen.

"Lieber GPA 23A und lieber GKPH 25/26, wir gratulieren euch von Herzen zu eurem Examen! Wir wünschen euch alles erdenklich Gute, viel Erfolg und vor allem viel Freude auf eurem weiteren Weg."

Einmal in die Haut eines 80-Jährigen schlüpfen, eine täuschend echte Wunde versorgen oder Verantwortung für ein winziges Leben im Inkubator übernehmen: Am 28. Februar 2026 verwandelte sich das Ausbildungszentrum in eine interaktive Erlebniswelt der Pflege.

 

Mainz – Es herrschte reges Treiben in den Fluren des Pulverturm. Wo sonst angehende Pflegefachkräfte büffeln, öffneten sich am vergangenen Samstag zum ersten Mal die Türen für die breite Öffentlichkeit. Über 100 Besucher – darunter viele Schülerinnen, Schüler und Berufsinteressierte – nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Pflegeausbildung zu blicken.

Empathie durch Erfahrung: Die Zeitreise im Alterssimulationsanzug

Ein zentraler Bestandteil des Programms waren die Alterssimulationsanzüge. Durch Protektoren, spezielle Brillen und Handschuhe mit Reizstrom konnten die Teilnehmer physische Einschränkungen wie versteifte Gelenke oder eine eingeschränkte Sicht am eigenen Körper erfahren. Diese Erfahrung diente dazu, ein besseres Verständnis für die motorischen Hürden zu entwickeln, mit denen ältere Patienten täglich konfrontiert sind.

Praxis pur: Von der Wundversorgung bis zur Hightech-Medizin

In den interaktiven Themenräumen konnten die Gäste selbst Hand anlegen. Mit fachkundiger Anleitung wurden Wundverbände an fast erschreckend echt aussehenden Wunden angelegt – eine Übung, die bei vielen für Staunen und Respekt vor der verantwortungsvolle Arbeit in der Pflege sorgte.

Auch die Kleinsten standen im Mittelpunkt: Im Bereich der Pädiatrie lernten die Interessierten, wie ein Säugling im Inkubator versorgt wird und welche Rolle hochmoderne Technik in Kombination mit menschlicher Fürsorge spielt. Wer wissen wollte, wie es um die eigene Gesundheit steht, konnte direkt Blutdruck, Puls oder Blutzucker messen lassen oder unter Schwarzlicht prüfen, wie gründlich die eigene Händedesinfektion wirklich war.

Ausbildung mit Zukunft

Neben den praktischen Stationen stand die Beratung im Fokus. Das Team des Ausbildungszentrums informierte ausführlich über die generalistische Pflegeausbildung, die Vertiefungsmöglichkeiten in der pädiatrischen- und psychiatrischen Pflege sowie den dualen Studiengang Gesundheit und Pflege in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Mainz.

Der erste Tag der offenen Tür hat bewiesen: Die Pflege der Zukunft ist alles andere als langweilig. Wer den Termin verpasst hat, muss nicht bis zum nächsten Jahr warten – das Ausbildungszentrum bietet regelmäßig Beratungen für alle an, die ihre Karriere im #TeamUM starten möchten.

Das SWR hat am 28.02.2026 über den Tag der offenen Tür einen kurzen Beitrag gesendet:

Zum SWR-Aktuell Beitrag →

 

 

Der erste Tag der Praxisanleitenden in diesem Jahr war ein echtes Highlight – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Veranstaltung war restlos ausgebucht! Das enorme Interesse zeigt, wie wichtig der Austausch und die kontinuierliche Fortbildung für die Praxisanleiter:innen der Universitätsmedizin Mainz und unserer Kooperationspartner sind. Da wir dieses Mal an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, arbeiten wir bereits mit Hochdruck an einem neuen Ticketsystem, um die Anmeldung für die kommenden Termine noch reibungsloser zu gestalten.

Herausforderungen meistern: Von ADHS bis Deeskalation

Das Programm am 19. Februar traf den Nerv der Zeit und bot wertvolle Impulse für die tägliche Anleitungspraxis. Besonders im Fokus standen Themen, die über das rein Fachliche hinausgehen und die soziale Kompetenz stärken:

  • ADHS in der Praxisanleitung: Wie können wir Auszubildende mit ADHS optimal begleiten, ihre Ressourcen nutzen und Struktur im klinischen Alltag geben?

  • Deeskalationstraining: Souveränität in schwierigen Situationen gewinnen – praktische Strategien, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

  • Suchtprävention: Ein sensibles, aber unverzichtbares Thema, um die Gesundheit und Resilienz unserer angehenden Pflegekräfte langfristig zu sichern.

Vernetzung und kollegialer Austausch

Neben den intensiven Workshops nutzten die Teilnehmenden die Pausen für den so wichtigen Austausch unter Gleichgesinnten. Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Fachbereichen und den externen Partnern sorgt immer wieder für neue Perspektiven und stärkt die Qualität der praktischen Ausbildung nachhaltig.

Save the Date: Der nächste Termin steht fest!

Nach dem großen Erfolg im Februar blicken wir bereits voller Vorfreude auf das nächste Treffen. Der zweite Tag der Praxisanleitenden in diesem Jahr findet am 17. September 2026 statt.

Wir freuen uns darauf, euch wieder im Ausbildungszentrum für Gesundheit und Pflege begrüßen zu dürfen. Informationen zum Programm und zum Start des neuen Anmeldesystems werden rechtzeitig auf unserer Website veröffentlicht: www.unimedizin-mainz.de/gukps/pa-tag

Ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmenden für euer Engagement und eure Leidenschaft in der Ausbildung!

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf zahlreichen Messen vertreten und freuen uns darauf, mit vielen interessierten Besucher*innen ins Gespräch zu kommen. Den Auftakt bildete die Wörrstadter AusbildungsMesse (WAM), bei der wir bereits viele neugierige Gäste an unserem Stand begrüßen durften.

Du möchtest wissen, wo du uns in diesem Jahr noch persönlich kennenlernen kannst? Eine Übersicht aller Messetermine findest du hier.

Ein besonderes Highlight erwartet dich außerdem am 28. Februar 2026: An unserem ersten Tag der offenen Tür hast du die Gelegenheit, unsere Ausbildungsangebote sowie unsere Studiengänge, in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Mainz, kennenzulernen. Dabei stehen dir für alle Fragen rund um Ausbildung, Studium und Perspektiven im Gesundheitswesen zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, dich persönlich zu treffen!


Blick über den Tellerrand: Auslandserfahrungen in der Schweiz

Einmal den Pflegealltag in einem anderen Land erleben – diesen Wunsch haben sich unsere Auszubildenden Lea Krauss und Paula Bentler (Kurs GPA 23 S2) erfüllt.

Im Rahmen unseres Austauschprogramms mit dem Berner Bildungszentrum Pflege verbrachten die beiden bereits im vergangenen Jahr einen zweiwöchigen Short-Term Auslandseinsatz in der Schweiz. Eine Zeit voller neuer Perspektiven, fachlichem Austausch und persönlicher Highlights.

Was sie dort erlebt haben und welche Eindrücke sie mit nach Hause genommen haben, berichten Lea und Paula hier:

Einblick in die Pflege, Bildung und Kultur der Schweiz

Im Rahmen des Short-Term Austausches, durch die Kooperation mit dem Berner Bildungszentrum Pflege, durften wir zwei Wochen in der Schweiz verbringen und vielseitige Einblicke in deren Pflegealltag, das Gesundheitssystem und die dortige Kultur gewinnen. 

An dem Programm nahmen Auszubildende und Studierende aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Schweden und der Niederlande teil. Dadurch entstand ein interkultureller Austausch, der über die Pflege hinaus viel Raum für Vergleiche, Diskussionen und gemeinsames Lernen bot.

Ablauf des Programms

Montags und freitags fanden Unterrichtseinheiten im Bildungszentrum statt, in denen wir uns mit pflegefachlichen Themen, Ausbildungsstrukturen und Unterschieden im Gesundheitssystem beschäftigten.

Dienstag bis Donnerstag konnten wir dann in zwei unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen im Rahmen von Beobachtungspraktika Einblicke sammeln. Folgende Bereiche standen hierbei zur Auswahl:

  • Psychiatriepflege
  • Pflege von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Spital
  • Kontrollierte Drogenabgabe 
  • Rehabilitation
  • Neuro-Reha
  • Ambulante Pflege
  • Langzeitpflege
  • Akutgeriatrie

Wir persönlich durften hier beide Einblicke in die Psychiatriepflege gewinnen, sowie einmal in die Langzeitpflege und einmal in die Kontrollierte Drogenabgabe bzw. Konsumräume. Die Psychiatrie- und Langzeitpflege ermöglichten dabei direkte Vergleiche zwischen den jeweiligen Arbeitsbereichen in Deutschland und der Schweiz, während die Kontrollierte Drogenabgabe Einblicke in einen ganz neuen und anderen Bereich lieferte.

Gastfreundschaft und kulturelle Erfahrungen

Untergebracht waren wir in Gastfamilien und uns wurden zusätzlich noch Student-Buddies zur Seite gestellt – Studierende des Bildungszentrums, die selbst noch einen Auslandseinsatz vor sich hatten. Dadurch wurden wir nicht nur herzlich willkommen geheißen, sondern hatten auch Ansprechpersonen vor Ort, welche uns Bern gezeigt und die Schweizer Kultur nähergebracht haben (inklusive leckerem Käsefondue). Dies bot weiteren Raum zum Fachsimpeln und die Insider-Tipps für Freizeitaktivitäten machten unseren Aufenthalt rundum gelungen.

Fazit und Weiterempfehlung

Der Austausch war für uns fachlich und persönlich sehr bereichernd. Besonders wertvoll war die Kombination aus Unterricht und praktischen Einblicken, der internationale Austausch und die kulturellen Erfahrungen, welche wir in den zwei Wochen sammeln konnten, als Ergänzung zu unserer Ausbildung hier in Mainz. Dadurch konnten wir unseren Blick auf die Pflege erweitern, neue Arbeitsweisen kennenlernen, viele Ideen und vor allem schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Eine Teilnahme an dem Short-Term-Austausch können wir darum nur weiterempfehlen und sind dankbar, dass wir diese Möglichkeit hatten.