Simulationslehre – Theorie in praxisnahe Übungen übertragen
Im Simulationslabor der Hebammenwissenschaft üben Studierende unter realitätsnahen Bedingungen, wie sie in der Praxis agieren, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Ob Infant Handling, Wochenbettbetreuung oder Notfallsituationen – alle relevanten Szenarien werden strukturiert trainiert.
Die Räumlichkeiten sind auf die Bedürfnisse der Ausbildung abgestimmt und mit verschiedenen Modellen sowie digitalen Hilfsmitteln ausgestattet. Dadurch können Studierende ihre Fähigkeiten in einem geschützten Umfeld entwickeln, bevor sie in die Praxisphasen gehen.
Ein zentrales Prinzip: Fehler sind Teil des Lernprozesses. Studierende beobachten sich gegenseitig, übernehmen auch Rollen wie die der Schwangeren oder Wöchnerinnen und reflektieren ihre Handlungen in moderierten Feedbackrunden. So wird nicht nur technisches Können, sondern auch situationsgerechtes Handeln und Teamarbeit geschult.
Das Simulationslabor ist ein zentraler Ort, um Kompetenzen systematisch aufzubauen – mit fachlicher Genauigkeit, methodischer Struktur und klarem Fokus auf die Anforderungen des Berufs.