Einladung zum „Parkinson-Infotag“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April 2026

Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie informiert über aktuelle Therapiemöglichkeiten

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags lädt die Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz am Samstag, 11. April 2026, zu einem „Parkinson-Infotag“ ein. Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr erfahren alle Interessierten Wissenswertes über das Behandlungsangebot an der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Der „Parkinson-Infotag“ findet im Hörsaal der Chirurgie im Gebäude 505 H der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Morbus Parkinson ist mit rund 400.000 Betroffenen nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland. Zu den typischen Symptomen der Erkrankung zählen insbesondere motorische Störungen wie beispielsweise ein Zittern in Ruhe (Parkinson-Tremor), eine Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), eine zunehmende Muskelsteifheit (Rigor) sowie eine Gleichgewichtsstörung (posturale Instabilität). Darüber hinaus können auch unspezifische Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen auftreten. Die Erkrankung kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Parkinson ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, deren Verlauf jedoch durch spezielle Medikamente und unterstützende Therapien positiv beeinflusst werden kann.

Im Mittelpunkt des „Parkinson-Infotags“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April stehen aktuelle und bewährte Therapien sowie ein Überblick über allgemeine Behandlungsstrategien im Krankheitsverlauf. „Ziel unserer Veranstaltung ist es, allen Interessierten fundierte Informationen über die Behandlung von Morbus Parkinson zu vermitteln. Dazu gehören beispielsweise die Chancen und möglichen Risiken einer Tiefen Hirnstimulation (THS) sowie der hohe Stellenwert von Physiotherapie und Bewegung bei dieser Erkrankung. Zudem möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, mit uns und miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen“, betont PD Dr. Christian Dresel, Leiter des Bereichs für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz.

Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Tiefe Hirnstimulation (THS) als wichtige Therapieoption. Die THS kommt in der Regel zur Anwendung, wenn die medikamentöse Parkinson-Therapie nicht mehr ausreichend ist und die Betroffenen deshalb an Lebensqualität verlieren. Hierbei werden Gehirnelektroden durch einen Impulsgenerator gesteuert. Das THS-Verfahren wird in der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz seit rund 20 Jahren in enger Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie eingesetzt. Seit Ende 2021 steht in Mainz zusätzlich die telemedizinische THS-Therapie zur Verfügung.

Die Bezeichnung Morbus Parkinson geht auf den englischen Arzt James Parkinson zurück, der die Hauptsymptome der Erkrankung erstmals 1817 beschrieben hat. Auf eine Initiative der European Parkinsons Disease Association wurde an seinem Geburtstag, dem 11. April, im Jahr 1997 der Welt-Parkinson-Tag ins Leben gerufen. Der jährliche Gedenktag soll das Bewusstsein für die Erkrankung erhöhen, deren Verständnis fördern und so zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten beitragen.

Weitere Informationen zum „Parkinson-Infotag“ und zur Parkinson-Therapie an der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter www.unimedizin-mainz.de/neurologie

 

Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.

Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.

 

Kontakt:
PD Dr. Christian Dresel
Klinik und Poliklinik für Neurologie – Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-7094
E-Mail

 

Pressekontakt:
Veronika Wagner M. A.
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-8391
E-Mail

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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