Mainzer Herzchirurgin gewinnt Posterpreis

Dr. Constanze Bening für innovative Chirurgie der Brustschlagader ausgezeichnet

Der Posterpreis des internationalen Kongresses über Aortenerkrankungen in Marseille ging in diesem Jahr an eine Herzchirurgin der Universitätsmedizin Mainz. Dr. Constanze Bening von der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie stellte ihre Forschungsarbeit über den minimal-invasiven Zugang bei Aufweitungen der Brustschlagader auf dem internationalen Kongress zur Diskussion und konnte die Jury mit diesem innovativen Ansatz überzeugen. Üblicherweise werden Eingriffe zur Aufweitung der Brustschlagader bei vollständig durchtrenntem Brustbein durchgeführt. In der Universitätsmedizin Mainz erfolgen diese Eingriffe bei geeigneten Patienten seit drei Jahren in minimal-invasiver Technik. „Der Rippenbogen, mit dem die gesamte Bauchmuskulatur und der Bauch selbst verbunden ist, bleibt bei dieser chirurgischen Technik vollständig intakt“, erläutert Dr. Constanze Bening. „Die Patienten können wegen des stabilen Brustkorbes deshalb deutlich früher vom Beatmungsgerät entwöhnt werden, haben weniger Schmerzen, der Krankenhausaufenthalt nach der Operation ist wesentlich kürzer und die Patienten genesen schneller.“ Die chirurgischen Prinzipien des Eingriffes selbst entsprechen vollständig denen des konventionellen offenen Zugangs: Die Brustschlagader wird durch eine Prothese ersetzt, die Aortenklappe meist rekonstruiert oder ersetzt und manchmal müssen Herzkranzgefäße in die Prothese implantiert werden. Gerade im Bereich der Chirurgie der Hauptschlagader hat die Universitätsmedizin Mainz in den zurückliegenden Jahren mehrfach mit chirurgischen Spitzenleistungen auf sich aufmerksam gemacht. „Hochleistungsmedizin ist Forschung und Forschung ist Hochleistungsmedizin“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax und Gefäßchirurgie. „Ich bin stolz darauf, dass Forschungsarbeiten aus der chirurgischen Anwendung, von denen die Patienten unmittelbar profitieren, mit einem internationalen Wissenschaftspreis gewürdigt werden.“ Dr. Constanze Bening stellt ergänzend fest: „Gleiche chirurgische Qualität bei deutlich reduziertem Trauma: Das ist in jedem Fall ein Fortschritt“. Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl,
Klinik und Poliklinik für Herz-, Throax- und Gefäßchirurgie
Telefon 06131  17-3208, E-Mail: christian.vahl@unimedizin-mainz.de Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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