Hautkrebszentrum Rhein-Main der Universitätsmedizin bietet neue Sprechstunde für organtransplantierte Patienten an
Dermatologische Spezialambulanz für Organtransplantierte Patienten startet ab sofort
Ab sofort bietet das Hautkrebszentrum Rhein-Main der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Sprechstunde speziell für Organtransplantierte Patienten an. Die Sprechstunde findet einmal wöchentlich statt (freitags von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr) und soll die regelmäßige hautärztliche Nachsorge organtransplantierter Patienten in Rheinland-Pfalz und dem Rhein-Main Gebiet gewährleisten und die interdisziplinäre Versorgung optimieren.
Um die Abstoßung eines neuen Organs zu unterdrücken, müssen organtransplantierte Patienten über lange Zeit Medikamente einnehmen. Diese verhindern jedoch nicht nur die Abstoßung des neuen Organs, sondern begünstigen auch virale, bakterielle oder Pilzinfektionen. Zudem treten Tumorerkrankungen auf, dabei handelt es in mehr als der Hälfte der Fälle um Hauttumoren. Das Risiko an einem anderem Hauttumor als dem malignen Melanom zu erkranken ist bis zu 65fach erhöht; auch die Inzidenz maligner Melanome ist bei immunsupprimierten Patienten um den Faktor 3 bis 4 erhöht. Um Hauttumore möglichst frühzeitig zu erkennen oder sogar vorzubeugen ist eine regelmäßige dermatologische Untersuchung und eine standardisierte Nachsorge bei Organtransplantierten Patienten von großer Bedeutung.
„Daher bietet das Hautkrebszentrum Rhein-Main der Universitätsmedizin Mainz in enger Zusammenarbeit mit dem Bund für Organtransplantierte (BDO) e.V. und ab sofort eine spezielle dermatologische Sprechstunde für organtransplantierte Patienten an“, erläutert Dr. Carmen Loquai, Oberärztin der Sprechstunde und Leiterin des Hautkrebszentrums Rhein-Main. „Wir wollen damit zum einen die klinische Versorgung dieser Patienten optimieren, zum anderen aber auch neue Daten und Erkenntnisse zu Hauttumoren bei organtransplantierten Patienten gewinnen“, ergänzt Assistenzärztin Dr. Tina Müller-Brenne.
Pressemitteilung (PDF 44,3 KB)
Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Carmen Loquai, Oberärztin, Leiterin Hautkrebszentrum Rhein-Main
Dr. Tina Müller-Brenne
Hautklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
Dermatologische Sprechstunde für Organtransplantierte, freitags 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Telefonische Terminvereinbarung unter 06131 17 2919
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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