Prometheus LernAtlas der Anatomie: Standardwerk der medizinischen Ausbildung
Dreibändiger Lernatlas jetzt komplett in der zweiten Auflage erschienen und durch Lernkarten ergänzt: Wegbegleiter durchs Medizinstudium
Etwa 70.000 junge Frauen und Männer in Deutschland studieren Humanmedizin. Ein zentraler Baustein des Studiums ist die Anatomie. Die Lehre vom Aufbau des Körpers nimmt den größten Raum ein unter den Einzelfächern des Studiums. Ein Standardwerk, das mittlerweile fast jeden Medizinstudenten und jede Medizinstudentin durchs Studium begleiten dürfte, ist der „Prometheus“, ein dreibändiger Lernatlas im Gesamtumfang von 1620 Seiten. Der „Prometheus LernAtlas der Anatomie“ liegt mittlerweile komplett in der zweiten Auflage vor und wird durch Tafeln, Leporellos und seit diesem Jahr auch durch Lernkarten ergänzt.
„Wir wollten ein Buch machen, das den Studierenden hilft, sich die Informationsfülle in der Anatomie trotz ihres gedrängten Stundenplans zu erschließen und am Ende über gute Kenntnisse in dem Fach zu verfügen. Denn die sind eine Grundvoraussetzung für das qualifizierte Handeln als Arzt oder Ärztin“, erklärt Prof. Dr. Erik Schulte von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, einer der drei Autoren des Werkes. Schulte und seine Kollegen Prof. Dr. Michael Schünke (Kiel) und Prof. Dr. Udo Schumacher (Hamburg) haben acht Jahre Vorarbeit geleistet, bis im Jahr 2004 der erste Band zur allgemeinen Anatomie und Bewegungslehre erscheinen konnte. Mittlerweile liegen nicht nur alle drei Bände in der zweiten Auflage vor und wurden durch weiteres Lernmaterial ergänzt, sondern die Bücher konnten auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt werden, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch und Türkisch.
Der Prometheus – benannt nach dem Titanensohn, der den Menschen das Feuer gebracht und Menschen nach seinen Vorstellungen erschaffen hat – ist als Lehrbuch nach einem völlig neuen Konzept aufgebaut. Viele Anatomie-Atlanten enthalten nur einzelne Bilder, die den Aufbau des menschlichen Körpers zeigen. Zusätzlich ist dann noch ein Lehrbuch nötig, das Hintergrundinformationen liefert. Bei Prometheus sind die anatomischen Themen in übersichtlichen, kompakten Lerneinheiten zusammengestellt. Jedes Thema wird mit Bildern, Schemazeichnungen, Tabellen und Legenden auf einer Doppelseite so präsentiert, dass der Leser auf einen Blick sieht, was er zu dem Thema wissen muss. Der Lernatlas vermittelt nicht nur anatomisches Wissen, sondern erläutert anatomische Zusammenhänge, zeigt klinische Aspekte auf und erklärt Funktionen.
Prometheus hat sich in den fünf Jahren seit der ersten Auflage zu einem Standardwerk der aktuellen medizinischen Ausbildung entwickelt, dessen Inhalte auch in die medizinischen Staatsprüfungen einfließen.
Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. med. Erik Schulte
Institut für Anatomie und Zellbiologie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 6131 39-22238, Fax +49 6131 39-25401
schulte@uni-mainz.de
http://www.klinik.uni-mainz.de/anatomie-und-zellbiologie/uebersicht.html
http://www.thieme.de/specials/prometheus/index.html
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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