Visual Universitätsmedizin Mainz

Aktuelle Mitteilungen

Hier informieren wir Sie über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen unserer Kinderchirurgie.

Mainzer Studie belegt hohe Qualität von Telemedizin

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(Pdf , 621,6 KB)
(Quelle: Redaktioneller Beitrag in Management & Krankenhaus vom 01.08.2019.)

TIC-PEA: Tele­me­di­zi­ni­sches Projekt bei ange­bo­rener Fehl­bil­dung der Spei­se­röhre

Entwicklung einer interdisziplinären, telemedizinischen Plattform zur Begleitung der Versorgung von Kindern mit Ösophagusatresie

Jedes Jahr werden ca. 200 bis 300 Kinder mit einer angeborenen Fehlbildung der Speiseröhre geboren. Bei der Erkrankung die Neugeborene betrifft, ist die Speiseröhre nicht durchgängig angelegt. Kommt ein Baby mit einer Ösophagusatresie auf die Welt, kann nichts vom Mund in den Magen gelangen, weder Nahrung noch Speichel, der ständig unbewusst geschluckt wird. Unbehandelt führt die Erkrankung unweigerlich zum Tod des Kindes.

Das Ziel des Projekts TIC-PEA (Teledical Interdisciplinary Care for Patients with Esophageal Atresia) ist, eine verbesserte Versorgung von Kindern mit Ösophagusatresie. Dazu wird ein telemedizinisches Netzwerk von Spezialisten aufgebaut, um die Kompetenzen zu bündeln. Das TIC-PEA-Projekt wird durch Prof. Dr. med. Oliver Muensterer, Direktor der Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz, geleitet. Die Familien erhalten darüber hinaus über die Patienten- und Selbsthilfeorganisation KEKS Kontakt zu anderen Betroffenen.

(Quelle: Techniker Krankenkasse - Redaktioneller Beitrag)

TIC-PEA

TIC-PEA - Entwicklung und Evaluation einer interdisziplinären telemedizinischen Plattform zur umfassenden Begleitung der Versorgung von Kinder mit Ösophagusatresie.

(TIC-PEA - Telemedical Interdisciplinary Care for Patients with Esophageal Atresia)

Ziel des Projekts

Auf telemedizinischer Basis soll den behandelnden Kinderchirurgen und Kindermedizinern sowie den betroffenen Patienten und Familien von Kindern mit Ösophagusatresie, einer angeborenen Unterbrechung der Speiseröhre, ein allzeit verfügbares Netzwerk von Spezialisten zur Verfügung gestellt werden. Durch telemedizinische Beratung und Begleitung soll die Versorgung dieser komplexen Erkrankung gezielt und langfristig unterstützt werden. Dadurch soll eine standardisierte Langzeitbetreuung in einem sektorübergreifenden Umfeld gewährleistet werden, wodurch eine substantielle Verbesserung des derzeitigen Therapie- und Betreuungsniveaus erreicht werden.

Mehr Informationen über TIC-PEA finden Sie auf unserer Seite "Projekte der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie".

Hämangiom-Sprechstunde in der Kinderchirurgie Mainz

Ab sofort findet unsere Hämangiom-Sprechstunde freitags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt.

Eine Terminvereinbarung für die Hämangiom-Sprechstunde erfolgt in Zukunft per Fax-Anmeldung. Dazu ist es notwendig, dass Ihr Kinderarzt im Vorfeld die unten aufgeführte Fax-Anmeldung vollständig ausfüllt und uns per Fax (06131/17-6523) oder  per Email zusendet. Nach Eingang der Fax-Anmeldung werden wir schnellstmöglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Fax-Anmeldung Hämangiom-Sprechstunde (Pdf , 86,2 KB)

Weitere Informationen.

Feierliche Inbetriebnahme des Projekts "Tunnelflieger" am 15.05.2019

Es ist soweit: Der Tunnelflieger hebt ab.

Mit der Inbetriebnahme des Tunnelfliegers am 15.05.2019 können die Patienten der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz den Weg von der Station zum OP-Saal nun auf ganz neuartige Art erleben. Denn der 200 Meter lange, funktionale und eher schmucklos anmutende unterirdische Gang, der die beiden in zwei unterschiedlichen Gebäuden befindlichen Orte miteinander verbindet, ist zu einer Art Erlebniszone geworden: Ein virtueller Papierflieger begleitet die Kinder auf ihrem Weg. Die Flugbahn des Fliegers können sie auf einer eigens hierfür entwickelten Decke aus 800 dreidimensional verformten Modulen verfolgen. Ziel ist es, die jungen Patienten vom eigentlichen Transport zum Operationssaal abzulenken und die Fahrt zu einem beruhigenden Erlebnis werden zu lassen. Das Projekt zur Verbesserung der räumlichen Atmosphäre im Verbindungsgang ist ein Gemeinschaftswerk der Klinik, des Fördervereins Sterntaler e.V. und des Master-Studiengangs Kommunikation im Raum der Hochschule Mainz Gestaltung.

TV-Beitag bei SWR Aktuell am 15.05.2019:
(Quelle: SWR Mediathek)

Der Tunnelflieger hebt ab

Virtueller Papierflieger begleitet Kinder auf dem Weg zum OP-Saal

Station und Operationssäle der Kinderchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz befinden sich in zwei unterschiedlichen Gebäuden. Diese sind durch einen 200 Meter langen, funktionalen und eher roh anmutenden unterirdischen Gang miteinander verbunden. Der seit über 25 Jahren aktive gemeinnützige Verein „Sterntaler e.V.“ und der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Prof. Dr. Oliver Muensterer, haben sich zur Aufgabe gemacht, diese räumliche Situation endlich zu verbessern. Gemeinsam mit Studierenden und Professoren des Master-Studiengangs „Kommunikation im Raum“ der Hochschule Mainz-Gestaltung haben sie hierzu die Idee des „Tunnelfliegers“ entwickelt.

Die Verbesserung der räumlichen Atmosphäre im unterirdischen Verbindungsgang, durch gezielte gestalterische Maßnahmen im Raum, ist das Ziel des Projektes. Eine eigens für dieses Projekt entwickelte spielerische Inszenierung soll vom eigentlichen Transport zum Operationssaal ablenken und die Fahrt zu einem beruhigenden Erlebnis werden lassen: In Zukunft wird ein virtueller Papierflieger mit auf die Reise gehen und seine Bahnen über den Kindern auf einer eigens hierfür entwickelten Wolkendecke ziehen.

Die Vertreter der Hochschule Mainz, Prof. Markus Pretnar, Prof. Bernd Benninghoff und die 16 Masterstudenten, haben mit diesem herausragenden Projekt im Jahr 2016 den Designpreis des Landes Rheinland-Pfalz gewonnen!  

Nach über drei Jahren der Planung, Entwicklung und schließlich der Umsetzung ist der Einbau der erforderlichen Elemente im Versorgungsgang jetzt abgeschlossen und der Projektor einsatzbereit. Die Inbetriebnahme möchten wir, auch um unseren Unterstützern zu danken, mit Ihnen zusammen in einer kleinen Feierstunde offiziell begehen.

Die feierliche Inbetriebnahme des Projekts "Tunnelflieger" findet am Mittwoch, den 15.05.2019 um 18:00 Uhr in der Klinik für Kinderchirurgie statt.
(Pressemitteilung UM Mainz vom 15.05.2019)

 

 

 

(Pdf , 7,8 MB)

Chirurgie für die Kleinsten

Qualitaet Leben - Das Magazin des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD)
Ausgabe 01/2019

Die Operation von Neugeborenen und Kleinkindern stellt eine Herausforderung mit besonderem Aufwand dar. Neue Methoden und kleinteilige Anwendungen helfen bei den oftmals aufwendigen Eingriffen an den kleinen Patienten.

(Redaktioneller Beitrag/Feature mit Prof. Muensterer auf den Seiten 17-18)

1. Deutscher Kindergesundheitsgipfel - Initiative "Kranke Kinder haben Rechte"

Der 1. Deutsche Kindergesundheitsgipfel ist der Auftakt der Initiative „Kranke Kinder haben Rechte“, die von Betroffenen, Elternver­einigungen, Kinderrechtsorganisationen, Stiftungen und Ärzten getragen wird. Die Care-for-Rare Foundation – Stiftung für Kinder mit seltenen Erkrankungen gehört zu den unterstützenden Stiftungen.

Am 29. und 30. April 2019 findet in Tutzing am Starnberger See der 1. Deutsche Kindergesundheitsgipfel, eine Expertentagung zur Bedeutung der Kinderrechte für die Kindermedizin, statt. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Akademie für Politische Bildung Tutzing in Kooperation mit Vertretern aus den 37 deutschen Universitätskinderkliniken sowie der National Coalition Deutschland - Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite: www.kranke-kinder-haben-rechte.de sowie in der Pressemitteilung (Pdf , 206,2 KB).

Foto: Dr. med. Jan Gödeke,
Kinderchirurgie Mainz

"Telemedizin - die virtuelle Sprechstunde"

Am 25.03.2019 erschien in der Landesschau RP die TV-Ausstrahlung des Beitrages zum Thema Telemedizin, in welchem der SWR neben dem Besuch bei einem unserer kleinen Patienten auch bei uns in der Kinderchirurgie Mainz zum Dreh war und ein Interview mit Herrn Dr. med. Jan Gödeke (Oberarzt der kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz und Leiter der kinderchirurgischen telemedizinischen Sprechstunde) führte.

Alexandra Debest (am Klavier)
Sandra Kroemer auf der Bühne
Fotoquelle: Sterntaler e.V.
Dr. Wolfgang Puth (Sterntaler e.V.)
Alexandra Debest
Stephan Rohleder (Kinderchirurgie Mainz)
Sandra Kroemer v.l.n.r.
Fotoquelle: Sterntaler e.V.

Cabaret Songs für Sterntaler

Am 22. März 2019 fand ein Benefizkonzert für unseren Verein statt. Die uns bereits aus vielen musikalischen Darbietungen bekannte Pianistin Alexandra Debest, Mitglied unseres Vereins, bot gemeinsam mit der Sängerin Sandra Kroemer eine sehr schöne Zusammenstellung alter Cabaret Songs, fundierte fachliche Erläuterungen dazu kamen von Dr. Karsten Essen. Zu Beginn des Abends erläuterten der Oberarzt Herr Stephan Rohleder und unser Vorsitzender Dr. Wolfgang Puth die Arbeit der Mainzer Kinderchirurgie und des Vereins Sterntaler e.V. und baten um Spenden. Der Drusussaal der Mainzer Zitadelle, in dem wir bereits in den Vorjahren sehr schöne Veranstaltungen hatten, war vollbesetzt. Durch Spenden und Getränkeverkauf kam, nach Abzug aller Unkosten, für unseren Verein der stattliche Betrag von ca. 550,- € zusammen. Der Vorstand von Sterntaler e.V. möchte an dieser Stelle den beiden Künstlerinnen sowie den vielen Helfern ganz herzlich danken.

Quelle: Sterntaler e.V.

(Pdf , 155,4 KB)

Benefiz-Konzert zugunsten unseres Fördervereins Sterntaler e.V.

Die Pianistin Alexandra Debest wird zusammen mit der Sängerin Sandra Kroemer ein Benefiz-Konzert zugunsten unseres Vereins Sterntaler e.V. geben. Frau Debest ist uns von den wunderschönen Weihnachtskonzerten in der Kinderklinik bekannt und hat außerdem sowohl die 25-Jahr-Feier unseres Vereins als auch die 40-Jahr-Feier der Kinderchirurgie mit ihrer Gruppe Comuna Classica musikalisch begleitet. Gemeinsam mit Frau Kroemer wird sie Cabaretsongs vom Beginn des 19. Jahrhunderts und aus den 30er Jahren präsentieren. Es gibt sehr viele wunderschöne Melodien und sozialkritische, aber auch lustige Texte. Herr Dr. Karsten Essen wird den Gästen fachkundig die Hintergründe der Songs erläutern. Herr Stephan Rohleder (Funktionsoberarzt, Kinderchirurgie Mainz) und Herr Dr. Wolfgang Puth (Vorsitzender Sterntaler e.V.) werden einen kurzen Einblick in die Arbeit der Kinderchirurgie und des Fördervereins geben.

Das Konzert wird stattfinden am

Freitag, 22. März 2019 um 19:00 Uhr im Drusussaal der Mainzer Zitadelle

Der Eintritt ist frei. Spenden für Sterntaler e.V. sind natürlich sehr erwünscht.

Parkplätze vor Ort sind vorhanden, die Adresse für die Eingabe im Navi lautet: Am 87er Denkmal.

Foto: hbz/Jörg Henkel

Musik für kleine Patienten

„Comuna Classica“ spielt Weihnachtslieder in der Mainzer Uniklinik – zugunsten des Vereins Sterntaler.

Redaktioneller Beitrag in der Allgemeinen Zeitung anlässlich unseres Weihnachtskonzertes in der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie. Hier geht es zum Artikel.

Mainzer Studie zu Telemedizin - Wenn Arzt und Patient chatten

Neue Technik und das Internet verändern auch die Medizin. Eine Studie der Kinderchirurgie an der Mainzer Universitätsmedizin hat untersucht, was Telemedizin bringen kann.

TV-Beitrag aus der Sendung vom 19.12.2018 um 19:30 Uhr SWR Fernsehen RP.

Kick für den guten Zweck

Spende des SV Guntersblum kommt der Kinderchirurgie der Universitätsmedizin zugute.

Der SV Guntersblum hatte im Juli den „Rheinhessen-Cup“ für U-17-Mannschaften ausgerichtet und die Erlöse aus diesem Fußballturnier dem Förderverein der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz Sterntaler e.V. gespendet. Darüber hinaus hatte sich der Verein dazu entschlossen, auch Einnahmen aus einer weiteren Veranstaltung, dem „Tag der Amateure“, an Sterntaler e.V. zu spenden. Gestern überreichte der Vorsitzende des SV Guntersblum Christoph Rodrian gemeinsam mit den Jugendleitern Marcel Kaiser und Timm Bocian einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro an den Vorsitzenden von Sterntaler e.V. Dr. Wolfgang Puth und den Direktor der Klinik Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer.

„Wir Sterntaler danken dem SV Guntersblum für die beiden erfolgreichen Aktionen. Solche Spenden erleichtern es uns, die Bedingungen für die kleinen Patientinnen und Patienten der Mainzer Kinderchirurgie stetig weiter zu verbessern. So haben wir zum Beispiel kürzlich zwei Wärmestrahler mit circa 7000 Euro finanziert, mit deren Hilfe Säuglinge auf der Station ohne Wärmeverlust untersucht werden können", betont der Vorstandsvorsitzende von Sterntaler e.V. Dr. Wolfgang Puth.

Der Direktor der Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer ist hocherfreut über die Spendenbereitschaft des SV Guntersblum: „Spenden wie diese ermöglichen es uns, Preisgelder für Lehrpreise auszuloben. Lehrpreise sind wichtig, weil sie einen Ansporn darstellen, gute Lehre für Medizinstudierende und Ausbildungsassistenten durchzuführen. Davon profitieren langfristig auch unsere Patienten, weil dadurch die Behandlungskompetenz steigt.“ Lehrpreise verleiht die Klinik für Kinderchirurgie neben dem Preis für die Beste Pflege einmal im Jahr. Diese Preise sind jeweils mit 200 Euro dotiert. Darüber hinaus soll ein Teil des Spendenbetrages in die Renovierung der Station fließen.

Sowohl Dr. Puth als auch Professor Muensterer waren beim „Rheinhessen-Cup“ in Guntersblum vor Ort. Beide waren sich einig, dass bei der fantastischen Veranstaltung ausgezeichneter Fußball zu sehen war.

„Wir als Gesamtverein freuen uns, unserem Motto ´Gemeinsam - Mehr als nur Fußball´ nicht nur intern, sondern mit dieser Spende auch extern gerecht werden zu können. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Sterntaler war sehr angenehm. Dem SV Guntersblum ist es eine Freude diese Spende übergeben zu können", sagt der Jugendleiter des SV Guntersblum Timm Bocian.

Bildunterzeile:
Marcel Kaiser, Christoph Rodrian und Timm Bocian (1., 4. und 5. v.l.) vom SV Guntersblum überreichten den Spendenscheck an Dr. Wolfgang Puth und Professor Oliver Muensterer (Bildmitte, 2. und 3. v.l.);Foto: Peter Pulkowski

(Pressemitteilung vom 04.12.2018)

Mainzer Studie belegt hohe Qualität von Telemedizin

Digitale Medizin bietet eine sichere, kostengünstige und zeitsparende Alternative in der Nachsorge kinderchirurgisch behandelter Kinder.

Forschungen der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz zeigen das Potential von Telemedizin als Alternative zum direkten, unmittelbaren Patientenkontakt. Die Ergebnisse der ersten, in Deutschland diesbezüglich publizierten Studie belegen, dass eine telemedizinische Beratung und Betreuung zu kinderchirurgischen Problemen mit sehr guten Ergebnissen bewerkstelligt werden kann – und zwar für das gesamte kinderchirurgische Behandlungsspektrum. Die Qualität der klinischen Datenübertragung ist so gut, dass die behandelnden Ärzte vielfach ohne Abstriche ihre Diagnostik durchführen und ihre kleinen Patienten sicher versorgen können. Somit bietet die telemedizinische Nachsorge nach dem Krankenhausaufenthalt eine kostengünstige und zeitsparende Alternative für Patienten und Personal der Kinderchirurgie. Die Studienergebnisse sind jüngst im Journal of Pediatric Surgery veröffentlicht.

Die Telemedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das zeigt auch der Haushalt 2019 des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), der am 22.11.2018 im Deutschen Bundestag abschließend beraten wurde: Er enthält unter anderem acht Millionen Euro, die im kommenden Jahr für „Modellprojekte zur telemedizinischen integrierten Versorgung und Förderung von Testregionen“ bereit stehen. Nochmals 15 Millionen Euro sind für die Jahre 2020 bis 2022 eingeplant. Zusätzliche Unterstützung erfährt die Telemedizin durch eine Lockerung des sogenannten Fernbehandlungsverbots, für die der Deutsche Ärztetag Mitte Mai gestimmt hat. Sofern beziehungsweise. sobald die Landesärztekammern die neue Regelung in ihre Berufsordnungen übernehmen, besitzt sie eine rechtlich bindende Wirkung. Dann dürfen Ärzte Patienten, auch ohne ein vorheriges direktes persönliches Zusammentreffen, ausschließlich telemedizinisch via Videochats, Telefonate, SMS oder mithilfe von Apps behandeln.

Für den Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer ist dies auch ein Beleg für die Wichtigkeit der Forschungen seines Teams zur Telemedizin: „Wir sind mit unserer Forschung am Puls der Zeit. Die Digitalisierung bringt auch für die Medizin einen Wandel. Diesem müssen und wollen wir uns stellen. Deshalb untersucht die kinderchirurgische Klinik seit einigen Jahren schwerpunktmäßig die telemedizinische Beratung, Evaluation und Nachsorge von kinderchirurgischen Behandlungsfällen als neue medizinische Versorgungsstruktur. Unsere Klinik hat als erste in Deutschland einen derartigen Schwerpunkt etabliert und leistet in diesem Bereich Pionierarbeit.“

Für ihre randomisierte Studie arbeiteten die Wissenschaftler mit zwei gleichgroßen Gruppen von Patienten, die vorher in der Kinderchirurgie zur Behandlung waren. Eine Gruppe wurde telemedizinisch betreut: Um Zwischengeschichten und physikalische Befunde für die Nachsorge zu erhalten, kam die Videotelefonie mit digitaler Verbindung zwischen dem Zuhause des Patienten und dem behandelnden Arzt in der Klinik zum Einsatz. Die Vergleichsgruppe war für die Nachsorge vor Ort in der Ambulanz der Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz physisch anwesend.

Im Rahmen der aktuell publizierten Studie konnten Dr. Jan Gödeke, Oberarzt an der Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz, und sein Team erstmals zeigen, dass eine via Online-Video-Kommunikation durchgeführte Nachsorge kinderchirurgisch behandelter Kinder medizinisch sicher ist. Die Qualität der Datenübertragung war so gut, dass eine klinische Interpretierbarkeit sehr gut möglich war und sich alle wichtigen klinischen Befunde für eine umfassende Nachsorge diagnostizieren ließen. Wie die forschenden Ärzte feststellten, erwies sich diese Art von neuer medizinischer Versorgungsform den etablierten Versorgungsformen des deutschen Gesundheitssystems vielfach als nicht unterlegen. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass auch in der Videokommunikation ein direkter Augenkontakt zwischen Arzt und Patient möglich ist.

Die technischen Voraussetzungen wie ein Smartphone oder ein mit einer Kamera ausgestatteter Computer sind in den meisten Haushalten gegeben, ebenso eine ausreichende Internetverbindung. Beste Voraussetzungen also, um die Vorteile der Telemedizin zu nutzen. Der besondere Vorteil für alle Beteiligten: Telemedizin ist zeit- und ressourcensparend sowie ortsunabhängig! Auch große Distanzen lassen sich ohne Anreise und Wartezeit schnell und einfach zu überwinden. Bei wesentlich geringerem Zeitaufwand für die Nachsorge, minimieren sich bei den Patienten und ihren Eltern organisatorische und finanzielle Aspekte wie beispielsweise Reisekosten, Freistellung von der Arbeit/Schule oder auch Verdienstausfall. Wie die Studie zeigte, bewertete die telemedizinisch betreute Gruppe die Qualität der Nachsorge deutlich höher als die in der Klinik präsente und dort versorgte Vergleichsgruppe.

Die gewonnenen Erkenntnisse wollen Professor Muensterer und sein Team zukünftig auch für weitere Studien nutzen, beispielsweise für das Krankheitsbild der Ösophagusatresie (Speiseröhrenfehlbildung). Im Rahmen dieser speziellen Studie sollen deutschlandweit Kinder, die von dieser seltenen Erkrankung betroffen sind, bereits vor der Geburt und dann in den ersten Lebensjahren telemedizinisch durch ein Team aus deutschen und internationalen Experten sowie lokal versorgenden Ärzten begleitet und beraten werden.

Ziel aller kinderchirurgischen Studien der Universitätsmedizin Mainz zur Telemedizin ist es, für geeignete Gebiete der Kinderchirurgie eine unverbindliche, zeitnahe telemedizinische Beratung zu geben sowie eine unkomplizierte heimatnahe Nachbetreuung für geeignete Patienten anbieten zu können. Durch ihren neuen, professionellen und für die Nutzer kostenlosen telemedizinischen Service wollen die Experten zudem die Patientensicherheit von Kindern erhöhen.

Informationen zur Originalpublikation:
Goedeke J., Ertl A., Zöller D., Rohleder S., Muensterer OJ..: Telemedicine for pediatric surgical outpatient follow-up: A prospective, randomized single-center trial. J Pediatr Surg. 2018 Oct 4. pii: S0022-3468(18)30632-8. doi: 10.1016/j.jpedsurg.2018.10.014.

(Pressemitteilung vom 03.12.2018)

Kostenlose Online Fortbildung

Akute Bauchschmerzen im Kindesalter aus der Sicht eines Kinderchirurgen

Akute Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Kindern und erfordern oft eine dringende Beurteilung in der Praxis oder in einer Notfallambulanz. Die Beurteilung wird häufig durch das Alter des Kindes erschwert. V. a. Säuglinge und Kleinkinder können in der Regel keine genaue Schmerzlokalisation angeben. Es ist daher umso wichtiger bei Kindern eine sehr genaue Anamnese zu erheben, da sich daraus bereits viele Hinweise auf das zugrunde liegende Krankheitsbild erheben lassen. Ebenfalls ist es wichtig, sich bei der körperlichen Untersuchung nicht nur auf den Bauch zu fokussieren, denn Bauchschmerzen können fortgeleitet sein (z. B. Thorax/Genitale). Der vorliegende Artikel fasst die wichtigsten kinderchirurgischen Ursachen für akute Bauchschmerzen im Kindesalter anhand aktueller Literatur zusammen und soll als Ratgeber für die ärztliche Praxis dienen. Im Zweifel ist eine kinderchirurgische Mitevaluation immer sinnvoll, denn nicht jeder Fall ist so harmlos, wie er zunächst vermuten lässt. Viele Probleme lassen sich frühzeitig zum Wohle des Patienten lösen, wenn der Patient früh genug evaluiert werden kann.
(vollständiger Artikel pädiatrische Praxis 2018, Band 91 (Pdf , 2,7 MB))

 

Zertifizierende Stelle: Bayrische Landesärztekammer

Zertifizierung gültig bis: 04.12.2019

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

CME Punkte: 4

Autor der Fortbildung:
Dr. med. Jan Gödeke
Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Universitätsmedizin Mainz

Mit freundlicher Unterstützung von: pädiatrische Praxis
Gesponsert von: BERGWERK Werbeagentur GmbH

 

Hier geht es zur kostenlosen Online Fortbildung: cme.mgo-fachverlage 

Foto: Dr. med. Jan Gödeke,
Kinderchirurgie Mainz

"Persönliches Arztgespräch oder Telemedizin" - Eine zweite Meinung gibt Sicherheit

Wer unsicher ist, ob die Therapie, die der behandelnde Arzt aufgrund einer schwerwiegenden Diagnose vorschlägt, wirklich notwendig ist, sollte einen zweiten Experten zurate ziehen. Denn der kennt möglicherweise Behandlungsalternativen zu einer Operation oder einer belastenden Therapie.

Redaktioneller Beitrag im Kundenmagazin der IKK Südwest 02.2018 inklusive Interview mit Dr. med. Jan Gödeke, Oberarzt der kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz.

Quelle: IKK Südwest Kundenmagazin 02.2018
Foto: Dr. med. Jan Gödeke,
Kinderchirurgie Mainz

"Dank moderner Techniken wird Spitzenmedizin für Kinder telemedizinisch sicher."

Interview mit Dr. med. Jan Gödeke, Oberarzt der kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz.

Die TK Die Techniker Versicherung führte ein Interview mit Herrn Dr. med. Jan Gödeke zum Thema Telemedizin. Die Kinderchirurgie Mainz ist Vorreiter in Sachen telemedizinische Sprechstunde für kinderchirurgische Krankheitsbilder.

Link zum kompletten Interview.

Telemedizin in Mainz: Sprechstunde per Handy oder Laptop

Hier geht es zum Artikel (Pdf , 155,5 KB) als pdf-Datei.

(Pdf , 155,5 KB)
(Quelle: Redaktioneller Beitrag in der Saarbrücker Zeitung vom 25.09.2018.)

K.U.K.S. Workshop Mainz am 17.08.2018

Am 17.08.2018 fand in Mainz unser K.U.K.S. Workshop (Kinder - Urologisches - Kolorektales Seminar) statt, welcher speziell für Menschen entwickelt wurde, die beruflich oder privat mit Kindern arbeiten, die aufgrund angeborener Fehlbildungen oder Erkrankungen eine Urin- und Stuhlinkontinenz haben oder mit einem künstlichen Darmausgang versorgt wurden.

Wir haben uns sehr über den Besuch der Teilnehmer sowie der Spezialisten und über das positive Feedback gefreut.

Kinderchirurgie erhält neue Monitoranlage

Förderverein Sterntaler übergibt wichtiges Gerät zur erhöhten Patientensicherheit

Ab sofort kann die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz die vitalen Körperfunktionen ihrer Patienten mittels einer zentralen Monitoranlage besser überwachen. Somit hat das medizinische Personal nicht nur an den einzelnen Patientenbetten Zugriff auf die Verlaufsdaten der Patienten, sondern an einem zentralen Ort – und das für derzeit bis zu acht Patienten gleichzeitig. Durch das neue Gerät erhöht sich also die Patientensicherheit. Zu verdanken ist dies einer großzügigen Spende von Sterntaler e.V., dem Förderverein der Klinik. Heute hat der Vorstandsvorsitzende des Vereins Dr. Wolfgang Puth die zentrale Monitoranlage an den Direktor der Klinik Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer überreicht.

Schlägt das Herz von Benjamin in der richtigen Frequenz? Was macht sein Blutdruck? Und bei der frühgeborenen Jasmin in Zimmer acht: Wie ist ihre Atmung nach ihrer Leistenhernienoperation? Wie gesättigt ist ihr Blut mit Sauerstoff? Welche Temperatur hat ihr Körper? Zu wissen, welche Werte diese Vitalparameter bei einem Patienten aufweisen und wie ihr Verlauf in den letzten Tagen war, ist wichtig für eine gute und sichere Patientenversorgung.

„Auch nicht schwerstkranke Kinder bedürfen insbesondere nach einer Operation zeitweise einer intensiveren Beobachtung. Mit der neuen Monitoranlage können wir dies auch auf unserer Normalstation leisten und müssen die Patienten nicht mehr auf die Intensivstation verlegen. Denn nun können unsere Teams auch in der Zeit, in der sie nicht direkt am Patientenbett stehen, Patientendaten einsehen, verschiedene Messungen abrufen und auf Alarme reagieren. Dies ermöglicht eine optimierte Patientenversorgung“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

„Ich freue mich, dass wir Sterntaler mit der Übergabe dieser neuen Anlage zur Gesundheit der Patienten der Kinderchirurgie beitragen können“, so Dr. Wolfgang Puth, Vorstandsvorsitzender Sterntaler e.V.. „Die Patientenversorgung in diesem Bereich immer weiter zu verbessern, ist unser zentrales Anliegen.“

Marion Hahn, Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz, betont: „Wir bedanken uns sehr herzlich bei Dr. Puth und dem Förderverein Sterntaler für ihr Engagement. Die neue Monitoranlage hilft, Prozessabläufe zu optimieren und die Patientensicherheit zu erhöhen. Das dient sowohl den kleinen Patienten als auch den Teams der Kinderchirurgie.“

Bildunterschrift: Bei der Übergabe des Gerätes waren dabei der Geschäftsführer von Sterntaler e.V. Dr. Stefan Piffl, der Vorstandsvorsitzende von Sterntaler e.V. Dr. Wolfgang Puth, der Schatzmeister von Sterntaler e.V Franz Josef Philippi, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer, der Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz Marion Hahn, Sabrina Herr Stationsleiterin Pflege Bereich A3 im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Stephan Rohleder Oberarzt Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie (v.l.n.r.). Bildquelle: Peter Pulkowski. (Pressemitteilung vom 14.08.2018)

Foto: Herr Univ.-Prof. Oliver Muensterer, Kinderchirurgie Mainz

"Diagnose per Videoarzt" - TV-Beitrag bei SWR "Zur Sache! Rheinland-Pfalz"

In der TV Sendung: Zur Sache! Rheinland-Pfalz des SWR wurde u.a. das Thema Telemedizin ausgestrahlt. Hierzu war das Team des SWR auch zu Gast in unserer Kinderchirurgie Mainz und hat uns bei unserer telemedizinischen Sprechstunde begleitet und interviewt.

Hier können Sie sich das Video zum TV-Beitrag des SWR inkl. Interview mit Herrn Prof. Muensterer ansehen bzw. herunterladen.

Mainz-Tele-Surgery (MATS) MATS = Mainz-Tele-Surgery - Telemedizin in der Kinderchirurgie Mainz

Anastasiia aus der Ukraine wurde bei einem Unfall schwer verletzt – in Mainz konnte ihr geholfen werden

Anastasiia stellte sich nach ihrer Behandlung bei uns in der Kinderchirurgie Ende Juni wieder vor. Wir freuen uns sehr, über die großen Fortschritte die Anastasiia seit Beginn ihrer Behandlung im Jahr 2014 in unserer Kinderchirurgie (wir haben dazu hier berichtet) gemacht hat und Sie gemeinsam mit ihrer Familie wieder nach Hause in die Ukraine reisen kann.

AZ Mainz: Prof. Muensterer nickt zufrieden. „Klasse, das gefällt mir gut“, sagt er mit Blick auf die operierte Stelle an Anastasiias Steißbein. Noch immer ist der Rücken des jungen Mädchens stark deformiert, wird es wohl auch ihr Leben lang bleiben. „Aber“, sagt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie an der Mainzer Unimedizin, „sie hat eine gute Chance, ein relativ normales Leben zu führen.“ weiterlesen

(Quelle: Redaktioneller Beitrag in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 09.07.2018.)

Foto: Herr Dr. med. Jan Gödeke, Kinderchirurgie Mainz

Telemedizin in Mainz: Sprechstunde per Handy oder Laptop

Mainz-Tele-Surgery (MATS) MATS = Mainz-Tele-Surgery - Telemedizin in der Kinderchirurgie Mainz

Der Deutsche Ärztetag hat den Weg frei gemacht für eine ausschließlich telemedizinische Behandlung. Die Mainzer Kinderchirurgie sammelt als Vorreiter in Deutschland schon heute Erfahrungen mit Videosprechstunden.

Weitere Informationen zu unserem Angebot der telemedizinischen Behandlung finden Sie auf unserer MATS-Webseite.

 

Redaktioneller Beitrag in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 27.06.2018:

Rückblick auf die "Krümel-Olympiade" 2017 in Mainz

(Pdf , 2,8 MB)
Quelle: Krümelchen Juli 2018 (www.keks.org)

Dr. Tatjana König erhält "Best Poster"-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie

Foto: Dr. med. Tatjana König,
Kinderchirurgie Mainz

Anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Berlin hat Dr. Tatjana König Mitte April mit ihrer Arbeit über die Fitness von Kindern mit Ösophagusatresie den „Best Poster“-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie erhalten.

 

Ösophagusatresie beschreibt eine Fehlbildung, bei der Patienten mit einer unterbrochenen Speiseröhre auf die Welt kommen. Um jenen Kindern das Schlucken und somit eine eigenständige Ernährung zu ermöglichen, rekonstruieren Kinderchirurgen die Speiseröhre gleich nach der Geburt. Bislang war unklar, inwiefern Fitness und Motorik bei diesen Kindern eingeschränkt ist, wenn sie aufwachsen. Dr. König hat in ihrer Arbeit „Die Krümel-Olympiade – Fitness und motorische Fähigkeiten bei Kindern mit Ösophagusatresie“ Kinder mit korrigierter Ösophagusatresie einen Fitnessparcours laufen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Betroffene im Vergleich zu gesunden Kindern deutliche motorische Defizite und Leistungseinschränkungen vorweisen und unterstreichen den Bedarf nach individueller Förderung im Schulsport oder Sportverein.

2017

40 jähriges Jubiläum der KINDERchirurgie

Vor 40 Jahren, am 07.12.1977 wurde der Lehrstuhl für Kinderchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz erstmalig besetzt. Seitdem hat sich viel verändert, aber die KINDERchirurgie blieb ihrer Aufgabe treu, Kindern aus Mainz, der Region und von weiter her die bestmögliche chirurgische Versorgung zu bieten.

Dieses Jubiläum haben wir gebührend mit einem Symposium am 08. und am 09. Dezember 2017 gefeiert. Es erfolgte ein Rückblick über die Geschichte unserer Klinik, gefolgt von einem Impulsvortrag über Innovation und Kreativität durch Herrn Prof. Michael Gauderer, deutsch-amerikanischer Kinderchirurg und unter anderem der Erfinder der PEG (Perkutane Endoskopische Gastrostomie). Im Anschluss fand ein Benefizkonzert für unseren Förderverein Sterntaler e.V. statt, welcher uns über 25 Jahre lang tatkräftig unterstützt und auch dieses Symposium überhaupt ermöglicht hat.

Radiointerview SWR Südwestrundfunk anlässlich unseres 40 jährigen Jubiläums der KINDERchirurgie.

Sofiia erhält ihren Gehwagen - Spende des Sanitätshauses Conradt Scherer

Durch die freundliche Spende des Sanitätshauses Conradt Scherer aus Mainz, konnte unserer Patientin Sofiia am 15.11.2017 ihr Gehwagen übergeben werden.

Wir möchten uns auf diesem Weg auch noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung durch die Firma DePuySynthes, vertreten durch Herrn Karsten Urban, bedanken, die uns alle benötigten Implantate kostenfrei zur Verfügung stellten.

Übergabe des vom Sanitätshaus Conradt Scherer gespendeten Gehwagens.
Personen v. links: Sofiia’s Vater, Hr. Levent Yalkin (Conradt Scherer), Prof. Dr. Hansjürgen Doss (Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft), Hr. Stephan Völker (Geschäftsführer der Fa. Conradt Scherer), Sofiia, Sofiia’s Mutter, Oberarzt Dr. Martin Schwind (knieend) Klinik für Kinderchirurgie.

Angelina kämpft gegen ihre Verbrennungen - TV-Beitrag bei SWR aktuell

Die 10-Jährige Angelina aus Trier war vor acht Wochen auf einen Zug geklettert und erwischte eine 10.000 Volt starke Oberleitung. 40 Prozent ihrer Haut waren verbrannt. Um solche Fälle zu vermeiden, hat die Kinderchirurgie der Unimedizin Mainz am Samstag mit einem Infotag nochmals auf die Gefahren des Verbrennens aufmerksam gemacht.

Der TV-Beitrag greift auch unsere Informationsveranstaltung "Moderne kinderchirurgische Verbrennungsmedizin" am vergangenen Samstag, den 28.10.2017 mit auf.

Hier können Sie sich das Video zum TV-Beitrag des SWR ansehen bzw. herunterladen.

Ein zweites Mal laufen lernen

Sofiia aus der Ukraine lernt zum zweiten Mal das Laufen.

Im April wurde Sofiia auf dem Heimweg von der Schule von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Sofiia befindet sich derzeit in unserer stationären Behandlung und wurde vergangene Woche operiert.

Den ganzen Artikel vom 27.09.2017 finden Sie im Online-Beitrag der Allgemeinen Zeitung Mainz. 

Beitrag der Kinderchirurgie im Newsletter des FoSS

Im Newsletter des

Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS)

erschien der folgende Beitrag auf Seite 3 von Frau Dr. Tatjana König aus unserem Team der Kinderchirurgie im Bereich der anwendungsorientierten Forschung mit dem Titel "Differenzierte Sportbefreiung als Chance".

Vorschau:

(Pdf , 59,8 KB)

Zertifizierung der Kinderchirurgie bei der UEMS - Pressemitteilung

Die Klinik und Poliklinik für KINDERchirurgie der Universitätsmedizin Mainz ist als Ausbildungszentrum für Kinderchirurgie bei der UEMS (Union Européenne des médecins spécialistes, Europäische Vereinigung der ärztlichen Fachdisziplinen) zertifiziert. Weltweit gibt es bislang nur 29 solcher zertifizierter Ausbildungszentren, davon nur 4 in Deutschland.

Höchste Maßstäbe bei der Ausbildung von Kinderchirurgen

Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz zum Aus- und Weiterbildungszentrum der Europäischen Union der medizinischen Fachdisziplinen (UEMS) ernannt. Es ist ein Unterschied, ob man ein Kind oder einen Erwachsenen operiert. Aufgrund der speziellen anatomischen Begebenheiten bei Kindern müssen Kinderchirurgen über spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen. Vor diesem Hintergrund kommt der Ausbildung von Kinderchirurgen eine hohe Bedeutung zu. Die Europäische Union der medizinischen Fachdisziplinen (UEMS) hat jetzt die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz als offizielles UEMS-Aus- und Weiterbildungszentrum zertifiziert. Damit bildet die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie die kommende Generation der Kinderchirurgen nach den strengen Qualitätskriterien der UEMS auf international höchstem Niveau aus. Darüber hinaus berechtigt die Zertifizierung durch die UEMS die Europäische Facharztprüfung abzuhalten.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

PAAFIS 2017 - 3rd international Pediatric, Adolescent and Adult Foregut Interdisciplinary Symposium


Nach 2 erfolgreichen Veranstaltungen in Mainz (2015) und in New York City (2016) wird

PAAFIS 2017 (Pediatric, Adolescent, Adult Foregut Interdisciplinary Symposium)

dieses Jahr vom 12.05.2017 - 14.05.2017 wieder in Mainz ausgerichtet werden und zwar zusammen mit der Jahrestagung von KEKS e.V

PAAFIS ist ein interdisziplinäres Forum, welches Chirurgen, Gastroenterologen, Kinderärzte, Therapeuten sowie Patienten und Pflegepersonal  zusammenbringt und als Plattform für eine umfassende Betreuung in allen Aspekten des menschlichen Darms dient. Eine ausgezeichnete Auswahl an weltbekannten Spezialisten werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung u.a. zu den Themen:

  • Dysphagie und Motilität nach Ösophaguschirurgie
  • Ösophageale Verlängerungsprozeduren
  • GÖR-Rezidiv nach Fundoplikatio
  • Hiatushernie
  • Pulmonale Anomalien
  • Biliäre Anomalien

referieren und mit den Teilnehmern diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer PAAFIS Webseite.

  • PAAFIS 2017:
  • Registrierung: PAAFIS 2017
  • Submission Abstract: Deadline erreicht

Die Veranstaltung ist für ärztliche Teilnehmer durch die Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz mit 12 Punkten zertifiziert.

PAAFIS 2017 kann über die folgende Adresse im Livestream verfolgt werden:

https://www.facebook.com/KinderchirurgieMainz/app/142371818162/

Anastasiia aus Kiew kommt 2 1/2 Jahre nach ihrer Behandlung wieder nach Mainz

Anastasiia stellt sich 2 1/2 Jahre nach ihrer Behandlung in unserer Kinderchirurgie wieder bei uns in Mainz vor. Wir freuen uns sehr, über die großen Fortschritte die Anastasiia seither gemacht hat.

Vor wenigen Tagen hatten Anastasiia, gemeinsam mit ihrer Mutter und Herr Prof. Muensterer Besuch auf unserer kinderchirurgischen Station durch das Team der Allgemeinen Zeitung.

Artikel in der Allgemeinen Zeitung vom 19.03.2017:
(Quelle: Allgemeine Zeitung; online-Artikel)

Quelle: Allgemeine Zeitung 19.03.2017

Körperliche Aktivität und Fitness von Kindern und Jugendlichen mit Ösophagusatresie


Umfrage "Kindersport STATT Medizin"


Liebe Patienten, liebe Eltern,

dass Projekt "Kindersport STATT Medizin" beschäftigt sich mit der sportlichen Aktivität und Fitness von Kindern mit unterschiedlichen Erkrankungen. Unser Ziel ist es, die durch die Grunderkrankung entstehenden Probleme bei körperlicher Aktivität besser kennen zu lernen und Bewegungsempfehlungen zu erstellen, die den betroffenen Kindern unbeschwerten Spaß an körperlicher Aktivität im Rahmen ihrer körperlichen Voraussetzungen ermöglicht.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte jederzeit an folgende E-Mail-Adresse:  KindersportSTATTMedizin.

 

Wir danken Ihnen, wenn Sie zu diesem Thema an unserer freiwilligen und anoymen Online-Umfrage teilnehmen würden.

Hier geht es zu unserer anonymen: Online-Umfrage.

Ihr Team "Kindersport STATT Medizin" an der Universitätsmedizin Mainz

KINDERchirurgie als Ausbildungszentrum bei der UEMS zertifiziert

Nach einem langen, intensiven Zertifizierungsprozess wurde die KINDERchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz als Ausbildungszentrum für Kinderchirurgie bei der UEMS (Union Européenne des médecins spécialistes, Europäische Vereinigung der ärztlichen Fachdisziplinen) anerkannt! Weltweit gibt es bislang nur 29 solcher zertifizierter Ausbildungszentren, und nur 4 davon in Deutschland. Die nächste Generation von ausgezeichneten Kinderchirurgen auszubilden ist eines der zentralen Ziele unserer Abteilung. Wir sind sehr stolz, dass dieses Bekenntnis zur Ausbildung nun auch international Anerkennung findet.

"Training im virtuellen OP" SWR2 Hörbeitrag - Robotorsimulator

"Proben für den Ernstfall - Training im virtuellen OP" an der Universitätsmedizin Mainz.

Der SWR2 hat einen Hörbeitrag über das Training mit unserem Robotersimulator veröffentlicht. Heute helfen Robotersysteme bei vielen Operationen. Doch der Einsatz der Technik will gelernt sein. Die Universitätsmedizin Mainz hat deshalb einen virtuellen OP eingerichtet.

Hier geht es zum Hörbeitrag: SWR2 Hörbeitrag

Der Tunnelflieger ist gestartet!

Vor wenigen Tagen wurde damit begonnen, die ersten Panelen des Tunnelfliegers im unterirdischen Verbindungsgang anzubringen.

Da es uns ein besonderes Anliegen ist, neben einer optimalen medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen den Aufenthalt in der Klinik so angenehm und kindgerecht wie möglich zu gestalten, haben wir gemeinsam mit der Hochschule Mainz das Projekt „Tunnelflieger“ ins Leben gerufen und ein Konzept für die Umgestaltung des unterirdischen Verbindungsganges in Zusammenarbeit mit unserem Förderverein Sterntaler e.V. entwickelt.

Wir freuen uns sehr, dass die baulichen Maßnahmen nun gestartet sind.

Internationaler OP-Workshop „Hypospadie“ vom 09.01.2017 – 10.01.2017

Unser internationaler OP-Workshop zu Hypospadien und Blasenfehlbildungen findet vom 09.01.2017 - 10.01.2017 gemeinsam mit unseren Visiting Professoren:

Dr. Eric Jones (päd. Urologe) USA
Dr. Sabine Grasshoff, Chefärztin der Kinderchirurgie, Bürgerhospital Frankfurt und
Dr. Peter Schmidt, Kinderchirurg, Bürgerhospital Frankfurt

statt. Wir operieren an diesen Tagen mehrere Patienten mit Hypospadien, Harnröhren- und Blasenfehlbildungen.