Herzstiftung Mainz gegründet

Durch „Mainzer Herz“ Kampf gegen Herz-Kreislauferkrankungen intensivieren

Mit der Übergabe der Stiftungsurkunde durch den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dr. Josef Peter Mertes, wird heute offiziell die „Herzstiftung Mainz“ gegründet. Ihr Ziel: Den Kampf gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zu intensivieren. Dies soll vor allem durch die Förderung von vorklinischer und klinischer Forschung sowie der Lehre an der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erreicht werden. Ebenso sollen die Bereiche Prävention, Diagnostik und Therapie gefördert werden, was gleichzeitig zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Patientenversorgung der Klinik beitragen soll. In den ersten Vorstand wurden der Gründer, Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Wolfgang Hempler, Managing Director der Deutschen Bank AG, Filiale Mainz, und Hans-Artur Bauckhage, Staatsminister a.D. und Vizepräsident des Landtages, berufen. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind für fast 50 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. Jedes Jahr erleiden etwa 300 000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt, wovon rund 65 000 Menschen an einem akuten Herzinfarkt oder an den Folgen versterben. Nach Schätzungen von Experten wird sich die Zahl dieser Todesfälle bis zum Jahr 2025 verdoppeln.  Die Herzstiftung Mainz hat sich daher zum Ziel gesetzt, den Herzinfarkt und frühe Stadien von Herz-Kreislauferkrankungen aktiv und effektiv zu bekämpfen und so der vorhergesagten Zunahme dieser Krankheiten entgegenzusteuern. Das beginnt bereits bei der Prävention, also der Vorsorge und der Vorbeugung dieser Erkrankungen, und endet bei der optimalen Versorgung eines Patienten, der einen akuten Herzinfarkt erlitten hat.  Im Detail heißt dies, dass folgende Schwerpunkte unterstützt werden: 

  • Vorklinische und klinische Forschung: z.B. Erkennung neuer Ursachen der Atherosklerose-Entstehung sowie daraus resultierender neuer Therapieformen.

  • Prävention und Gesundheitsförderung mit dem Ziel die Lebensqualität zu verbessern und damit Kosten im Gesundheitssystem zu reduzieren.

  • Diagnostik und Behandlung der koronaren Herzerkrankung (KHK) bzw. deren Risikofaktoren, von Herzrhythmusstörungen und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.

  • Vergabe von Preisen für herausragende Leistungen im Bereich der Forschung und im Rahmen der klinischen Versorgung unserer Patienten.

  • Vergabe von Ausbildungsstipendien.
 „All diese Maßnahmen haben ein einheitliches Ziel im Auge: Die kardiologische Diagnostik und Therapie jederzeit auf dem aktuellsten Stand zu halten, um so jedem Patienten eine optimale Versorgung zu garantieren – daher kann auch Ihre Spende Leben retten“, erläutert Prof. Thomas Münzel, Gründer der Herzstiftung und gleichzeitig Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.    Weitere Informationen: Herzstiftung Mainz II. Medizinische Klinik und Poliklinik Büro Univ.-Prof. Dr. T. Münzel Telefon: 06131 - 17 5737 Peter E. Geipel Stiftungen Tel. 0611 - 360 360

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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