Richtfest für den TRON-Forschungsneubau

Meilenstein für translationale Spitzenforschung am Standort Mainz

PRESSEMITTEILUNG DER TRON gGmbH

Die TRON gGmbH hat heute das Richtfest für ihr neues Forschungszentrum auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz gefeiert. Rund zweieinhalb Jahre nach dem symbolischen Spatenstich ist der Rohbau des sechsgeschossigen Gebäudes fertiggestellt. Auf rund 11.000 Quadratmetern Nettogrundfläche entstehen moderne Labor-, Büro- und Lehrflächen für bis zu 400 Mitarbeitende. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2027 geplant. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Bauwirtschaft würdigten den Baufortschritt und die Bedeutung des Projekts für den Forschungs- und Biotechnologiestandort Mainz.

Der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit, Clemens Hoch, würdigte die Bedeutung des Projekts für den Wissenschafts- und Biotechnologiestandort Rheinland-Pfalz: „Wir sind dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell zu den Patientinnen und Patienten zu bringen, ein Stück nähergekommen. Forschung darf nicht im Labor enden. TRON steht seit seiner Gründung für genau diese Verbindung von exzellenter Forschung und medizinischer Anwendung. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Vision von Anfang an unterstützt. Heute wissen wir: Dieses Vertrauen hat sich mehr als ausgezahlt. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Universitätsmedizin entstehen beste Voraussetzungen für noch engere Zusammenarbeit, schnellere Translation und neue wissenschaftliche Durchbrüche. Wir wissen heute nicht, welche Entdeckungen hier einmal gemacht werden. Aber wir schaffen heute den Raum dafür, dass sie möglich werden – und investieren damit in den Forschungsstandort Mainz, in medizinischen Fortschritt und in die Menschen, die davon profitieren.“

Im neuen Forschungszentrum werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an der Entwicklung innovativer Diagnostika und immuntherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen und weitere schwere Krankheiten arbeiten. Die unmittelbare Nähe zur Universitätsmedizin Mainz stärkt die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Patientenversorgung. Sie schafft damit optimale Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in medizinische Anwendungen zu überführen.

Die TRON-Geschäftsführung würdigte das Richtfest sowohl aus Sicht der erfolgreichen Projektumsetzung als auch mit Blick auf die künftige Zusammenarbeit im neuen Forschungszentrum. Dr. Michael Ludorf, Kaufmännischer Geschäftsführer von TRON, sagte: „Ein Forschungsneubau dieser Größenordnung ist ein anspruchsvolles Projekt, bei dem viele Beteiligte und Gewerke eng zusammenspielen müssen. Dass wir diesen wichtigen Meilenstein im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen erreichen, ist eine großartige Teamleistung. Mein Dank gilt unserem Projektteam sowie allen Planungs- und Baupartnern für ihr außerordentliches Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Gaida, Medizinischer Geschäftsführer von TRON, richtete den Blick auf die künftige wissenschaftliche und klinische Zusammenarbeit: „Mit dem Neubau bekommt die enge Verbindung zwischen TRON und der Universitätsmedizin Mainz einen gemeinsamen Ort. Kurze Wege und der unmittelbare Austausch werden die tägliche Zusammenarbeit unserer wissenschaftlichen und klinischen Teams weiter stärken.“

Welche Rolle dabei das Zusammenspiel von Menschen, Technologien und Infrastruktur spielt, unterstrich Prof. Dr. Uğur Şahin, Mitgründer, Gesellschafter und wissenschaftlicher Berater von TRON: „Wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche entstehen, wenn exzellente Forschung, innovative Technologien und kluge Köpfe zusammenkommen. Der Neubau schafft dafür bei TRON die besten Voraussetzungen. So wollen wir in Mainz medizinische Innovationen entwickeln, die Patientinnen und Patienten weltweit zugutekommen.“

Auch die Gesellschafter von TRON sehen in dem Neubau einen wichtigen Impuls für die wissenschaftliche Entwicklung des Standort Mainz. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, betonte: „Innovative Grundlagenforschung in Medizin und Naturwissenschaften und die möglichst direkte Übersetzung in Diagnostik und Therapien von Krebs- und Immunerkrankungen brauchen moderne Forschungsinfrastruktur in zeitgemäßen Arbeitswelten. Diese wird im TRON-Neubau in hervorragender Weise gegeben sein, sodass wir schon jetzt hoffnungsvoll auf künftige Erkenntnisse im Bereich Biotechnologie und deren medizinische Anwendung blicken können.“

Die unmittelbare Nachbarschaft zur Universitätsmedizin schafft zugleich die räumlichen Voraussetzungen für eine noch engere Verbindung von Forschung und klinischer Praxis. Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, erklärte dazu: „Das Richtfest macht einen Ort sichtbar, an dem künftig Wissenschaft gestaltet wird. Der Standort auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz steht dabei für eine enge und translational ausgerichtete Verbindung von Forschung und Krankenversorgung. Hier können wissenschaftliche Expertise und klinische Erfahrung unmittelbar zusammenwirken und gemeinsam neue Perspektiven für die Medizin eröffnen.“

Die Landeshauptstadt Mainz sieht in dem Neubau einen weiteren wichtigen Baustein für die Entwicklung eines international sichtbaren Biotechnologie-Clusters. So bekräftigt Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, dabei: „Mainz hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement zu einem herausragenden Standort für Biotechnologie und Life Sciences entwickelt. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und der Landeshauptstadt. Wir haben konsequent daran gearbeitet, die Rahmenbedingungen für Innovation und Spitzenforschung weiter zu verbessern. Dass mit dem neuen TRON-Forschungszentrum nun ein weiteres hochmodernes Forschungsgebäude entsteht, ist ein eindrucksvoller Beleg für die Dynamik unseres Standorts. Mainz bietet exzellente Voraussetzungen für internationale Spitzenforschung – und wir werden diesen Weg konsequent weitergehen.“

Im Rahmen der heutigen Veranstaltung dankte die TRON-Geschäftsführung allen Unternehmen, Partnerorganisationen und Fachkräften, die an der Planung und Umsetzung des Neubaus beteiligt sind. Implenia realisiert das Gebäude gemeinsam mit den ARGE-Partnern Gemünden und Apleona unter technischer Federführung.

Mit dem traditionellen Richtspruch und dem anschließenden Aufhängen des Richtkranzes wurde der erfolgreiche Abschluss der Rohbauarbeiten symbolisch gefeiert. Das Richtfest markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem Gebäude, das künftig optimale Bedingungen für exzellente Forschung, Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und die Entwicklung neuer Therapien schaffen wird.

Nach der Fertigstellung Ende 2027 werden die derzeit auf mehrere Standorte verteilten Teams von TRON unter einem Dach zusammengeführt. Der Neubau schafft zugleich die infrastrukturellen Voraussetzungen für das weitere Wachstum von TRON und stärkt Mainz als international sichtbaren Standort für biomedizinische Forschung.


Kontakt:
Dr. Tina Büchling
Projekt- und Kooperationsmanagement
TRON gGmbH
E-Mail


Über die TRON gGmbH
Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes Institut für translationale Forschung mit Sitz in Mainz, das neue Diagnostika und Wirkstoffe zur immuntherapeutischen Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf entwickelt. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Genomik und Immunologie zur Entwicklung neuartiger Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte und der Identifizierung und Validierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationskonzept folgend werden innerhalb der TRON gGmbH innovativen Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient die Wege in die klinische Anwendung geebnet. In Zusammenarbeit mit akademischen Partnern und der Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen unter www.tron-mainz.de.
 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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