Brustkrebs-Aktion der Deutschen Krebsgesellschaft
Das Brustzentrum der Uniklinik informiert über Vorsorge, Diagnostik und Therapie
Mit dem Brustzentrum der Uniklinik Mainz startet die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. unter dem Motto "Informieren und Mut machen" am 9. Juli 2005 in die regionale Brustkrebs-Aktion 2005.
Die aktuellen Ergebnisse des ASCO, des größten internationalen Krebskongresses in den USA, zu vielversprechenden Therapien und neuen Entwicklungen in Diagnostik und Nachsorge zum Anlass nehmend, wenden sich das Brustzentrum und die Frauenklinik an Betroffene, Angehörige und Interessierte.
In der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr werden neben Vorträgen zur Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs auch Rundgänge durch das Brustzentrum und praxisnahe Demonstrationen angeboten. Ein Markt der Möglichkeiten, der über Sport und Bewegung, Fitness und Entspannung informiert, sowie ein Expertenforum, bei dem sich die Besucher im persönlichen Dialog an die Ärzte des Brustzentrums richten können, runden das Programm ab. Ein besonderer Höhepunkt ist die Lesung und Tanzvorführung von Karoline Erdmann. Selbst vom Brustkrebs betroffen, lernte sie nach zwei Krebsdiagnosen mit der Angst umzugehen und ihren durch die Erkrankung gezeichneten Körper auf eine ungewöhnliche Weise wieder anzunehmen und zu lieben. Zusammen mit ihrem Partner wird sie das Publikum in die sinnliche Welt ihres Tanzes – den "MammaTango" - entführen und damit Mut machen.
Das Brustzentrum der Universitätskliniken Mainz vereint Diagnostik und Therapie aller Brusterkrankungen unter einem Dach und arbeitet eng mit den niedergelassenen Gynäkologen zusammen. Als erstes Zentrum in Rheinland-Pfalz haben die beteiligten Kliniken am 17. Dezember 2003 in einer eingehenden Überprüfung durch Vertreter der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) gezeigt, dass sie die streng gefassten Richtlinien erfüllen. Im Januar 2005 wurde das Brustzentrum erfolgreich rezertifiziert und hat somit auch nun weiter erhöhte Anforderungen an Struktur- und Behandlungsqualität erfüllt.
Seit Sommer 2003 bietet die Deutsche Krebsgesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Senologie auf freiwilliger Basis ein Zertifzierungsverfahren für Brustzentren an. In einem mehr als dreijährigen Entwicklungs- und Evaluierungsprozess wurde ein Kriterienkatalog mit 173 Punkten aufgestellt und interdisziplinär mit allen Fachgesellschaften, die an der Behandlung des Brustkrebses beteiligt sind, abgestimmt.
In Deutschland erkranken jährlich rund 47.000 Frauen an Brustkrebs, zirka 17.600 sterben pro Jahr daran. Die damit gestiegenen Anforderungen an die Qualitätsstandards in der Diagnostik und der Therapie von Brustkrebs sowie eine wirksame und nachhaltige Kommunikation in Sachen Vorsorge und Früherkennung von Krebserkrankungen werden im Rahmen der Informationsoffensive der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. aufgenommen und fortgeführt. Weitere regionale Veranstaltungen an zertifizierten Brustzentren in Deutschland sind bis November 2005 geplant.
Termine
Brustkrebs-Aktion am Brustzentrum der Uniklinik Mainz: 9. Juli 2005 von 9:00 bis 14:00 Uhr.
Experten-Hotline für Betroffene und Interessierte: Am 20. Juli 2005 von 14:00 bis 15:00 Uhr
beantwortet Prof. Dr. Kölbl, der Leiter des Brustzentrums, Ihre Fragen (06131 17-2007).
Es können auch vorab Fragen an das Expertenforum gerichtet werden.
(E-Mail: frauenklinik@frauen.klinik.uni-mainz.de)
Weitere Informationen
Deutsche Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de
Uniklinik Mainz:
Webseite der Frauenklinik: www-klinik.uni-mainz.de/Frauen/
Webseite des Brustzentrums: www-klinik.uni-mainz.de/Brustzentrum/
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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