Allgemein- und Transplantationschirurgie zu neuer Klinik zusammengeführt

Als langjähriger Leiter der Transplantationschirurgie geht Prof. Gerd Otto in den Ruhestand – Prof. Hauke Lang übernimmt die Leitung der neuen Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Zum 1. Oktober werden an der Universitätsmedizin Mainz die bisherige Klinik für Allgemein- und Abdominalchirurgie und die Abteilung für Transplantationschirurgie zu einer Klinik zusammengeführt – die fortan unter dem Namen Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie firmiert. Hintergrund bzw. Anlass dieser Zusammenführung ist das Ausscheiden des langjährigen Leiters der Transplantationschirurgie, Univ.-Prof. Dr. Gerd Otto, der in den Ruhestand eintritt. Der Direktor der bisherigen Klinik für Allgemeinchirurgie, Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, übernimmt auch die Leitung der neuen Klinik. „Die Zusammenführung der bisher eigenständigen medizinischen Betriebseinheiten ist sowohl unter medizinischen und wissenschaftlichen als auch wirtschaftlichen und strukturellen Aspekten sinnvoll“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, der vor seiner Berufung nach Mainz insgesamt 16 Jahre als Leberchirurg an renommierten Unikliniken gearbeitet hat. „Dies wird besonders im Bereich der Patientenversorgung deutlich, da sich moderne Leberchirurgie und Lebertransplantation nicht nur hinsichtlich der Indikationsstellung, sondern auch unter chirurgisch-technischen Gesichtspunkten gegenseitig beeinflussen und ergänzen.“ Daher seien an nahezu allen großen Kliniken in Deutschland die Transplantations-, Allgemein- und Viszeralchirurgie heutzutage in einer Fachabteilung zusammengefasst. Ein weiteres Argument für die Einheit dieser beiden Abteilungen sind Verbesserungen in der Facharztweiterbildung. „Indem wir die spezifische Expertise aus Allgemein- und Transplantationschirurgie in einer Klinik vereinen, können wir unsere Assistenzärzte noch umfassender ausbilden“, so Professor Lang. Das Ziel der neuen Abteilung ist es, ein überregional anerkanntes Zentrum sowohl für Leber- und Gallengangschirurgie inklusive Lebertransplantation als auch für viszerale und endokrine Tumorchirurgie zu werden. „Professor Otto hat die Transplantationschirurgie an der Universitätsmedizin Mainz in den letzten 15 Jahren mit großem Engagement aufgebaut, etabliert und geprägt. Dabei hat er sehr viel Expertise, Zeit und Herzblut investiert und sich ein hohes Ansehen bei Patienten, Mitarbeitern und zuweisenden Kollegen erworben. Dafür gebührt ihm mein ganz besonderer Dank“, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz. Professor Otto habe über seine Arbeit an der Universitätsmedizin hinaus immer wieder die Themen Organspende und Transplantation in der Öffentlichkeit thematisiert, grundlegende Diskussionen geführt und versucht, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Der Medizinische Vorstand weiter: „Professor Lang wünsche ich für seine neuen, erweiterten Aufgaben gutes Gelingen und der neuen Klinik einen erfolgreichen Start.“ Weitere Informationen:
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, Univ.-Prof. Dr. Gerd Otto, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer
Bildquelle: Markus Schmidt, Universitätsmedizin Mainz Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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