Drei Millionen Euro für die Nachwuchsförderung

Universitätsmedizin Mainz fördert junge Forscher mit dem Ziel, die internatio-nale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern

Das Mainzer Forschungsförderungsprogramm MAIFOR der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität geht in die achte Runde. In 2010 bewilligt der Fachbereich Universitätsmedizin 81 von 132 Förderanträgen. 56 Prozent der geförderten Projekte haben Nachwuchsforscherinnen beantragt. Das Gesamtfördervolumen von MAIFOR beträgt in diesem Jahr rund drei Millionen Euro. „Damit haben wir das Ziel einer Förderung vor allem junger Nachwuchswissenschaftlerinnen erreicht“, unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, mit Blick auf den Anteil der Frauen in Höhe von 56 Prozent an der Gesamtförderung. „Mit MAIFOR optimieren wir generell die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige und international wettbewerbsfähige, interdisziplinär ausgerichtete Forschung“, so der Wissenschaftliche Vorstand weiter. Das Nachwuchsförderungsprogramm ziele dabei sowohl auf die Förderung der Grundlagenforschung als auch auf die Förderung der klinischen, patientennahen Forschung ab. „Ich bin davon überzeugt, dass die rund drei Millionen Euro umfassende Förderung ein gutes Investment darstellt, da wir unserem Forschernachwuchs dadurch den Weg ebnen, zukünftig öffentliche Fördergelder beispielsweise durch die Europäische Union einzuwerben“, ergänzt Prof. Urban. Der Startschuss für das MAIFOR-Programm fiel im Jahr 1999. Seitdem gab es für 632 von insgesamt 1366 Projektförderanträgen grünes Licht. Während sich in den Jahren zuvor die Förderdauer zumeist auf ein Jahr beschränkte, liegt der Fokus in 2010 zu 100 Prozent auf Projekten mit einer Laufzeit von zwei Jahren. „Das gibt unseren Nachwuchswissenschaftlern die Chance, bei den Projekten umfassender zu forschen. Wir versprechen uns davon aussagekräftige Forschungsergebnisse, die im Idealfall einen konkreten therapeutischen Nutzen nach sich ziehen“, macht Prof. Urban deutlich. Kontakt
Ulf Arnold-Fabian
Stv. Geschäftsführer im Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-9798, Fax 06131 17-9715, E-Mail: arnold-fabian@um-mainz.de Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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