Bisherige Untersuchungen zum Tod des achtjährigen Kindes beweisen keine Herzmuskelentzündung durch H1N1-Virus

Nach den inzwischen erfolgten weiteren Untersuchungen im Anschluss an die Obduktion des am 23. November 2009 in der Universitätsmedizin Mainz verstorbenen achtjährigen Kindes ergeben sich keine Hinweise dafür, dass das H1N1-Virus für die Herzmuskelentzündung verantwortlich war. Neben der Herzmuskelentzündung, die möglicherweise ohne Symptome und subjektive Beschwerden schon einige Zeit bestand, litt das Kind an einer akuten Lungenentzündung. Untersuchungen im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin hatten bei Aufnahme den Nachweis von H1N1 ergeben. Nicht ausgeschlossen werden kann, ob es im Rahmen einer vorbestehenden Herzmuskelerkrankung durch eine akute H1N1-Infektion zu dem tödlichen Verlauf gekommen ist.

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Tanja Rolletter
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Universitätsmedizin Mainz
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.klinik.uni-mainz.de

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[Stand: 2024]

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