Mitten ins Herz – Wissen macht gesund!

Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz ist Preisträger beim Wettbewerb für Studierende des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Das Team hinter dem Konzept „Aktionsspiel Herz-Kreislauf“ des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz zählt zu den insgesamt 15 Gewinnern beim Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Was macht gesund?“ und erhält 10.000 Euro für die Umsetzung des Aktionsspiels im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit. Eine sechsköpfige Jury aus Kommunikationsprofis und Wissenschaftlern wählte die 15 besten Projektideen zur Vermittlung der Gesundheitsforschung. Gesucht waren kreative und originelle Ideen für öffentlichkeitswirksame Formate, die zeigen, welche Forschungsaktivitäten rund um die Gesundheit Studierende in Deutschland beschäftigen. Die Medizinstudentin Lea von Bialy hat das Projekt von Anfang an intensiv begleitet und erläutert ihre Motivation, sich mit der Vermittlung von Themen der Gesundheitsforschung zu beschäftigen: „Es war wirklich spannend, das Wissen aus meinem Medizinstudium so umzusetzen, dass Kinder und Jugendliche einen Zugang zum Thema Herz-Kreislauf finden können. Besonders wichtig finde ich, dass im Spielkonzept ein starker Schwerpunkt auf die Erläuterung der Risikofaktoren gelegt wird. Gerade Übergewicht und Bewegungsmangel sind große Probleme in unserer Gesellschaft. Das Spiel ist vielleicht ein Ansatz, hier konkrete Prävention zu betreiben bzw. Aufklärung über die Gesundheitsrisiken zu vermitteln.“ Unterstützt wurde Frau von Bialy von einem Expertenteam des CTH, das unter der Leitung von Magnus Gees aus der Spielidee ein praxistaugliches Konzept zur Durchführung entwickelt hat. „Für das CTH ist das Spiel ein zentrales Element unserer Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Wir wollen unser Wissen aus Forschung und Behandlung insbesondere auch an junge Menschen vermitteln und zeigen, wie und wo die Wissenschaft neue Wege geht, um die Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen zu verbessern“, erklärt Gees und freut sich gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, über die Auszeichnung. „Ich empfinde es als ideal, dass im Herz-Kreislaufspiel neben dem direkten Erleben von Herz-Kreislauffunktionen vor allem auch das bessere Verständnis zu Ursachen und Therapien bei Erkrankungen des Herzens vermittelt wird. Ein wichtiger Beitrag, damit unsere Gesellschaft gesund bleibt“, erläutert Münzel. Das Herz-Keislaufspiel wird in den kommenden Monaten bei mehreren Veranstaltungen, unter anderem am Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche der Stiftung Mainzer Herz (15. Mai 2011) sowie dem Aktionstag der Universitätsmedizin Mainz „Unsere Herzen schlagen für Mainz“ (3. September 2011) im Rahmen von „Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011“, angeboten und soll zu einem festen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des CTH werden. „Wissenschaftseinrichtungen wie die Universitätsmedizin brauchen begeisterungsfähigen Nachwuchs. Insofern ist es wichtig, dass wir auf junge Menschen zugehen und in ihnen die Faszination für die medizinische Forschung wecken. Dass der vom CTH entwickelte spielerische Ansatz zur Wissensvermittlung vom BMBF gefördert wird, ist ein weiterer Baustein in der Nachwuchsförderung“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Der Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ ist Teil des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung. Weitere Informationen zum Wettbewerb für Studierende sowie zu den Gewinnern finden Sie unter: www.was-macht-gesund.de. Aktuelle Informationen zum Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung gibt es unter www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de . Weitere Informationen zum CTH finden Sie unter: www.cth-mainz.de . Pressemitteilung (PDF 45,5 KB) Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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