Intermediate Care – wo sind die Grenzen?

Mainzer Dipl. Pflegewirt (FH) Jörg Eikamp ist Gewinner des Hanse Pflegepreises 2007

Im Rahmen des 17. Symposiums Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen wurde Jörg Eikamp, Dipl. Pflegewirt (FH), mit dem Hanse Pflegepreis 2007 ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seinen Vortrag mit dem Titel: „Abgrenzung von Intermediate Care (IMC) zu Intensivtherapiepatienten und Patienten auf einer Normalpflegestation durch ’Medical Scores’ unter qualitativen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten am Beispiel eines Universitätsklinikums“. Der Hanse Pflegepreis wurde durch den Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. verliehen und ist mit 1000 Euro dotiert. Er wird jährlich anlässlich des Symposiums für Intensivmedizin und Intensivpflege vergeben. Jörg Eikamp hat das von ihm vorgestellte Thema im Rahmen seiner Diplomarbeit als Abschluss des Studienganges Pflegemanagement an der Katholischen Fachhochschule Mainz bearbeitet. Vom Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde er wissenschaftlich und fachpraktisch begleitet. Untersucht hat er, welchen Vorteil die Einführung einer Intermediate Care Einheit – als Zwischenversorgungsstufe zwischen einer Normalpflege- und einer Intensivtherapiestation – aus qualitativen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten bietet. Darüber hinaus sollten die fachlichen Grenzen dieses Bereichs definiert werden. Die Ergebnisse lassen erkennen, dass durch die Implementierung einer Intermediate Care Einheit die Höhe der Wiederaufnahmen auf die Intensivstation und damit auch die Gesamtliegedauer des Patienten reduziert werden können. Für die Patientenversorgung entstehen sowohl qualitative als auch wirtschaftliche Vorteile. Weitere Informationen: Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Foto des Preisträgers zu. Dr. Renée Dillinger
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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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