Patienten mit Morbus Parkinson für logopädische Fortbildung im Oktober gesucht

Teilnahme bietet Patienten die Chance, ein neues logopädisches Therapieverfahren kennen zu lernen

Am 13. und 14. Oktober 2007 findet in der Lehranstalt für Logopädie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Lee-Silverman-Voice-Treatment (LSVT®)-Fortbildung statt. Für Sonntag, den 14. Oktober zwischen etwa 13.30 bis 15.00 Uhr suchen die Veranstalter noch Patienten, die an Morbus Parkinson erkrankt sind. Mit ihrer Hilfe sollen die an der Fortbildung teilnehmenden LogopädInnen das Erlernte festigen und in der Praxis anwenden. Davon profitieren insbesondere auch die Patienten: Sie können eine für sie vermutlich neue Behandlungsmethode kennen lernen. Das Schlüsselwort des Lee-Silverman-Voice-Treatment® lautet: „Sei laut“. Es handelt sich dabei um ein logopädisches Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit auch von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) anerkannt ist. Wird die  Therapie früh begonnen gelingt es, die Patienten mit einer 4 Wochen kurzen und 4 mal wöchentlich stattfindenden Übung in die Lage zu versetzen, mit normaler Lautstärke im Alltag zu kommunizieren. Trotz fortschreitender Krankheit hält diese Fähigkeit einschlägigen Studien zufolge zwei Jahre an, sofern die Patienten die Übung beibehalten und ihre Lautstärke mit Hilfe eines Logopäden in halbjährlichen Abständen immer wieder auf das richtige Maß bringen. Interessierte Patienten bzw. deren Angehörige können sich wenden an: Thomas Brauer
Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopädie
am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Am Pulverturm 13, 55131 Mainz
Tel. (vormittags): 06131 / 17-3251
E-Mail: tbrauer@uni-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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