Lehranstalt für Logopädie der Universitätsmedizin Mainz re-zertifiziert
Auszeichnung durch den Deutschen Bundesverband für Logopäden bestätigt hohe Qualitätsstandards
Der Deutsche Bundesverband für Logopäden hat die Lehranstalt für Logopädie der Universitätsmedizin Mainz für weitere drei Jahre zertifiziert. Mit ihrem Qualitätssiegel bescheinigt die berufsständische Organisation der Mainzer Lehranstalt einen hohen Qualitätsstandard in der medizinisch-klinischen Sprachtherapie. Sowohl die Qualität der Lehre als auch die praktische Ausbildung waren Gegenstand des erfolgreich abgeschlossenen Re-Zertifizierungsverfahrens.
Die Lehranstalt für Logopädie Mainz der Universitätsmedizin Mainz verbindet in hohem Maße hohe theoretische Standards im Fachgebiet Logopädie mit einer sehr praxisnahen Ausbildung. Dazu zählt auch, dass die Lehrveranstaltungen und die praktischen Ausbildungsinhalte ebenso die zukünftigen beruflichen Anforderungen im Blick haben.
Neben der fachlich–methodischen Qualifizierung der Studierenden verfolgen die Lehrkräfte eine integrierte Vermittlung berufsbedeutsamer Schlüsselqualifikationen. Es gilt sowohl Fach-, Methoden- als auch Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen zu vermitteln. Insbesondere die Entwicklung professioneller Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten sowie ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl sind für das eigene Handeln und den Umgang mit den anvertrauten Patienten elementar.
Die Arbeit der Logopäden erfordert neben einer besonders fundierten medizinischen Ausbildung auch Kenntnisse und praktische Fähigkeiten aus der Psychologie, Psycho- und Neurolinguistik, Phonetik, Linguistik, Pädagogik und Sonderpädagogik, Stimmbildung und Sprecherziehung.
Der Beruf des Logopäden gehört zu den Medizinalfachberufen. Logopäden wirken in der Behandlung von Menschen jeden Lebensalters. Der Tätigkeitsbereich der Logopäden umfasst die Bereiche Stimme, Stimmstörung und Stimmtherapie, Sprechen, Sprechstörung und Sprechtherapie sowie Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie, Schlucken, Schluckstörung und Schlucktherapie. Ausgehend von diesen vier logopädischen Großgebieten arbeiten Logopäden in den Bereichen Prävention und Prophylaxe, Beratung und Training, Diagnostik und Abklärung, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem arbeiten Logopäden im Bereich der Prävention von logopädischen Störungen, indem sie Spracherwerbsprozesse sowohl der gesprochenen als auch der geschriebenen Sprache fördern und begleiten.
Ziel der logopädischen Therapie ist die Störungen der Stimme, der Sprache, des Redeflusses, der Artikulation oder des Schluckens zu beheben bzw. zu bessern, um so die soziale Integration zu erleichtern. Die Zusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen, Linguisten, Erzieherinnen, Pädagogen, Sozialarbeiten und anderen beteiligten Berufsgruppen spielt dabei eine wichtige Rolle.
Weitere Informationen: www.unimedizin-mainz.de/logopaedie
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Kontakt:
Thomas Brauer, Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopädie,
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Am Pulverturm 13, 55131 Mainz
Telefon vormittags: 06131 17-3251, E-Mail: tbrauer@uni-mainz.de
Pressekontakt
Barbara Reinke
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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