Universitätsmedizin Mainz im Finale des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF

Das „Cluster of Individualized Immunointervention“ der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat das Finale des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erreicht. Eine international besetzte Jury wählte gestern die zehn Finalisten aus den insgesamt 23 Bewerbern aus, die nun in den kommenden Monaten ihre Strategien mit konkreten Projekten zur Umsetzung ausarbeiten und somit um eine Fördersumme von insgesamt 200 Millionen Euro in Konkurrenz treten. Für das von Prof. Dr. Ugur Sahin von der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik angeführte Cluster, aus hochkarätigen akademischen und industriellen Partnern, bedeutet dies schon jetzt eine Anerkennung. In der Verzahnung von Forschung, Translation, Regulatorik und klinischer Testung von innovativen immunologischen Arzneimitteln und Biomarkern sieht Sahin eine reale Chance für einen mittelfristigen Durchbruch in der individualisierten Medizin. Mit seinem innovations- und wirtschaftsorientierten Ansatz möchte das Cluster auch dazu beitragen, in einer alternden Gesellschaft bezahlbare immunologische Medikamente zur Bekämpfung von Volkskrankheiten zu entwickeln. Zudem ist davon auszugehen, dass mit dem Cluster neue Arbeitsplätze und innovative Hightech-Unternehmen entstehen. An dem Cluster sind neben der Universitätsmedizin Mainz auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Institut für Mikrotechnik Mainz (IMM), das Max-Planck-Institut für Polymerchemie, das Paul Ehrlich Institut, das Krebsimmuntherapiekonsortium (KIMT) sowie Unternehmen wie beispielsweise Merck, Ganymed, Thymed und BioNTech beteiligt.
Der Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin, Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, zeigt sich hocherfreut: „Dieser Forschungsbereich hat bereits in den vergangenen Jahren immer wieder durch positive Ergebnisse zu einer Ermutigung bei der individuellen und erfolgreichen Behandlung von Krebs auf sich aufmerksam gemacht. Die Universitätsmedizin Mainz unterstützt die weitere Entwicklung und drückt natürlich für die Finalrunde Anfang nächsten Jahres fest die Daumen, dass dieses innovative und nachhaltige Konzept sich durchsetzten kann.“ Weitere Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb finden Sie unter: www.spitzencluster.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtung der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.klinik.uni-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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