Preemie Day: Universitätsmedizin Mainz nimmt am „Internationalen Tag des Frühgeborenen“ teil
Informationsstände geben am 17. November Einblicke in die Welt der Frühgeborenen
Die Perinatologische Intensivstation des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz und der Förderverein der Station „Frühstart e. V.“ nehmen in diesem Jahr am „Preemie Day“ – dem Internationalen Tag des Frühgeborenen – teil. Am 17. November zwischen 13.00 und 17.00 Uhr führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zahlreichen Informationsständen in die Welt der Frühgeborenen ein und geben Einblicke in das Lebensumfeld eines Frühgeborenen in der Klinik. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Der Internationale Tag des Frühgeborenen möchte über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren. Deutschlandweit werden jährlich ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist jedes 10. Neugeborene ein Frühchen. Damit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Dennoch werden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder nicht in entsprechendem Maß wahrgenommen. Daher werden am 17. November 2010 in ganz Europa, Amerika und Australien Elternvertreter auf die Belange von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam machen.
Der international mit vielen Aktionen ausgerichtete „Preemie Day“ findet an diesem Jahrestag nun zum zweiten Mal statt. In diesem Zusammenhang möchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Perinatologischen Intensivstation im Foyer und auf dem Flur der Frauenklinik (Geb. 102, Erdgeschoss) eine Informationsveranstaltung rund um das Thema „Frühgeborene“ durchführen.
In der Zeit zwischen 13.00 und 17.00 Uhr können Besucher Einblicke in die Welt der Frühgeborenen und in das Lebensumfeld eines Frühgeborenen in der Klinik gewinnen. Vorgestellt werden unter anderem ein Inkubator und andere Utensilien oder Maßnahmen, die für die Versorgung eines Frühgeborenen wichtig sind.
Die stationszugehörige Präpartale Elternsprechstunde und auch der Elterntreff stellen sich vor. Eine zertifizierte Still- und Laktationsberaterin wird Informationen zum Thema Stillberatung und zu verschiedenen Trage(tuch)techniken geben, und auch die Physiotherapieabteilung des Hauses wird vor Ort sein. Unterstützende Initiativen und Fachleute geben Einblick in ihre Arbeit mit Frühgeborenen und deren Familien. Schließlich wird der Förderverein „Frühstart e.V.“ seine Ziele und Aktivitäten vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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