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Andere Studiengänge

Anthropologie

Zusammen mit Herrn Prof. Zischler (Anthropologie, Mainz) organisiert das Institut für Pharmakologie das Wahlpflicht Modul Pharmakogenetik und Populationsgenetik (Modul 4-1) des Masterstudiengangs Anthropologie. Es findet jeweils im Sommersemester statt, die Modulwahl treffen Sie während der Einführungsveranstaltung.

Das Modul 4-1 beinhaltet:

1) Die Vorlesung Klinische Pharmakologie und Pharmakogenetik: Sie werden mit den allgemeinen Prinzipien der Pharmakologie vertraut gemacht und lernen Beispiele für pharmakogenetische Aspekte kennen, die bei der Behandlung von Krankheiten eine Rolle spielen.

2) Einen praktischen Kursteil mit vier Kurstagen, die bei uns am Institut für Pharmakologie stattfinden. In diesem Kursteil werden Sie mit den wichtigsten Mechanismen der Arzneimittelinteraktionen vertraut gemacht. Ausgehend von authentischen klinischen Daten werden Sie mit molekularbiologischen Methoden im Labor und Methoden der Sequenz-/Datenanalyse am Computer untersuchen, wie und warum die Einnahme von ein und demselben Medikament zu unterschiedlichen Reaktionen in verschiedenen Partienten führen kann.

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Biomedizin

An dem Masterstudiengang Biomedizin des Fachbereichs Medizin sind wir im Modul 4 beteiligt.

1) In drei Stunden der Vorlesungsreihe (04.107.1470) werden die Grundlagen der Pharmakologie vorgestellt.

2) Im begleitenden Seminar referieren Studierende neuere Veröffentlichungen aus dem Institut, beantworten inhaltliche Fragen zu den Forschungsansätzen und entwerfen eigene Ideen für künftige Forschungsansätze.  Die Unterrichtssprache ist Englisch.
3) Wir bieten ein einwöchiges Labor-Praktikum an, in dem Sie in einer der Arbeitsgruppen des Institutes an Teilaspekten eines laufenden Forschungsprojektes mitarbeiten. Aktuelle Forschungsthemen sind:  klinische Pharmakologie und Pharmakogenetik, vaskuläre Pharmakologie, Immunpharmakologie und Biochemie von Aminosäuretransportern.  Sie verwenden für die zu untersuchende Fragestellung molekularbiologische und proteinbiochemische Methoden.

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Biomedizinische Chemie (BMC)

Biomedizinische Chemie: Pharmakologie für Naturwissenschaftler*innen

Seit dem Sommersemester 2022 bieten wir im Masterstudiengang Biomedizinische Chemie des Fachbereichs 09 das Pflicht-Modul PMC2 „Pharmakologie für Naturwissenschaftler*innen“ an. Es besteht aus einer Vorlesung und einem begleitenden Seminar und ersetzt das Wahlpflichtfach „klinische Pharmakologie“, das wir bis zum Wintersemester 2021/22 gelehrt haben. 

1) Vorlesung, 3 SWS (09.677.3008)

In dieser Vorlesung werden die Studierenden in die Grundlagen der Pharmakotherapie eingeführt. Die einzelnen Themengebiete umfassen:

  • Prinzipien der Pharmakodynamik
  • Prinzipien der Pharmakokinetik
  • Prinzipien der Pharmakogenetik
  • Arzneistoff-Wechselwirkungen
  • Wichtige Transmitter
  • Arzneistoffe zur Behandlung oder Vorbeugung wichtiger Erkrankungen (z.B. Schmerzen, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes, psychischen Erkrankungen, Tumorerkrankungen)

2) Begleitendes Seminar, 1 SWS (09.677.3010)

Das begleitende Seminar vermittelt:

  • Prozesse der Arzneistoff-Forschung, -Entwicklung und –Anwendung,
  • Berufsbilder für Naturwissenschaftler in der pharmazeutischen Industrie

Zum Erwerb der Leistungspunkte muss eine Abschlussprüfung in Form einer mündlichen Prüfung oder Klausur zu den Lehrinhalten von Vorlesung und Seminar abgelegt werden. 

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Psychologie & Psychotherapie

Zusammen mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie organisiert das Institut für Pharmakologie die im 3ten Studiensemester des Bachelorstudiengangs Psychologie & Psychotherapie durchgeführte Vorlesung „Grundlagen der Pharmakologie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten" (Veranstaltungsnummer 04.107.070).

Auf dem Gebiet der Pharmakologie erwerben/lernen Studierende folgende Fähigkeiten:

  • grundlegende Kenntnisse zu neuropharmakologischen Prozessen der Signalübertragung im Gehirn und zu ihrer pharmakologischen Beeinflussung durch Neuropharmaka
  • Vermittlung von Grundlagen zur Pharmakokinetik und Pharmakodynamik und Interaktionen zwischen Wirkstoffen
  • Beurteilung der Indikationsstellung und Wirksamkeit pharmakologischer Behandlungen auf der Grundlage physiologischer Wirkweisen und der möglichen Interaktion mit psychotherapeutischen Prozessen
  • Vermittlung der Information über die wissenschaftlich-fundierten Indikationsgebiete von Psychopharmaka, deren Wirkungsweise sowie den zu erwartenden Nutzen und die Nebenwirkungsrisiken

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