Mainzer Unfallchirurg organisiert wichtigstes Treffen des europäischen Berufsverbands ESTES
Europäische Unfall- und Notfallchirurgen tagen vom 15. bis 18. Mai in Brüssel
Vom 15. bis 18. Mai 2010 findet in Brüssel die 11. Jahrestagung des Europäischen Berufsverbands der Unfall- und Notfallchirurgie (European Society for Trauma & Emergency Surgery; ESTES) statt. Organisiert hat die mit rund 1500 Teilnehmern größte europäische Tagung dieser Fachdisziplinen der Leiter des Zentrums für muskuloskeletale Chirurgie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz sowie Präsident der ESTES, Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pol M. Rommens. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens stehen die europaweite Harmonisierung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen in Unfall- und Notfallchirurgie sowie die Etablierung von Level 1 Traumazentren. Im Jahr 2007 entstand aus dem Zusammenschluss zweiter europäischer Gesellschaften der ESTES. Er vereint 23 nationale Gesellschaften als Vereinsmitglieder und darüber hinaus über 500 individuelle Mitglieder. Bei der 11. Jahrestagung der ESTES werden die Teilnehmer über Trauma im Bereich des Skeletts und der Organe, Notfallchirurgie, Katastrophen- und Militärchirurgie sowie Ausbildung diskutieren. Ausgewiesene europäische und außereuropäische Experten geben in über 600 Präsentationen einen Überblick über aktuelle Themen der Trauma- und Notfallchirurgie. Zum ersten Mal findet auch ein Kurs zum sogenannten Advanced Trauma Life Support (ATLS) statt. Dabei handelt es sich um ein vom American College of Surgeons (ACS) entwickeltes Ausbildungskonzept, das standardisierte diagnostische und therapeutische Handlungsabläufe in der frühen innerklinischen Erstversorgung von schwerverletzten (polytraumatisierten) Patienten im Schockraum definiert. Zusätzlich können die Teilnehmer zum ersten Mal bei einem Europäischer Trauma Kurs (European Trauma Course; ETC) das teamorientierte Trainingskonzept für die Primärversorgung Unfallverletzter kennen- und anwenden lernen.
- Pressemitteilung (PDF 44,4 KB)
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pol M. Rommens
Leiter des Zentrums für muskuloskeletale Chirurgie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
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