Kein Blutkonservenmangel in Mainz !

Blutversorgung des Universitätsklinikums, der umliegenden Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte durch die Transfusionszentrale des Universitätsklinikums Mainz jederzeit gesichert

In der gestrigen Ausgabe der Mainzer Allgemeinen Zeitung weist das DRK West in einer Anzeige unter dem Titel „Dringender Aufruf zur Blutspende“ die Bevölkerung auf einen Blutspendetermin am heutigen Donnerstag hin. „Dadurch wird suggeriert, dass es in Mainz einen Engpass an Blutkonserven gibt, was nicht den Tatsachen entspricht“, kommentiert der Leiter der Transfusionszentrale am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Dr. Walter Hitzler. „Eine solche Anzeige kann ich daher nicht unwidersprochen hinnehmen und möchte betonen, dass die Blutversorgung des Universitätsklinikums, der umliegenden Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte durch die Transfusionszentrale des Universitätsklinikums Mainz jederzeit gesichert war und ist. Auf Anfrage konnten wir sogar bei Versorgungsengpäs­sen in anderen Bundesländern mit  Blutkonserven aushelfen – wie jüngst in Köln, Bonn oder Freiburg.“ „Die Mainzer Bevölkerung, die Patienten und die von der Transfusionszentrale des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz versorgten Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte können durch einen solchen, in jeglicher Hinsicht unbegründeten Aufruf des DRK West massiv verunsichert und verängstigt werden“, so Dr. Hitzler weiter.  „Zudem ist zu befürchten, dass solche Aktivitäten nicht förderlich sind, um die Bevölkerung zum Blutspenden zu motivieren.“ Für Hitzler stellt sich die Frage, wo in Rheinhessen und Mainz Versorgungsengpässe mit Blutkonserven in Krankenhäusern aufgetreten sind, die eine solch dramatische Anzeige rechtfertigen. „Mir ist nur bekannt, dass in Nordrhein-Westfalen derzeit ein drastischer Mangel an Blutkonserven herrscht, wie das DRK West selbst mitteilt.“

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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