Studien

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über in unserer Abteilung durchgeführte Studien. Für ausgewählte Studien stehen weiterführende Informationen auf eigenen Webseiten zur Verfügung. Über die Logos gelangen Sie direkt zur Website der entsprechenden Studie:


Kardiovaskuläre Studien

Die Gutenberg-Gesundheitsstudie ist eine populationsbasierte, prospektive Kohortenstudie zur Untersuchung von Risikofaktoren und Krankheitsmechanismen insbesondere kardiovaskulärer Erkrankungen.

Studienleitung Koordinierend Studienleiter: Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Leitungsausschuss: Philipp Wild, Manfred Beutel, Maria Blettner, Karl J. Lackner, Norbert Pfeiffer, Thomas Münzel, Stefan Blankenberg (Hamburg)
Studiendesign Deutsche populationsbasierte, monozentrische, prospektive Kohortenstudie
Ziele
  • Verbesserung der individuellen Risikovorhersage für Herz-Kreislauf-, Krebs-, Augen-, metabolische sowie immunologische und psychische Erkrankungen
  • Untersuchung multifaktorieller Einflüsse wie Lebensstil, psychosoziale Faktoren, Umweltfaktoren und klassische Risikofaktoren
  • Analyse subklinischer Erkrankungen und biologischer Mechanismen
  • Nutzung einer umfangreichen Biomaterialbank für molekularbiologische und systembiologische Analysen
Studienverlauf
  • Basisuntersuchung mit ca. 5-stündigem Untersuchungsprogramm
  • Follow-up nach 2,5 Jahren mittels computerassistiertem Telefoninterview (CATI)
  • Follow-up-Untersuchung im Studienzentrum nach 5 Jahren
  • Weiteres CATI nach 7,5 Jahren
  • Weitere Nachfolgeuntersuchungen geplant
Studienteilnehmer 15.000 Teilnehmer:innen im Alter von 35 bis 74 Jahren
Status 10 Jahres-Follow-Up im Studienzentrum, Nachrekrutierung von Teilnehmern (24–44 Jahre; 75–85 Jahre)

Prävalenz der subklinischen Atherosklerose sowie kardiovaskulärer Risikofaktoren bei Studenten der Johannes Gutenberg-Universität.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Blankenberg
Studiendesign Monozentrische Querschnittserhebung
Ziele Erfassung der Prävalenz subklinischer Marker wie endothelialer Dysfunktion intermediärer biochemischer Marker und genetischer Variationen kardiovaskulärer Kandidatengene bei jungen Erwachsenen. 
Studienverlauf Die Untersuchungen erfolgen an einem einmaligen Termin im Studienzentrum der Gutenberg Gesundheitsstudie. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Zusammenfassung ihrer individuellen Ergebnisse, bei therapiebedürftigen Befunden erfolgt eine Information der betroffenen Person und auf Wunsch auch des Hausarztes. Zusätzlich besteht nach Studienende die Möglichkeit, sich in einer Vortragsveranstaltung über die Bedeutung der individuellen Ergebnisse zu informieren.
Studienteilnehmer 300 Studentinnen und Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Alter von 20–30 Jahren
Studiendauer Einmalige Untersuchung mit einer Dauer von ca. 3,5 Stunden
Status Abgeschlossen

Eine prospektive Studie zum interventionellen Verfahren der perkutanen atrioventrikulären Herzklappenrekonstruktion.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (koordinierend)
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
Studiendesign Beobachtende, prospektive Kohortenstudie
Ziele
  • Bewertung der Ergebnisse von Interventionsverfahren
  • Optimierung der Risikostratifizierung für interventionelle Verfahren
  • Bewertung klinischer Managementstrategien
  • Untersuchung genetischer Muster und biomolekularer Marker auf ihre prognostischen Auswirkungen auf das Ergebnis in einem ganzheitlichen Ansatz, einschließlich Lebensstil, Umwelt, kardiovaskulärem Risikoprofil und Krankheitsstatus
  • Einrichtung einer langfristigen Ressource für umfassende Forschung zu interventionellen Verfahren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Studienverlauf Studiendauer pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer: bis zu 10 Jahre; Kontrolluntersuchungen nach einem und zwölf Monaten; jährliche Telefoninterviews bis zu 5 Jahren nach Studieneinschluss sowie passives Follow-up bis zu 10 Jahren.
Studienteilnehmer Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren mit schriftlicher Einwilligung und geplanter interventioneller Klappenreparatur bei schwerer Mitral- und/oder Trikuspidalinsuffizienz
Studiendauer Bis zu 10 Jahre pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer
Status Anstehend

Cardiac and vascular late sequelae in long-term surviviors of childhood cancer (CVSS) – Kardiale und vaskuläre Spätfolgen von Langzeit-Überlebenden nach Krebs im Kindes- und Jugendalter. 

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
PD Dr. Claudia Spix
Prof. Dr. Jörg Faber
Studiendesign Prospektive, nicht-interventionelle Kohortenstudie
Ziele
  • Untersuchung der Häufigkeit, Ursachen und des Verlaufs kardiovaskulärer Spätfolgen nach Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter
  • Verbesserung des Verständnisses von Therapie-assoziierten Langzeitfolgen
  • Analyse von Risikofaktoren und klinischen Verläufen bei Langzeitüberlebenden
  • Aufbau einer Biomaterialbank für molekularbiologische Analysen
Studienverlauf
  • Einladung von ehemaligen Patientinnen und Patienten über das Deutsche Kinderkrebsregister
  • Umfassende kardiovaskuläre Untersuchung im Studienzentrum der Gutenberg-Gesundheitsstudie
  • Erhebung klinischer Daten und Sammlung von Biomaterialien für weiterführende Analysen
Studienteilnehmer Ca. 2.000 Personen, die im Kindes- oder Jugendalter aufgrund einer Krebserkrankung behandelt wurden
Status Bereits ca. 500 Studienteilnehmer untersucht

Eine prospektive, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 2-armige Parallelgruppenstudie zur Untersuchung der Effekte von Empagliflozin als Add-on zur Standardtherapie bei Typ-2-Diabetes.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Studiendesign Prospektive, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 2-armige Parallelgruppenstudie (Add-on zur Standardtherapie, Phase IV)
Ziele Untersuchung, ob eine 12-wöchige Behandlung mit Empagliflozin zusätzlich zur Standardtherapie die kardiale diastolische Funktion bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes verbessert. Darüber hinaus Analyse der Effekte auf vaskuläre Funktion und kardiovaskuläre Biomarker sowie Aufbau einer Biobank zur Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Therapie, Biomarkerveränderungen und diabetischen sowie kardiovaskulären Komplikationen.
Studienverlauf Behandlung über 12 Wochen mit Empagliflozin oder Placebo zusätzlich zur bestehenden Standardtherapie; Erhebung klinischer, echokardiographischer und biomarkerbasierter Parameter im Studienverlauf.
Studienteilnehmer Erwachsene mit schlecht kontrolliertem Typ-2-Diabetes
Studiendauer 12 Wochen
Status Rekrutierung abgeschlossen, in Auswertung

Eine zweizentrige, zweiarmige, randomisierte, offene klinische Studie, die die Auswirkungen von körperlichem Training auf die Dimensionen der Herz-Kreislauf-Gesundheit untersucht bei Patienten, die mit HFpEF belastet sind.

Studienleiter Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (Mainz)
Univ.-Prof. Dr. med. Norbert Frey (Heidelberg)
Studiendesign Randomisierte, kontrollierte, zweiarmige, klinische Studie an zwei Zentren
Ziele Primäres Ziel:
Die Untersuchung der Wirkung eines individuellen 12-wöchigen Trainingsprogramms auf die kardiovaskuläre und aerobe Fitness im Vergleich zur Standardversorgung bei Patienten mit HFpEF

Sekundäre Ziele:
  • Herz-Kreislauf- und Lungensystem
  • Muskelfunktion
  • Stoffwechsel
  • Neurohumorale Aktivierung und autonome Funktion
  • Zurückgelegte Entfernung während des 6-Minuten-Gehtests
  • Körperliche Belastbarkeit (Spiroergometrie)
  • Nicht-sitzende Tagesaktivitäten
  • Psychische Gesundheit, Müdigkeit, Lebensqualität
Tertiäre Ziele:
  • Molekulare Biomarker assoziiert mit Herz-, Gefäß-, Stoffwechsel-, autonomen und Nierenerkrankungen
  • Wirksamkeit und Benutzerfreundlichkeit der eingesetzten digitalen Geräte und Wearables
Studienverlauf Studiendauer pro Teilnehmendem: 12 Wochen
Referenzgruppe: Behandlungsstandard mit Aktivitätsempfehlung
Interventionsgruppe: Ausdauer- und Krafttraining mit sportmedizinischer Unterstützung und App-basiertem Aktivitäts-Coaching
Studienteilnehmende Insgesamt mindestens 150 Personen im Alter von ≥ 45 Jahren mit bestätigter Herzinsuffizienz
Status Rekrutierung laufend (Initiierung: Januar 2026)

Eine multizentrische, epidemiologische, prospektive Kohortenstudie zu Myokardinfarkten bei jungen Patientinnen und Patienten.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Blankenberg
Studiendesign Multizentrische, epidemiologische, prospektive Kohortenstudie
Studienteilnehmer Ca. 300 Patientinnen und Patienten im Alter von 18–45 Jahren mit stationär behandeltem Myokardinfarkt
Studiendauer 4,5 Jahre ± 3 Monate

Einfluss einer 12-wöchigen Therapie mit oralem Niacin auf die Endothelfunktion, die Lipidzusammensetzung sowie kardiovaskuläre Biomarker bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild
Dr. med. Ascan Warnholtz
Studiendesign Prospektive, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, monozentrische Studie (Phase IIIb)
Ziele Untersuchung, ob eine Therapie mit Niacin zusätzlich zur Standardbehandlung die Endothelfunktion verbessert sowie Analyse der Effekte auf Lipidzusammensetzung und kardiovaskuläre Biomarker in Blut und Urin.
Studienverlauf Studiendauer 12 Wochen ± 1 Woche; initiale Aufnahmeuntersuchung mit Ausgabe des Studienmedikaments; telefonisches Follow-up nach ca. 2 Wochen zur Verträglichkeit; Abschlussuntersuchung nach weiteren ca. 10 Wochen mit erneuter Erhebung der Gefäßfunktion und Biomarker.
Studienteilnehmer 107 Patientinnen und Patienten im Alter von 35–80 Jahren
Studiendauer 12 Wochen
Status Veröffentlicht

Eine Prospektive Studie zur Evaluation minimal-invasiver Interventionen bei hochgradiger Aortenklappenstenose.

Studienleiter Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (koordinierend)
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
Thema Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) bei schwerer symptomatischer Aortenklappenstenose
Studiendesign Beobachtende, prospektive, multizentrische Kohortenstudie
Studienteilnehmer Patienten, die folgende Einschlusskriterien erfüllen:
  • Alter ≥ 18 Jahre und unterschriebene schriftliche Einwilligung
  • Planung eines interventionellen Eingriffs bei schwerer symptomatischer Aortenklappenstenose
Status Laufend
Rekrutierung seit April 2016
Ziele
  • Bewertung klinischer Managementstrategien
  • Optimierung der Förderfähigkeit und Risikostratifizierung für interventionelle Verfahren
  • Bewertung der Ergebnisse von Interventionsverfahren
  • Untersuchung genetischer Muster und biomolekularer Marker auf ihre prognostischen Auswirkungen auf das Ergebnis in einem ganzheitlichen Ansatz, einschließlich Lebensstil, Umwelt, kardiovaskulärem Risikoprofil und Krankheitsstatus
  • Einrichtung einer langfristigen Ressource für umfassende Forschung zu interventionellen Verfahren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Studienverlauf Studiendauer pro Teilnehmer: 10 Jahre
Krankheitsbedingte Kontrolluntersuchungen nach ein und zwölf Monaten
Jährliche Telefoninterviews bis zu 5 Jahren nach Studieneinschluss
Passives Follow-up bis zu 10 Jahren

Eine randomisierte Parallelgruppenstudie zur Untersuchung der Effekte eines individualisierten, App-basierten Aktivitäts-Coachings auf körperliche Aktivität und Herz-Kreislauf-Funktion bei Menschen mit Herzinsuffizienz.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Studiendesign Randomisierte, kontrollierte Parallelgruppenstudie
Ziele Primäres Ziel:
Die Untersuchung der Effekte eines 12-wöchigen, individualisierten, App-basierten Aktivitäts-Coachings auf die körperliche Aktivität bei Patienten mit HFpEF

Sekundäre Ziele:
  • Der Vergleich der Effekte eines 12-wöchigen, individualisierten, App-basierten Aktivitäts-Coachings auf die körperliche Aktivität, gemessen durch die tägliche Schrittanzahl, mit den Effekten einer 12-wöchigen Tragezeit eines Schrittzählers ohne zusätzliches App-basiertes Aktivitäts-Coaching
  • Die Beurteilung der Effekte eines 12-wöchigen, individualisierten, App-basierten Aktivitäts-Coachings im Vergleich zur Standardversorgung sowie zur 12-wöchigen Tragezeit eines Schrittzählers ohne App-basiertes Aktivitäts-Coaching auf die folgenden Parameter:
    • Bewertung der autonomen Funktion und der durch Beschleunigungsmessung beurteilten Korrelationen
    • Zurückgelegte Entfernung während des 6-Minuten-Gehtests
    • Körperliche Belastbarkeit (Spiroergometrie)
    • Herzfrequenz-Variabilität
    • Nicht-sitzende Tagesaktivität
    • Neurohumorale Aktivierung
    • Lebensqualität (Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire (KCCQ))
Studienverlauf Studiendauer pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer: 12 Wochen; Referenzgruppe mit Standardversorgung; Interventionsgruppe mit Schrittzähler-basierter Aktivitätsmessung; Interventionsgruppe mit Schrittzähler-basierter Messung kombiniert mit personalisiertem, App-basiertem Aktivitäts-Coaching.
Studienteilnehmer Mindestens 171 Personen ab 45 Jahren mit bestätigter Herzinsuffizienz
Studiendauer 12 Wochen
Status Abgeschlossen

Eine epidemiologische, prospektive Kohortenstudie zur Untersuchung von Herzinsuffizienz und der Interaktion mit Gefäßerkrankungen.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (Koordination)
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
Studiendesign Epidemiologische, prospektive Kohortenstudie
Ziele Primäre Ergebnisse:
  • Ermittlung der Determinanten (Risikofaktoren und Begleiterkrankungen) für den Übergang von asymptomatischer zu symptomatischer Herzinsuffizienz
  • Untersuchung von Krankenhausaufenthalten aufgrund von Herzinsuffizienz sowie der Sterblichkeit (aufgrund von Herztod) bei Patienten mit (symptomatischer) Herzinsuffizienz

Sekundäre Ergebnisse:

  • Aufbau einer umfassenden Biobank mit verschiedenen Biomaterialien, einschließlich Serum/Plasma, DNA, RNA und Zellen für systembiologische Analysen
  • Untersuchung von Proteinen, die für die Entwicklung von asymptomatischem Herzversagen und symptomatischer Herzinsuffizienz relevant sind
  • Bewertung des Einflusses von sozioökonomischen, Umwelt- und Lebensstilfaktoren auf die Entwicklung/Progression eines Subtyps einer Herzerkrankung
  • Schätzungen der Sterblichkeitsraten jeglicher Ursache für Patienten mit asymptomatischem Herzversagen/symptomatischer Herzinsuffizienz
  • Identifizierung anderer Risikofaktoren, die mit der Entwicklung/dem Fortschreiten der Herzinsuffizienz verbunden sind
  • Untersuchung der Auswirkungen der Herzinsuffizienz auf die psychische Verfassung der Betroffenen
  • Identifizierung von Begleiterkrankungen, die stark mit allen Arten von Herzerkrankungen verbunden sind
  • Bestimmung der Prävalenz von Vorhofflimmern bei Patienten mit Herzinsuffizienz
  • Bestimmung der Prävalenz von Lungenembolien und anderen thromboembolischen Ereignissen (Schlaganfall, tiefe Beinvenenthrombose und Myokardinfarkt) in der Studienpopulation
Studienverlauf Nachuntersuchungen im Studienzentrum nach zwei, vier und sechs Jahren; Erhebung von Endpunkten ein, drei und fünf Jahre nach Baseline mittels telefonischer Interviews; Gesamtbeobachtungszeit pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer bis zu 10 Jahre.
Studienteilnehmer 3.289 Personen im Alter von 35–84 Jahren mit symptomatischer Herzinsuffizienz, asymptomatischer Herzinsuffizienz oder ohne Herzinsuffizienz
Studiendauer Bis zu 10 Jahre pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer (Gesamtlaufzeit bis 08/2028)
Status Follow-up und Auswertung laufend

Prävalenz der subklinischen Atherosklerose und kardiovaskulärer Risikofaktoren in der Rhein-Main-Region.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Blankenberg
Studiendesign Beobachtende, monozentrische Querschnittsstudie (Machbarkeitsstudie für die prospektive Kohortenstudie GHS)
Ziele Bewertung der Häufigkeit und des Schweregrades kardiovaskulärer Risikofaktoren sowie Untersuchung der Bedeutung von Screening-Verfahren zur frühzeitigen Erkennung atherosklerotischer Veränderungen. Analyse bekannter und neuer Risikofaktoren mit dem Ziel, die individuelle Vorhersage des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern und präventive Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus Generierung von Erkenntnissen zu multifaktoriellen Erkrankungen, einschließlich onkologischer Risikofaktoren.
Studienteilnehmer Einwohnerinnen und Einwohner der Rhein-Main-Region im Alter von 20–80 Jahren sowie Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Alter von 20–30 Jahren
Status 860 Studienteilnehmer

Prospektive, multizentrische Kohortenstudie zur Evaluation der Diagnostik und Therapie der koronaren Herzerkrankung.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. Tommaso Gori
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
Studiendesign Multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie mit Biobanking
Ziele Verbesserung des Verständnisses der Ursachen und des klinischen Verlaufs kardiovaskulärer Erkrankungen sowie Optimierung von Diagnostik, Therapieüberwachung und interventionellen Verfahren. Entwicklung neuer präventiver und therapeutischer Ansätze auf Basis klinischer Daten und biomolekularer Analysen.
Studienverlauf Erhebung klinischer Routinedaten, Fragebogendaten und optionaler Biomaterialien während des Krankenhausaufenthalts; Follow-up über telefonische Kontakte innerhalb von 2 Jahren sowie langfristige Verlaufsbeobachtung über bis zu 10 Jahre einschließlich Erfassung von Komplikationen und weiteren Krankenhausaufenthalten.
Studienteilnehmer Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren mit akutem Koronarsyndrom, Herzinfarkt, koronarer Herzerkrankung mit akutem Brustschmerz oder geplanter Koronarangiographie
Studiendauer Bis zu 10 Jahre pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer
Status Rekrutierend (Initiierungsphase weiterer Zentren seit 2019)

A TELmisartan and AMlodipine STudy to Assess the cardiovascular PROTECTive effects as measured by endothelial dysfunction in hypertensive at risk patients beyond blood pressure (TEAMSTA PROTECT I).

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Blankenberg
Studiendesign Randomisierte, kontrollierte, doppelblinde, monozentrische Studie
Ziele Untersuchung des zusätzlichen Effekts zweier antihypertensiver Kombinationstherapien (Telmisartan/Amlodipin vs. Olmesartan/Hydrochlorothiazid) auf die Endothelfunktion als Surrogatmarker für kardiovaskuläre Ereignisse bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko.
Studienverlauf Einschlussphase über 6 Monate; anschließende 26-wöchige Behandlungsphase mit randomisierter Zuteilung zu einem der beiden Therapiearme; umfassende Untersuchungen vor und nach der Behandlung, einschließlich Messung der Endothelfunktion mittels Flow-mediated dilation (FMD).
Studienteilnehmer 567 Patientinnen und Patienten ab 35 Jahren mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko
Studiendauer 6 Monate Einschlussphase, 26 Wochen Behandlungsphase

Thrombose- und Embolie Studien

Untersuchung von biochemischen und genetischen Markern im Krankheitsverlauf der akuten Lungenembolie und pulmonalen Hypertonie.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides
Studiendesign Multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie mit Biobanking (Substudie FOCUS BioSeq)
Ziele
  • Verbesserung des Verständnisses der molekularen und biochemischen Grundlagen von Risiken, Entstehung und klinischem Verlauf der akuten Lungenembolie und pulmonalen Hypertonie
  • Entwicklung diagnostischer Tests zur frühzeitigen Erkennung
  • Validierung neuer präventiver und therapeutischer Ansätze
Studienverlauf
  • 2 Jahre klinische Nachbeobachtung pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer
  • 4 Jahre biomolekulare und genetische Analysen
Studienteilnehmer 350 Patientinnen und Patienten mit akuter Lungenembolie
Weitere Studienzentren
  • Klinikum München-Bogenhausen (Prof. Meyer)
  • DRK Kliniken Berlin Westend (Dr. Opitz)
  • Universitätsklinikum Leipzig (Dr. Seyfarth)
  • Universitätsmedizin Greifswald (Prof. Ewert)
  • Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (Prof. Ghofrani)
  • Klinikum Würzburg Mitte gGmbH (Dr. Matthias Held)
  • Universitätsklinikum Dresden (Dr. Halank)
Registrierung DRKS00005939
Status Nachbeobachtung (Follow-up)

Eine prospektive Kohortenstudie zur Identifizierung und Evaluation neuer und etablierter biochemischer und genetischer Marker bei venösen Thromboembolien und deren Folgeerkrankungen.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (Koordination)
Univ.-Prof. Dr. med. Stavros Konstantinides
Studiendesign Epidemiologische, prospektive Kohortenstudie
Ziele
  • Identifizierung von Proteinen, die Krankheitsentwicklung und Prognose venöser Thromboembolien beeinflussen
  • Verbesserung des biologischen Verständnisses der Pathophysiologie von VTE
  • Charakterisierung möglicher neuer VTE-Subtypen
  • Evaluation neuer therapeutischer Zielstrukturen
Studienverlauf
  • Basisvisite: klinische Daten, Biomaterial, Proteindaten und Genotypdaten (Subgruppe: Thrombozytenfunktion)
  • Follow-up nach 3 und 6 Monaten: klinische Daten, Biomaterial (Subgruppe: Thrombozytenfunktion)
  • Follow-up nach 12 Monaten: klinische Daten, Biomaterial, Proteindaten (Subgruppe: Thrombozytenfunktion)
  • Follow-up nach 24 Monaten: klinische Daten, Biomaterial (Subgruppe: Thrombozytenfunktion)
Studienteilnehmer
  • 664 Personen mit akuter Lungenembolie und/oder akuter tiefer Beinvenenthrombose (TVT)
  • Alter ≥ 18 Jahre und schriftliche Einwilligung
  • Diagnose einer VTE mittels bildgebendem Standardverfahren
Status 664 Studienteilnehmer (Auswertung)

Ein Studienprogramm zur Untersuchung der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit oraler Antikoagulation.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (Principal Investigator)
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel (Co-Principal Investigator)
Studiendesign
  • thrombEVAL1: Multizentrische prospektive Kohortenstudie
  • thrombEVAL2: Monozentrische prospektive Kohortenstudie
  • thrombEVAL3: Monozentrische Querschnittserhebung
Ziele
  • Untersuchung der Qualität der medizinischen Versorgung unter oraler Antikoagulation
  • Identifikation von Determinanten für eine erfolgreiche und komplikationsarme Therapie
  • Analyse von Risikoprofilen zur Individualisierung der Therapie
  • Entwicklung neuer Konzepte zur Optimierung der Versorgung im klinischen Alltag
Studienverlauf
  • thrombEVAL1: Follow-up über 1–5 Jahre nach Einschluss mittels telefonischer Interviews sowie Endpunktvalidierung
  • thrombEVAL2: Prospektive Beobachtung im Rahmen eines telemedizinischen Gerinnungsdienstes
  • thrombEVAL3: Querschnittserhebung bei Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen/Patienten
  • Studienzeitraum: I. Quartal 2011 bis I. Quartal 2018
Studienteilnehmer
  • thrombEVAL1: 2.011 Patientinnen und Patienten
  • thrombEVAL2: 760 Patientinnen und Patienten
  • thrombEVAL3: ca. 11.700 Ärztinnen und Ärzte sowie ca. 2.000 Patientinnen und Patienten
Studienzentren 21
Registrierung ClinicalTrials.gov: NCT01809015
Status
  • thrombEVAL1: Follow-up laufend
  • thrombEVAL2: Follow-up abgeschlossen
  • thrombEVAL3: Studie abgeschlossen

Eine prospektive Kohortenstudie zur Bewertung der Diagnostik, des klinischen Managements und der Ergebnisse bei Patientinnen und Patienten mit venösen Thromboembolien (VTEval).

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Studiendesign Beobachtende, prospektive Langzeitkohortenstudie
Ziele
  • Verbesserung der Diagnostik und Bewertung neuer klinischer Managementstrategien bei VTE
  • Analyse von Biomarkern, bildgebenden Parametern, systembiologischen Faktoren und Risikoprofilen
  • Optimierung von Behandlungspfaden und klinischer Entscheidungsfindung
  • Verbesserung der Risikostratifizierung und Prognoseabschätzung
  • Identifizierung von Determinanten für Komplikationen und Folgeerkrankungen
  • Untersuchung kardiovaskulärer und nicht-kardiovaskulärer Ereignisse nach VTE
  • Analyse von Einflussfaktoren wie Komorbiditäten, Geschlecht, Alter und ethnische Unterschiede
  • Aufbau einer langfristigen Forschungsressource einschließlich Biobank und standardisierter Datenerfassung
Studienverlauf
  • Studiendauer pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer: bis zu 6 Jahre
  • Klinische Nachuntersuchungen bis zu 2 Jahre nach dem Ereignis
  • Telefonische Follow-ups bis zu 6 Jahre nach Einschluss (maximal sieben Interviews)
Studienteilnehmer
  • Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren mit Verdacht auf ein VTE-Ereignis
  • Schriftliche Einwilligung erforderlich
  • Kohorte 1: klinischer Verdacht auf akute Lungenembolie (mit oder ohne TVT)
  • Kohorte 2: klinischer Verdacht auf akute tiefe Venenthrombose (ohne symptomatische Lungenembolie)
  • Kohorte 3: zufällig diagnostizierte VTE
Status Laufend, Rekrutierung seit 2013

COVID-19 Studien

Die Epidemiologie von COVID-19 in der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – Die Gutenberg COVID-19 Studie (GCS).

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. (Koordinierend)
Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel
Univ.-Prof. Dr. Karl J. Lackner
Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel
Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer
Univ.-Prof. Dr. Konstantin Strauch
Studiendesign Monozentrische, bevölkerungsbasierte, prospektive Kohortenstudie
Ziele
  • Analyse der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf Individual- und Bevölkerungsebene
  • Untersuchung der Häufigkeit asymptomatischer und symptomatischer Infektionen
  • Analyse der Ausbreitung der SARS-CoV-2-Infektion in der Bevölkerung
  • Untersuchung von Immunisierung und Determinanten für Infektionsschutz
  • Quantifizierung der gesellschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie
  • Evaluation von Veränderungen in der medizinischen Versorgung
  • Analyse psychosozialer, beruflicher und lebensstilbezogener Auswirkungen
  • Identifikation von Risikofaktoren, Schweregrad und Spätfolgen von SARS-CoV-2
  • Aufbau einer nachhaltigen Forschungsressource einschließlich Biobank
Studienverlauf
  • Erstuntersuchung im Studienzentrum
  • Follow-up nach 4 Monaten
  • Nacherhebung nach 1 Jahr mittels Fragebogen
  • Optional: Smartphone-basierte ambulante Überwachungsphase
  • Datenerhebung: Oktober 2020 – Juli 2022
Studienteilnehmer
  • 10.250 Personen im Alter von 25–88 Jahren
  • Überwiegend Teilnehmende der Gutenberg-Gesundheitsstudie
Status Abgeschlossen (Datenerhebung 2020–2022)

Eine bevölkerungsbasierte, prospektive Surveillance-Studie zur Erfassung der SARS-CoV-2-Infektionslage und Entwicklung eines App-basierten Frühwarnsystems in Rheinland-Pfalz.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Studiendesign Bevölkerungsbasierte, prospektive Beobachtungsstudie (Surveillance-Studie) mit App-basiertem Monitoring
Ziele
  • Evaluation eines Smartphone-App-basiertes Frühwarnsystems zum Schutz vor zukünftigen, nicht nur pandemiebedingten Gefährdungen der Bevölkerungsgesundheit in Rheinland-Pfalz
  • Hilfe, bei Bedarf frühzeitig zielgerichtete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und damit einschneidende Eingriffe in das öffentliche Leben möglichst zu vermeiden

Damit verbunden:

  • Regionale Neuinfektionen inklusive Dunkelziffer zu erfassen
  • Wissentliche und unwissentliche Infektionen zu erkennen
  • Daten transparent in einem Dashboard zur Verfügung zu stellen
Studienverlauf
  • Regelmäßige Selbsttestung mittels SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests (halbwöchentlich bzw. wöchentlich je nach Studienphase)
  • Digitale Erfassung und Übermittlung der Testergebnisse sowie Gesundheitsdaten über eine Smartphone-App
  • Durchführung in drei Studienphasen von Dezember 2022 bis März 2024
  • Datenauswertung und Darstellung der Ergebnisse über ein Dashboard
Studienteilnehmer
  • Ca. 14.000 Personen aus bevölkerungsrepräsentativen Kohorten
  • Teilnehmende aus den Städten Mainz, Koblenz, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Trier
Status Abgeschlossen (Datenerhebung Dezember 2022 – März 2024, aktuell Standby-Modus)

Die Epidemiologie von Post-COVID in Rheinland-Pfalz.

Studienleitung Leitungsausschuss der Gutenberg Post-COVID Studie:
Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Univ.-Prof. Dr. med. dent. Bilal Al-Nawas
Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Manfred Beutel
PD Dr. med. Marc Bodenstein
Prof. Dr. med. Carolin Brockmann
Univ.-Prof. Dr. med. Roland Buhl
PD Dr. med. Christian Dresel
Univ.-Prof. Dr. med. Tommaso Gori
Prof. Dr. Raffael Kalisch
Univ.-Prof. Dr. med. Karl J. Lackner
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
Univ.-Prof. Dr. rer. physiol. Hansjörg Schild
Univ.-Prof. Dr. med. Alexander Schuster
PD Dr. med. Martin Sprinzl
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Konstantin Strauch
Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Tüscher
Prof. Dr. med. Julia Weinmann-Menke
Studiendesign Interdisziplinäre und monozentrische Studie
Ziele

Hauptziele:

  • Umfassende Charakterisierung von Personen nach durchgemachter COVID-19-Erkrankung als zentrale Voraussetzung zum Verständnis des bislang unzureichend erforschten Post-COVID-Krankheitsbildes
  • Nutzung einer umfangreichen Biomaterialbank, um mögliche Pathomechanismen der Entstehung und des Verlaufs von Post-COVID zu untersuchen

Damit verbundene Ziele:

  • Ermittlung von Häufigkeit und Schweregrad anhaltender gesundheitlicher Veränderungen
  • Identifikation von Risikofaktoren für subklinische und klinische Auffälligkeiten
  • Berücksichtigung verschiedener Organsysteme sowie psychiatrischer und psychosomatischer Auswirkungen
Studienverlauf
  • Online-Fragebogen vor dem Besuch im Studienzentrum
  • Umfassende Screening-Untersuchung in den Bereichen Kardiologie, Neurologie, Pneumologie, Oralmedizin, Psychosomatik und Neuropsychiatrie
  • Vertiefende fachärztliche Untersuchung, in Abhängigkeit der Befunde
Studienteilnehmer Ca. 600 Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion mit sehr unterschiedlichen Verläufen
Status Abgeschlossene Untersuchungen (Dezember 2021 und 2023)

Eine prospektive Beobachtungsstudie zur systematischen Erfassung von Therapie und Krankheitsverlauf bei Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Rheinland-Pfalz.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc.
Studiendesign Prospektive, multizentrische Beobachtungsstudie mit App-basiertem Surveillance-System
Ziele
  • Verbesserung der Therapiequalität für Betroffene
  • Standardisierte Erfassung der (Off-Label-)Therapien und der gesundheitlichen Verläufe von Post-COVID Patientinnen und Patienten durch ein digitales Surveillance-System landesweit in Rheinland-Pfalz
  • Analyse der Wirksamkeit der Therapien
  • Bewertung der Sicherheit der Therapien
  • Identifikation von Clustern des Post-COVID-Syndroms
  • Untersuchung von spezifischen Subgruppen, welche von bestimmten Therapien mehr profitieren
  • Bewertung des gesundheitlichen Verlaufs des Post-COVID-Syndroms
  • Beobachtung von Trends und Entwicklungen des Post-COVID-Syndroms
Studienverlauf
  • Dokumentation von Therapie und Krankheitsverlauf über eine digitale Fallakte
  • Erfassung von Patientendaten und Verlaufsparametern über eine Smartphone-App
  • Einbindung ambulanter Versorgungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz
  • Kontinuierliche Datenauswertung zur Bewertung von Therapieeffekten
Studienteilnehmer Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Rheinland-Pfalz
Status Laufend

EPIC-AI – Endotyping the Post-COVID Syndrome by Integrative Multi-Omics Analysis using Artificial Intelligence towards personalized therapy.

Studiendesign Interdisziplinäres Forschungsprojekt mit integrativer Multi-Omics-Analyse und Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Ziele
  • Untersuchung der komplexen Mechanismen des Post-COVID-Syndroms
  • Identifikation von Endotypen durch Integration verschiedener Datenquellen
  • Anwendung von KI-Methoden zur Analyse multidimensionaler klinischer und molekularer Daten
  • Grundlage für personalisierte Therapieansätze bei Post-COVID
Studienverlauf
  • Analyse komplementärer Datenquellen aus verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen
  • Durchführung gemeinsamer Datathons zur Integration und Auswertung der Daten
  • Einbindung eines Patient Advisory Boards zur Sicherstellung einer patientenzentrierten Forschung
  • Verknüpfung mit bestehenden Studien, insbesondere TheraSurv Post-COVID
Studienteilnehmer Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom (im Rahmen angebundener Studien und Datenquellen)
Status Laufend (seit November 2024)

Alternsforschung

GHA - Gutenberg Healthy Ageing Studie

Eine populationsbezogene Studie zur Untersuchung von Faktoren, die gesundes Altern, funktionelle Gesundheit und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter fördern.

Studienleitung Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Wild, M.Sc. 
Studiendesign Interdisziplinäre populationsbezogene Kohortenstudie
Ziele
  • Identifikation von Faktoren, die für den Erhalt von Gesundheit bis ins hohe Alter relevant sind
  • Untersuchung von Einflussfaktoren auf physische, psychische und kognitive Leistungsfähigkeit sowie funktionelle Gesundheit
  • Vergleich von gesund alternden Personen mit gleichaltrigen Personen aus anderen Studien zur besseren Einordnung von Alterungsprozessen
  • Schaffung einer Grundlage für Früherkennung, Behandlung von Vorstufen von Erkrankungen und Gesundheitsförderung in der Bevölkerung
Studienverlauf
  • Telefonisches Vorgespräch zur Prüfung der Eignung für die Studienteilnahme
  • Vorab-Fragebogen vor dem Untersuchungstermin
  • Untersuchung an zwei Tagen im Studienzentrum
  • Am ersten Tag ca. 6-stündiges Untersuchungsprogramm im Studienzentrum
  • Bei besonderer Eignung am zweiten Tag zusätzlich ca. 3-stündiges Programm mit MRT und vertiefender kognitiver Testung
  • Erfassung von Veränderungen des Gesundheitszustands über bis zu fünf Jahre anhand von Angaben behandelnder Ärztinnen und Ärzte sowie mit Einverständnis der Krankenversicherung
Studienteilnehmer
  • Healthy Ageing Kohorte: besonders gesunde Menschen im Alter von 71–85 Jahren; diese Kohorte ist bereits abgeschlossen
  • Nonagenarian Kohorte: Menschen ab 90 Jahren, die ihren Alltag weiterhin möglichst selbstständig und ohne größere Einschränkungen bewältigen
  • Wohnhaft in Mainz oder den umliegenden Regionen Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Donnersbergkreis oder Worms
Status Healthy Ageing Kohorte abgeschlossen
Rekrutierung für die Nonagenarian Kohorte laufend

Der Standort Mainz beteiligt sich an zahlreichen DZHK-Studien sowie assoziierten Studien.
Weitere Informationen zum Standort RheinMain finden Sie hier.
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