Patienten mit Morbus Parkinson für LSVT®-Fortbildung am Samstag, den 03. September 2011 gesucht

Die Teilnahme bietet Patienten die Chance, ein in Deutschland noch junges Therapieverfahren kennen zu lernen

Vom 02. bis 03. September 2011 findet in der Lehranstalt für Logopädie der Universitätsmedizin Mainz die vierte Mainzer Lee-Silverman-Voice-Treatment (LSVT®)-Fortbildung statt. Ziel der Fortbildung ist es, Logopäden ein recht neues Therapieverfahren näher zu bringen und sie in der Anwendung bei Patienten mit Morbus Parkinson zu schulen. Daher suchen die Veranstalter für Samstag, den 3. September, zwischen ca. 12.30 bis 15.00 Uhr Patienten mit Morbus Parkinson, mit deren Hilfe die Teilnehmer der Fortbildung das Erlernte anhand von praktischen Übungen festigen und in der Praxis anwenden können. Den Patienten bietet sich damit die Möglichkeit, eine für sie vielleicht noch neue Behandlungsmethode kennen zu lernen. Das Schlüsselwort des Lee-Silverman-Voice-Treatment® lautet: "Sei laut". Es handelt sich um ein logopädisches Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit auch von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) anerkannt ist. Bei frühem Therapiebeginn und kurzer (4 Wochen), hochfrequenter (4 x pro Woche) Übung gelingt es, die Patienten in die Lage zu versetzen, mit normaler Lautstärke im Alltag zu kommunizieren. Trotz fortschreitender Krankheit hält diese Fähigkeit einschlägigen Studien zufolge zwei Jahre an, sofern die Patienten die Übung beibehalten und ihre Lautstärke mit Hilfe des Logopäden in halbjährlichen Abständen immer wieder auf das richtige Maß bringen. 

„Auch wenn Patienten die Methode bereits kennen, können sie mit ihrer Teilnahme natürlich ebenfalls helfen, die praktische Umsetzung der Therapiemethode im Rahmen der Fortbildung zu ermöglichen“, erläutert Thomas Brauer, Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopädie.

Prof. Lorraine Ramig und Prof. Cynthia Fox von LSVT-Global (USA) werden im Rahmen dieser Fortbildung auch erstmals deutsche LSVT-Lehrer ausbilden, die zukünftig an der Ausbildung deutscher LSVT-Trainer beteiligt sein werden. Interessierte Patienten bzw. deren Angehörige wenden sich bitte vorab an:
Thomas Brauer, Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopäden
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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