Internationales Abkommen zwischen der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Medizinischen Fa-kultät der Universität Porto im Studiengang „Master of Science in Epidemiology“
Erweitertes Lehrangebot für Studierende im Ausland – Austausch von Dozie-renden wird gefördert
In einem weltweiten Bildungsmarkt, geprägt durch regen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern, sind die Hochschulen aufgefordert, sich stärker international auszurichten. Vor diesem Hintergrund bietet die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bereits seit fünf Jahren den internationalen Studiengang „Master of Science in Epidemiology“ an. Er wird vom Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) koordiniert und startet erneut im April 2009. Heute wurde mit der portugiesischen Partneruniversität Porto ein Kooperationsabkommen getroffen – mit dem Ziel künftig verstärkt Studierende und Dozierende auszutauschen. Der Leiter des entsprechenden Studiengangs an der Universität Porto, Professor Henrique Barros, und der Prodekan für Studium und Lehre der Universitätsmedizin Mainz, Professor Peter Brockerhoff, haben dazu einen entsprechenden „Letter of Intend“ unterzeichnet.
Die Studierenden sollen gesundheitliche Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene sicher analysieren, sowie Studien planen, durchführen und deren Ergebnisse umsetzen lernen. Der Studiengang ist nach dem Baukastenprinzip, also modular aufgebaut. Es gibt sechs Pflichtmodule sowie vier Wahlmodule. Kernfächer sind die epidemiologischen und biometrischen Methoden. Zu den Wahlmodulen gehören z.B. die Krebsepidemiologie, Infektionsepidemiologie, Sozialepidemiologie oder die Epidemiologie von Herz-Kreislauferkrankungen. Besonderen Wert wird auf die internationale, gegenseitige Anerkennung und Zusammenarbeit mit anderen Universitäten gelegt. So haben die Studierenden auch die Möglichkeit Wahlmodule bei europäischen Partneruniversitäten wahrzunehmen. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums wird den Studierenden der international anerkannte Abschluss des „Master of Science in Epidemiology“ verliehen. Werden mindestens 2 Wahlmodule bei internationalen Partneruniversitäten absolviert, so erhalten die Studierenden zusätzlich das Zertifikat „European Master of Science in Epidemiology“ .
Die Leitung des Mainzer Masterstudiengangs, Professor Maria Blettner und Professor Hajo Zeeb begrüßen den mit dem Kooperationsvertrag mit der Universität Porto geförderten Austausch von Studierenden und Dozierenden. Das Abkommen erleichtert den Studierenden die Teilnahme an ausländischen Lehrveranstaltungen und bereichert die epidemiologischen Lehrveranstaltungen durch einen verstärkten Dozentenaustausch. So können beispielsweise Wissenschaftler der Universität Porto mit einer hervorragenden Expertise im Bereich Public Health und Gesundheitswissenschaften einen wichtigen Veranstaltungsbereich im Mainzer Masterstudiengang der Epidemiologie übernehmen.
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Ulf Arnold-Fabian
Stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Lehre in der Universitätsmedizin
Tel 06131 39-33481, Fax 06131 39-34181
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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