Ahnen: Neue Ausrichtung der Mainzer Universitätsmedizin energisch weiter vorantreiben

Empfehlung des Wissenschaftsrates zur strategischen Ausrichtung der Universitätsmedizin Mainz erschienen

In der strategischen Neuausrichtung der Universitätsmedizin Mainz sind bereits eine Reihe von Weichenstellungen erfolgreich umgesetzt worden. Dass diese Einschätzung jetzt vom Wissenschaftsrat bestätigt und zugleich mit zusätzlichen Empfehlungen versehen wurde, ist ein zusätzlicher Ansporn, diesen mittelfristig angelegten Prozess weiter voranzutreiben.“ Das unterstrich Wissenschaftsministerin Doris Ahnen mit Blick auf die heute (10.05.2010) veröffentlichte aktuelle Stellungnahme dieses von Bund und Ländern eingesetzten Beratungsgremiums für die Weiterentwicklung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Grundlage der Stellungnahme des Wissenschaftsrats war das Strategie- und Investitionskonzept des Vorstands der Universitätsmedizin. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz betonte: „Wir sehen in der aktuellen Rückmeldung des Wissenschaftsrates eine Bekräftigung, die eingeleiteten Maßnahmen engagiert und konsequent zu verfolgen. Mit seinen weiteren Hinweisen wollen wir uns intensiv auseinander setzen.“ Doris Ahnen, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Mainzer Universitätsmedizin ist, und der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Pfeiffer verwiesen zudem auf mehrere Entscheidungen der jüngsten Vergangenheit, die deutlich gemacht hätten, dass neben der ökonomischen Konsolidierung erste Erfolge bei der Neuausrichtung der Mainzer Universitätsmedizin auf dem Forschungssektor bundesweit – und darüber hinaus – anerkannt werden. Gerade in den letzten Wochen habe die Universitätsmedizin eine 15 Millionen Euro umfassende Bundesförderung für ein nationales Thrombosezentrum in Mainz erhalten und es sei ihr von der EU die Koordinatorenrolle im neuen Forschungsverbund „NanoBrain“ übertragen worden. In die neue strategische Ausrichtung der Universitätsmedizin passe auch die im Februar erfolgte Gründung des Instituts für Translationale Onkologie (TRON). Die erst in diesen Tagen abgeschlossene Verpflichtung des international renommierten Zell- und Entwicklungsbiologen sowie Leibnizpreisträgers, Prof. Dr. Christof Niehrs, als Gründungsdirektor des neuen Instituts für Molekulare Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, biete ebenfalls hervorragende Ansatzpunkte für eine intensive Kooperation mit der Universitätsmedizin. „Die Beurteilungen und Anregungen des Wissenschaftsrats werden am 21. Mai im Aufsichtsrat detailliert besprochen werden“, kündigte Doris Ahnen an. Dazu werde der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz eine ausführliche Aufbereitung der aktuellen Stellungnahme des Wissenschaftsrats erarbeiten. Der Vorstand werde in die Weiterentwicklung der Strategie auch in Zukunft viele Leistungs- und Entscheidungsträger der Universitätsmedizin mit einbeziehen, betonte Prof. Dr. Pfeiffer.

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Wolf-Jürgen Karle
Pressesprecher des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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