Erster Chest Pain Unit-Qualifizierungslehrgang für Pflegepersonal erfolgreich beendet

15 Teilnehmer erhielten Urkunde

Die II. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz hat erstmals einen berufsbegleitenden Chest-Pain-Unit-Qualifizierungslehrgang für Pflegepersonal angeboten. Jetzt haben die 15 ersten Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich beendet und erhielten ihre Urkunden. Bei der Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) handelt es sich um eine neue Versorgungs-struktur für Patienten mit unklaren Brustschmerzen. Die II. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mainz gehörte mit zu den ersten Kliniken bundesweit, die diese Versorgung angeboten haben. Um die Versorgungsqualität auf einem hohen Standard zu halten, wurde eine curriculare Ausbildung für Pflegende etabliert und jetzt erstmals von der II. Medizinischen Klinik unter Beteiligung der Klinik für Anästhesiologie angeboten. Der Qualifizierungslehrgang richtete sich an Pflegepersonen, die regelmäßig in einer Chest Pain Unit eingesetzt werden. Die qualifizierte Pflege und Überwachung, aber auch effizientes diagnostisches Vorgehen und rasches therapeutisches Handeln sind essentielle Säulen der Versorgung von Patientinnen und Patienten in einer Chest Pain Unit. Umfassende Kenntnisse akuter kardiologischer Krankheitsbilder und ein sicheres Notfallmanagement sind hierfür unabdingbar. Insbesondere in der instabilen Akutphase ist ein tief gehendes pathophysiologisches Verständnis kardiologischer Erkrankungen neben speziellen pflegerischen Maßnahmen und eine fundierte medizinische Beratung bei deren Versorgung notwendig. Hieraus erwachsen ein sicheres Handeln und ein optimales koordiniertes Vorgehen bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Weiterhin sind spezielle Kenntnisse und unterschiedliche Strategien der Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen als auch im Team erforderlich. Alle diese zahlreichen Facetten umfasste der jetzt erstmals angebotene Lehrgang, der federführend von Dr. Sebastian Sonnenschein, Funktionsoberarzt an der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik, und Gabriele Maas, Abteilungsleitung und Leiterin Case-Management der II. Medizinischen Klinik, konzipiert und durchgeführt wurde. Pressemitteilung (PDF 44,1 KB) Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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