Die Herzen schlagen für Indien im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung

Mainzer Gewinnerprojekt beim Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ bringt sein „Herz-Kreislauf-Spiel“ nach Indien.

Berlin/Mainz, 07.12.2011. Im Rahmen des Wettbewerbs für Studierende entwickelte das Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) gemeinsam mit Studierenden der Universitätsmedizin Mainz das „Aktionsspiel Herz-Kreislauf“. Das Projekt zeigt Kindern und Jugendlichen wie auch Erwachsenen die Funktionsweise des menschlichen Herz-Kreislauf-Systems. Ziel des Spiels ist es, die Prävention mit Blick auf Erkrankungen, die von Gefäßen oder vom Herzen aufgehen, zu fördern. Im kommenden Frühjahr wird es Teil des Jahres „Deutschland und Indien 2011-2012“ sein. Spielerisch durch den eigenen Körper Wie pumpt das Herz eigentlich? Wie lang sind Venen und Arterien? Was ist eine Herzkontraktion? Diese und viele andere Fragen werden den Kindern durch aktives Erleben erklärt. Sie erfahren mittels einer Wasserpumpe, wie unser Herz arbeitet, krabbeln durch lange Stofftunnel, um ein Gefühl für die Länge einer Vene zu bekommen und können an einem „Hau-den-Lukas“ Spiel begreifen, was Kontraktion bedeutet. Mit großer Nachfrage: Das„Herz-Kreislauf-Spiel“ wurde beispielsweise im Mai dieses Jahres beim Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche an der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik sowie bei Veranstaltungen der Mainzer „Stadt der Wissenschaft“ eingesetzt und seither mit seinen Partnern wie dem 1. FSV Mainz 05, der II. Medizinischen Klinik und der Stiftung Mainzer Herz kontinuierlich weiterentwickelt. Reise nach Indien „Noch im September hieß es beim Aktionstag der Universitätsmedizin Mainz ‚Unsere Herzen schlagen für Mainz’. Nun schlagen die Herzen zumindest für ein paar Monate auch für Indien“, freute sich der Verwaltungsdirektor des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH), Magnus M. Gees. Ab kommenden Februar wird das Aktionsspiel Herz-Kreislauf in Mumbai zu Gast sein und im Anschluss durch weitere sechs Metropolen in Indien reisen. Das Jahr „Deutschland und Indien 2011-2012“ wird vom Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut, dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtet. Auch in Mainz wird das Spiel im kommenden Jahr bei mehreren Veranstaltungen präsent sein. So zum Beispiel bei den Fußball-Meisterschaften des 05er Klassenzimmers, beim Kinderfestival 2012 (17. Juni 2012) oder am Tag des Herzkranken Kindes (5. Mai 2012). Das „Herz-Kreislauf-Spiel“ ist Gewinner beim Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und wurde mit 10.000 Euro für die Umsetzung prämiert. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie den Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie unter: www.was-macht-gesund.de. Aktuelle Informationen zum Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung gibt es unter www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de. Pressekontakt:
Wettbewerbsbüro – Wettbewerb für Studierende
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
c/o wbpr / Schumannstraße 5 / 10117 Berlin
Tel.: (030) 288 761 0 / Fax: (030) 288 761 11
E-Mail: info@was-macht-gesund.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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