Tumorkrank und trotzdem fit!

Informationsveranstaltung am 15. Dezember 2011 informiert über ambulantes Rehabilitationsangebot für Krebspatienten

Bewegungsmangel und Inaktivität prägen den Alltag vieler Krebspatienten. Damit verbunden sind häufig ein Verlust an Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Um dem entgegenzuwirken, bietet das Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz seit nunmehr einem Jahr das ambulante Rehabilitationsangebot „Tumorkrank und trotzdem fit!“ an. Am 15. Dezember 2011 haben alle Interessierten die Gelegenheit das Programm kennen zu lernen. Von 11.00 bis 12.00 Uhr stellen Mitarbeiter des Instituts das Programm in einer Informationsveranstaltung vor. Diese findet statt in der Bewegungshalle im Untergeschoss des Gebäudes 505 (Chirurgie) in der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) . Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. „Wissenschaftliche Ergebnisse belegen eindrucksvoll, dass regelmäßige Aktivität beim Krebspatienten zahlreiche positive Aspekte hat“, betont Dr. Ulrich Betz, Leiter des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation. „So bewältigt der Patient die Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie nachweislich besser, die Müdigkeit lässt nach und die Stimmung hellt sich auf. Sogar auf das Metastasierungsrisiko und die Überlebenswahrscheinlichkeit konnten positive Auswirkungen von regelmäßiger körperlicher Aktivität in ersten Studien nachgewiesen werden.“ Aus mangelndem Vertrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit und aus Angst vor Überforderung nutzt jedoch leider nur ein sehr kleiner Teil der Krebspatienten diese Chance auf mehr Leistungsfähigkeit und mehr Lebensqualität. So schöpfen zahlreiche Patienten ihre Möglichkeiten bei weitem nicht aus. Weiterer Verlust von Leistungsfähigkeit, Unzufriedenheit und soziale Isolation sind die typischen Folgen. Das ambulante Rehabilitationsangebot „Tumorkrank und  trotzdem fit!“ beinhaltet eine physiotherapeutische Gruppentherapie und zielt darauf ab, dass Patienten das verlorene Selbstvertrauen in den eigenen Körper wiederfinden, Zugang zur realen Belastbarkeit gewinnen und ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Die  Patienten werden für ein halbes Jahr auf ihrem Weg zu mehr Aktivität im Alltag begleitet. Der Einstieg in das Programm ist nicht an einen bestimmten Termin gebunden, sondern jederzeit möglich. „Tumorkrank und trotzdem fit“ wird von den Firmen Roche, Merck und Chugai unterstützt, so dass die Teilnahme für die Betroffenen derzeit kostenfrei ist. Kontakt
Dr. Ulrich Betz
Leiter des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation
Telefon: 06131  17-2356, Telefax: 06131  17-472356
E-Mail: ulrich.betz@unimedizin-mainz.de
Internet: www.unimedizin-mainz.de/physikalische-therapie PD Dr. Carl Christoph Schimanski
Oberarzt der gastroenterologisch-onkologischen Ambulanz der I. Medizinischen Klinik
E-Mail: christoph.schimanski@unimedizin-mainz.de: www.unimedizin-mainz.de/1-med
Internet Pressekontakt
Dr. Renee Dillinger-Reiter, Stabstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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