„Eine neue Wissenschaft des Geistes“
Achtung: Gastvortrag von Eric Kandel von 18.00 auf 19.15 Uhr verschoben
Am 30. Juni 2006 hat die Mainzer Universitätsklinik einen besonderen Gast. Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und das Interdisziplinäre Forschungszentrum für Neurowissenschaften (IFZN) der Universität Mainz laden zu einem Vortrag von Prof. Eric Kandel ein. Kandel wird in einem einführenden Vortrag auf deutsch an Hand von Stationen seiner Biographie über die Entwicklung der modernen Neurobiologie in den letzten Jahrzehnten berichten und in der anschließenden englischsprachigen Diskussion über die Beziehungen zwischen Neurobiologie und Psychoanalyse sprechen. Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel und Privatdozent Dr. Michael Huber aus der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden den Abend moderieren. Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Freitag, dem 30. Juni 2006, um 18.00 Uhr im Hörsaal Chirurgie, Gebäude 505 der Universitätsklinik Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz.
Zur Person: Eric Kandel, einer der bedeutendsten Gedächtnisforscher unserer Zeit – ausgezeichnet im Jahr 2000 mit dem Nobelpreis für Medizin und Physiologie – floh als Kind 1939 mit seinen Eltern aus Wien nach New York. Seine persönliche Suche nach der Erinnerung brachte ihn dazu, sich erst der Geschichte, dann der Psychoanalyse und schließlich der neurobiologischen Forschung zuzuwenden. Eric Kandel propagiert eine neue Wissenschaft des Geistes als Synthese von Biologie und Psychoanalyse mit dem Ziel, „den radikalen Reduktionismus, der für die Fortschritte in der biologischen Grundlagenforschung verantwortlich ist, mit dem humanistisch geprägten Bemühen um das Verständnis des menschlichen Geistes zu verbinden, das die treibende Kraft der Psychiatrie und der Psychoanalyse ist."
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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