Götz Scholz wird neuer Kaufmännischer Vorstand
Götz Scholz wird neuer Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Das hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Der bisherige Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tritt damit zum 1. Januar 2013 die Nachfolge von Norbert Finke an. Scholz ist seit 1997 Kanzler der Universität Mainz und profilierte sich in dieser Funktion insbesondere durch den umfassenden Modernisierungsprozess der Hochschule, für dessen Professionalität und Innovationsgehalt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2002 den Titel „best practice-Hochschule 2002“ verliehen hat. Von 2006 bis 2009 vertrat Götz Scholz die Kanzlerinnen und Kanzler der deutschen Universitäten als Bundessprecher. Als Kanzler leitet er die Verwaltung der Hochschule und ist zugleich deren Haushaltsbeauftragter. Die Mainzer Universität verfügt aktuell über ein Haushaltsvolumen von 488 Millionen Euro. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre war Scholz zunächst als persönlicher Referent des Präsidenten und als Leiter der Präsidialabteilung der Goethe-Universität Frankfurt tätig. 1990 wechselte er als Referatsleiter für Datenverarbeitung und Hochschulbau ins hessische Wissenschaftsministerium, bevor er an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz kam. Bis zu seinem nun anstehenden Wechsel in den Vorstand war Scholz zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Universitätsmedizin Mainz. Doris Ahnen: „Herr Scholz bringt langjährige Expertise im Wissenschaftsmanagement mit und verwaltet den Haushalt der größten Universität unseres Landes seit vielen Jahren überaus erfolgreich. Beides zeichnet ihn für die Position des Kaufmännischen Vorstands aus. Ich freue mich sehr, dass er dieses Amt übernimmt und wünsche ihm dafür eine glückliche Hand.“ Die Aufsichtsratsvorsitzende Doris Ahnen bedankte sich bei Norbert Finke, dessen Vertragsauflösung der Aufsichtsrat zugestimmt hat und der die Universitätsmedizin auf eigenen Wunsch und in gegenseitigem Einvernehmen verlässt: „Herr Finke hat seit sieben Jahren die Position des Kaufmännischen Vorstands inne. Norbert Finke hat die wirtschaftlichen Belange der Universitätsmedizin verantwortungsbewusst und mit hohem persönlichem Einsatz vertreten. In seiner Amtszeit konnte die Produktivität erheblich verbessert werden, die Umsatzerlöse aus medizinischen Leistungen stiegen um rund 90 Millionen Euro an. Herr Finke verankerte moderne Managementgrundsätze in der Verwaltung. Für sein großes Engagement möchte ich ihm meinen Dank aussprechen.“ Auch der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, dankte Norbert Finke für seinen langjährigen Einsatz: „Norbert Finke hat die Universitätsmedizin strategisch wesentlich weiterentwickelt. Für die gemeinsame konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“ Zur Entscheidung, Götz Scholz zum neuen Kaufmännischen Vorstand zu machen, sagte Prof. Pfeiffer: „Ich kenne und schätze Herrn Scholz aus jahrelanger und gemeinsamer Tätigkeit für die Universität und freue mich, dass wir in Zukunft noch enger im Vorstand der Universitätsmedizin zusammenarbeiten können.“ Norbert Finke bilanzierte: „Wenn ich auf meine Zeit an der Universitätsmedizin zurückblicke, kann ich festhalten: Es waren sicher anstrengende, aber auch wirkungsvolle Jahre, die wir gemeinsam - der Vorstand, der Aufsichtsrat und die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – erfolgreich gemeistert haben und auf die ich mit Stolz zurückblicke. Die Wege in die Zukunft sind geebnet. Sie müssen jetzt von allen Beteiligten beschritten werden.“
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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