Deutschsprachige Giftinformationszentren tagen in Mainz

Ziel des Treffens am 5. und 6. November ist die Optimierung von Präventionen und Therapien von Vergiftungen

Unter der Leitung von Prof. Dr. Sacha Weilemann, dem Leiter des Giftinformationszentrums Mainz, findet die diesjährige Jahrestagung und das Qualitätssicherungstreffen der Gesellschaft für Klinische Toxikologie am 5. und 6. November an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Auf dem Programm für die rund 70 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Niederlanden steht dabei insbesondere ein Update rund um das breite Spektrum der Vergiftungen. Zu den einzelnen Themen werden namhafte Referenten, wie unter anderem Dr. Hugo Kupferschmidt, der Präsident der EAPCCT (European Association of Poisons Centers and Clinical Toxicologists) sowie die einzelnen Zentren selbst, aktuelle Erfahrungsberichte dem Fachpublikum zur Diskussion stellen. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wird ein Vortrag aus der Transplantationschirurgie zu Lebertransplantationen sein, da es hierbei immer wieder zu Vergiftungen beziehungsweise zu Leberversagen durch die Einnahme von Paracetamol kommt. Darüber hinaus werden Problematiken bei Methanolvergiftungen, die Erhöhung von Leberwerten durch Medikamente sowie Kohlenmonoxidvergiftungen im Zusammenhang mit Holzkohlegrills besprochen. Ziel des jährlichen Austausches ist es, die Lebendigkeit der zahlreichen Arbeits- und Projektgruppen weiter aufrecht zu halten und die Prävention und Therapie von Vergiftungen zu optimieren.  Kontakt und Informationen
Univ.-Prof. Dr. med. Sacha Weilemann
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
II. Medizinische Klinik und Poliklinik // Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz & Hessen
Telefon: 06131  19240
E-Mail: L.S.Weilemann@giftinfo.uni-mainz.de
Internet: www.giftinfo.uni-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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