Externe Expertengruppe unterstützt Universitätsmedizin bei der Ursachensuche
Gesundheitszustand der vier Kinder hat sich weiter stabilisiert
Der Gesundheitszustand der vier Kinder, die seit der Gabe einer mit Bakterien verunreinigten Infusionslösung am vergangenen Freitag klinische Symptome einer Infektion gezeigt hatten, hat sich weiter verbessert. Auch hinsichtlich ihrer Grunderkrankung ist der Verlauf stabil. Bisher ist es nicht gelungen den genauen Verkeimungsweg zu entdecken. „Der Vorstand hat daher eine externe Expertenkommission einberufen, um die Prozessqualität und die Einhaltung der Hygienerichtlinien bei der Herstellung der Infusionslösungen zu untersuchen und die Universitätsmedizin bei der Ursachensuche zu unterstützen“, sagt der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Auch die ermittelnde Staatsanwaltschaft ist mit eigenen Sachverständigen in die Untersuchung eingebunden. Neben Vertretern der Aufsichtsbehörden (Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, Gesundheitsamt Mainz-Bingen, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz) gehören dieser Gruppe renommierte Experten aus dem In- und Ausland an – darunter sowohl Fachleute für Krankenhaushygiene als auch für Krankenhausapotheken. „Die Experten haben sich heute in Mainz zusammengefunden. Über die Ergebnisse werden wir schnellstmöglich informieren“, so der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. „Wir versprechen uns dadurch wieder Sicherheit und Vertrauen in unsere Prozesse zu gewinnen.“
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter und Tanja Rolletter
Stabstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7427, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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