NEU STRUKTURIERT
> Klinik für Anästhesiologie
Die Klinik für Anästhesiologie verantwortet die Narkoseleistungen, die operative Intensivmedizin, die boden- und luftgebundene Rettungsmedizin sowie die Schmerzmedizin. Mit ihrem Team von über 180 Ärzt:innen bildet die Klinik für Anästhesiologie damit eine zentrale Schnittstelle in der perioperativen Medizin an der Universitätsmedizin Mainz.“
Behandlungspfade optimieren,
OP-Aufklärung vereinfachen
Durch eine umfassende Modernisierung unserer Prozesse werden die Behandlungspfade für unsere Patient:innen noch sicherer und komfortabler. Digitalisierungsstrategien werden das Aufklärungsgespräch vor einer Operation vereinfachen und die Narkosedokumentation, die Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin auf höchste Standards und Qualität ausbauen. Die strukturierte Ausbildung ärztlicher Wissenschaftler:innen und Forschung zur Immunreaktion im Rahmen des operativen Eingriffs lassen uns neue Strategien zum Schutz der Organe zur Verbesserung der Behandlungsqualität unserer Patient:innen entwickeln.
> Zentrale Notaufnahme
Vertrauen in der Notlage: Wir geben alles für unsere Patientinnen und Patienten – im Notfall und darüber hinaus. Unser multipofessionelles Team steht 24/7 mit höchster Fachkompetenz zur Seite. Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung sowie Forschung in der Notfallmedizin sichern wir beste Versorgung in kritischen Momenten.“
Akademisierung der
Notfallmedizin vorantreiben
Mit der interdisziplinären Zentralen Notaufnahme (ZNA) schaffen wir neue Maßstäbe in der Notfallversorgung an der Universitätsmedizin Mainz. Das Konzept setzt auf verbesserte Strukturen, optimierte Abläufe und nahtlose fachübergreifende Vernetzung. Digitale Prozesse und smarte Technologien unterstützen uns hier bei Entscheidungsfindung, Dokumentation und Kommunikation. Wir treiben zudem aktiv die Akademisierung der Notfallmedizin voran und legen großen Wert auf die Fort- und Weiterbildung unseres interprofessionellen Teams. Nur durch qualifizierte Fachkräfte kann moderne Notfallmedizin ihr volles Potenzial in Zukunft entfalten.
> Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie (bis 31.12.2025)
Dem Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie (ZAG) ist mit der Eröffnung der allgemeinmedizinischen Hochschulambulanz (AHA) und der geriatrischen Hochschulambulanz der Brückenschlag zwischen der studentischen Lehre, den Forschungsleistungen der beiden Abteilungen und der Patientenversorgung gelungen. Hiervon profitieren unsere Patientinnen und Patienten in besonderem Maße.“
Stärkung der
hausärztlichen
Versorgung
durch AHA-Effekt
Die Eröffnung der AHA ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung, der medizinischen Forschung und der akademischen Lehre in Rheinland-Pfalz im Sinne eines Lernorts für die Ausbildung künftiger Ärztinnen und Ärzte. In den kommenden Jahren ist zudem der Aufbau eines Forschungsnetzwerks Allgemeinmedizin vorgesehen, bei dem die AHA eine zentrale Rolle spielen wird. Der Geriatrie wird auch angesichts des demographischen Wandels künftig eine wachsende Bedeutung zukommen – sie wird ein unverzichtbarer Bestandteil der Universitätsmedizin Mainz als einzigem Universitätsklinikum in Rheinland-Pfalz sein.
> Apotheke
Wir kümmern uns um die Arzneimitteltherapie der Patient:innen und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen. So gewährleistet die Apotheke jederzeit eine wirksame, sichere und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie. Unsere Schwerpunkte sind eine qualitätsgesicherte Arzneimittelversorgung, eine umfangreiche Arzneimittelherstellung sowie die klinisch-pharmazeutische Betreuung insbesondere von besonders verletzlichen Patientengruppen.“
Den kompletten
Medikationsprozess
digitalisieren
Herr Dr. Fenske, was wird die Zukunft der Apotheke am meisten prägen? – „Das Stichwort hierzu ist die 6R-Regel: ‚richtiger Patient, richtiges Medikament, richtige Dosierung, richtige Zeit, richtige Applikation, richtige Dokumentation‘. Einen durchgängig digitalen Medikationsprozess, den sogenannten ‚Closed Loop Medikation‘, etablieren wir aktuell im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) – einem bundesweiten Investitionsprogramm zur Förderung der Digitalisierung in Krankenhäusern. Mithilfe von Barcodes können wir künftig den Weg jedes Arzneimittels lückenlos nachverfolgen. Schon heute setzen wir in diesem Kreislauf auf modernste Technik wie elektronische Arzneimittelschränke und Zubereitungsroboter; einen 3D-Drucker für Arzneimittel richten wir gerade ein.“ – Und wie halten Sie es mit der Forschung? – „Aus der Apotheke heraus zu forschen, war ein wesentlicher Grund, warum ich mich für Mainz entschieden habe. Hier möchte ich die erfolgreiche Arbeit meiner Vorgängerin Irene Krämer intensiv fortsetzen.“
> Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation
Unser Auftrag ist die qualitativ hochwertige Versorgung der stationären und ambulanten Patient:innen der Universitätsmedizin mit Heilmitteln. Gleichzeitig stehen wir für theoretische Kompetenz und wollen mittels vielfältiger Aktivitäten in Forschung und Lehre die nichtärztlichen Gesundheitsberufe als akademische Professionen weiterentwickeln.“
Medizin Aktiv ausweiten – Bewegungsforschung ausbauen
Immer klarer zeigt sich in der wissenschaftlichen Literatur der Wert körperlicher Aktivität, gerade auch im Rahmen akuter und chronischer Erkrankungen. Mit Medizin aktiv haben wir ein sich zunehmend verbreitendes Konzept entwickelt, das unseren Patient:innen hilft, diese Chance für sich zu nutzen. Neben dem Ausbau unserer wissenschaftlichen Aktivitäten im zertifizierten Interprofessionellen Studienzentrum für Bewegungsforschung, das gemeinsam mit dem ZOU betrieben wird, ist das Angebot eines klinisch-orientierten, grundständigen BA-Studiengangs für Physiotherapie ein wichtiges Ziel für uns.