„Warum haben wir Angst?“
Gemeinsame Vortragsreihe „Medizin: Faszination Forschung” der Universitätsmedizin Mainz und der Medizinischen Gesellschaft Mainz setzt am 25. Januar die vierte Runde fort
Wie spannend medizinische Forschung sein kann, zeigen am 25. Januar 2012 wieder die Universitätsmedizin Mainz und die Medizinische Gesellschaft Mainz in Kooperation mit der Mainzer Rhein-Zeitung. Thema des Abends ist „Warum haben wir Angst?“. Referenten des Abends sind Dr. Johannes Fuß, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, und Prof. Dr. Beat Lutz, Direktor des Instituts für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin Mainz. Prof. Dr. Dipl.-Psych. Manfred E. Beutel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, wird die Veranstaltung moderieren. Auch bei der vierten Auflage der gemeinsamen Vortragsreihe „Medizin: Faszination Forschung” können die Besucher Mainzer Spitzenforscherinnen und -forscher hautnah erleben sowie aktuelle Trends im persönlichen Gespräch diskutieren. Was dabei im Fokus ihrer Arbeit steht, stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeweils mittwochs ab 19.15 Uhr im Hörsaal der Chirurgie (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) vor. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Angst und Angststörungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Die Gründe sind vielfältig. Der Umgang mit Angst und deren Erforschung beschäftigen den Menschen seit vielen Jahrhunderten. Die moderne psychologische und biologische Forschung ermöglicht es nun, Angstprozesse im Gehirn zu untersuchen. Dabei wird auch erforscht, warum Angst als wichtige und sinnvolle Emotion plötzlich zur Krankheit wird. Verschiedene Risikofaktoren wie Umwelteinflüsse oder Stress, können dabei die Entstehung von krankhafter Angst fördern. Aber auch kleinste Variationen unseres menschlichen Erbguts entscheiden darüber, ob wir eine Angststörung entwickeln. Forschungen am Menschen und in Tiermodellen können uns helfen Angststörungen besser zu verstehen. So gewonnene Erkenntnisse können dann die Therapie von Angststörungen verbessern.
Weitere Termine
29.02.2012: Der Demenz auf der Spur
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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