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NEU STRUKTURIERT

> Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Wer sich den aktuellen Herausforderungen der Medizin stellt, braucht orientiernde Theorien und Modelle, ein ethisches Fundament und ein gutes Gedächtnis, um aus Entwicklungen und Fehlern zu lernen. In diesem Sinne arbeiten wir an einer translationalen Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.“

Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, M.A.
Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Brücken zwischen Erfahrung,
Theorie und Praxis schlagen

Wer sich den aktuellen Herausforderungen der Medizin stellt, braucht Theorien, ethische Fundamente und historisches Gedächtnis. Unser Ansatz ist translational: Wir verbinden qualitative klinische Forschung, klinische Ethik und die Analyse historisch gewachsener Bedingungen, um Brücken zwischen Erfahrung, Theorie und Praxis zu schlagen. Translational heißt hier, Erkenntnisse aus Geschichte und Gegenwart so aufzubereiten, dass sie Orientierung für Forschung, Lehre und klinisches Handeln geben – und damit Medizin zukunftsfähig gestalten. Wir tun dies täglich, auch in Projekten, die von der EU, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden.

> Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)

Mit unserer methodischen Expertise tragen wir zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und von Patientinnen und Patienten bei. Dabei legen wir Wert auf adäquate Studiendesigns sowie auf moderne Verfahren der Datenauswertung mit statistischer Modellierung und maschinellem Lernen. Wir sind das IMBEI – mit uns können Sie rechnen.“

Univ.-Prof. Dr. Konstantin Strauch
Direktor des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)

Patientendaten für
die Forschung
verfügbar machen

Wir möchten durch die Erhebung und Auswertung klinischer, umweltbezogener und molekularer Daten zu einem verbesserten Verständnis von Krankheiten, einer frühen Diagnose und Prognose und zur Entwicklung neuer Therapien und Präventionsmaßnahmen beitragen. Hierzu führen wir gemeinsam mit Kooperationspartnern klinische und epidemiologische Studien sowie Projekte der Versorgungsforschung durch, z.B. im Rahmen des Deutschen Kinderkrebsregisters. Mit dem Aufbau des Datenintegrationszentrums tragen wir dazu bei, Patientendaten aus der klinischen Routineversorgung für die Forschung verfügbar zu machen.

> Institut für Pharmakologie

Wir betreiben biomedizinische Grundlagenforschung mit translationalem Horizont. Wir
untersuchen, wie Zellen miteinander kommunizieren und wie Störungen dieser Prozesse
Krankheiten auslösen. Dafür nutzen wir modernste mikroskopische Techniken. Studierende und Forschende profitieren von einem lebendigen, interdisziplinären und internationalen Umfeld.“

Univ.-Prof. Dr. Andreas Bock
Direktor des Instituts für Pharmakologie

Kommunikation von
Zellen noch präziser
sichtbar machen

In Zukunft wollen wir am Institut für Pharmakologie unsere Stärken in der Erforschung zellulärer Signalwege gezielt ausbauen. Mithilfe neu entwickelter Biosensoren und moderner bildgebender Verfahren möchten wir die Kommunikation von Zellen noch präziser sichtbar machen und besser verstehen, wie deren Fehlsteuerung Krankheiten auslöst. Unser Fokus liegt dabei besonders auf Immun- und Tumorzellen. So schaffen wir wissenschaftliche Grundlagen, auf denen langfristig neue therapeutische Strategien entstehen können, und stärken zugleich die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Pharmakologie.

> Institut für Toxikologie

Wir identifizieren und analysieren Schwachstellen von Krebszellen, um diese auf molekularer Ebene zu verstehen und therapeutisch ausnutzen zu können.“

Univ.-Prof. Dr. Thomas Hofmann
Direktor des Instituts für Toxikologie

Reparaturdefekte der
DNA für Krebstherapie nutzen

Das gezielte Auslösen von DNA Schäden und genotoxischem Stress in Tumorzellen ist ein zentraler Bestandteil vieler Krebstherapien, einschließlich der Strahlen- und Chemotherapie. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass Krebszellen häufig charakteristische Defekte bei der Reparatur von DNA Schäden besitzen. Diese DNA Reparaturdefekte machen Krebszellen spezifisch verwundbar gegenüber zielgerichteten Therapien. Unsere Ziel ist es, derartige Defekte zu identifizieren, die molekularen Abläufe zu verstehen und therapeutische Ansatzpunkte zu finden, um Krebszellen gezielt auszuschalten.