65 Jahre Lehranstalt für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten (MTAL) - Langjährige Leiterin verabschiedet
Claudia Carow übergibt an ihre bisherige Stellvertreterin Susanne Kamps
Die Lehranstalt für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten (MTAL) startet im September unter neuer Leitung ins kommende Schuljahr. Um die langjährige Schulleiterin Claudia M. Carow-Barthelmes in den Ruhestand zu verabschieden, lud die MTAL-Schule heute zu einer Festvorlesung ein. Gleichzeitig feierte die Schule ihr 65-jähriges Bestehen.
Einer der größten Schulen für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten in Deutschland, die MTAL-Schule der Universitätsmedizin Mainz, steht im September ein Führungswechsel bevor. Seit 1993 wird die MTAL-Schule von Claudia M. Carow-Barthelmes geleitet. Während dieser Zeit haben über 850 Schüler ihr Examen abgelegt. Viele von ihnen haben anschließend ihren Arbeitsplatz an der Universitätsmedizin Mainz gefunden und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Diagnostik und Therapie in der Patientenversorgung. Der scheidenden Schulleiterin war stets bewusst, wie wichtig eine moderne und qualifizierte MTAL-Ausbildung ist, denn „ohne gut ausgebildete medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten gibt es keine Diagnostik und ohne Diagnostik keine Therapie.“
Prof. Dr. Walter E. Hitzler, Ärztlicher Leiter der MTAL-Schule der Universitätsmedizin Mainz, blickte auf 19 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Claudia Carow-Barthelmes zurück: „Für die Kompetenz unserer Nachwuchskräfte hat sie elementar wichtige Arbeit geleistet. In all den Jahren war ihr Engagement außerordentlich und verdient großen Dank. Susanne Kamps tritt in große Fußstapfen, allerdings bin ich mir sicher, dass sie das hohe Leistungsniveau wird halten können.“ Die neue Frau an der Spitze ist Fachwirtin für Sozial- und Gesundheitswesen und seit dem Jahr 2000 an der Schule als hauptamtliche Lehrkraft für Mikrobiologie und seit 2008 als Vertretung der Schulleitung tätig.
„Die moderne Medizin zeichnet sich durch rasante Fortschritte aus. Das wirkt sich auch auf die Aufgaben und Leistungen von medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten aus, denn diese sind sehr anspruchsvoll und für die Patientenversorgung heutzutage unverzichtbar. Ich bin überzeugt, dass es ein Beruf mit Perspektive ist. Deshalb ist eine qualifizierte Ausbildung, wie sie an unserer Schule erfolgt, auch so wichtig“, sagte Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.
Die 1947 von Prof. Dr. Heinrich Kliewe gegründete MTAL-Schule stellt jährlich 48 Ausbildungsplätze schulgeldfrei zur Verfügung. Die fundierte Ausbildung startet jeweils im Oktober eines Jahres und dauert drei Jahre. Es handelt sich um eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. 13 hauptamtliche Lehrkräfte und rund 40 Dozenten vermitteln mit Hilfe modernster Geräte sowohl theoretische als auch praktische Lehrinhalte. So lernen die Schüler beispielsweise labormedizinische Untersuchungsverfahren und modernste Analysetechniken kennen. Neben Fächern wie Hämatologie, Histologie, Mikrobiologie und Klinische Chemie bildet die Molekularbiologie einen thematischen Ausbildungsschwerpunkt.
Weitere Informationen im Internet unter http://www.mtaschule.de
Die MTAL-Schule ist auch auf der Berufsinformationsmesse der IHK und HWK Rheinhessen (www.bim-rheinhessen.de) vertreten. Diese findet am Freitag, 24. August 2012 von 8 bis 16 Uhr und am Samstag, 25. August 2012 von 9 bis 16 Uhr in der Fachhochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Straße 2, 55128 Mainz statt. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Kontakt
Ingrid Bangert
Lehranstalt für Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Telefon 06131 17-7166, Fax 06131 17 47-7166
E-Mail: ingrid.bangert@unimedizin-mainz.de
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Barbara Reinke, Stabstelle Kommunikation und Presse
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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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