Station 5
Stationszimmer: 06131 17-3141
Ärzte und Psychologen: 06131 17-2920
Patiententelefon: 06131-17-2438
E-Mail:
station5-ps@unimedizin-mainz.de
Anmeldung für stationäre Aufnahme:
Pforte der Klinik: 06131 17-2920
Die Station 5 ist eine offene gemischt-geschlechtliche Station mit 17 Betten (überwiegend Zweibettzimmer, für Wahlleistungspatienten steht ein Einzelzimmer zur Verfügung). Es werden alle psychischen Erkrankungen, die auf einer offenen Station therapierbar sind, behandelt. Schwerpunkte der Behandlung sind Persönlichkeitsstörungen, depressive Störungen, Belastungsreaktionen sowie Verhaltensstörungen. Aufgrund der Vielfalt der zu behandelnden Erkrankungen werden individuell angepasste Therapiekonzepte erarbeitet. Der individuelle Gesamtbehandlungsplan beinhaltet ganz überwiegend eine Kombination von Pharmakotherapie und Psychotherapie. Die Pharmakotherapie wird nach ausführlicher organischer Diagnostik auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft durchgeführt. und durch die Möglichkeit der Messung von Medikamentenspiegeln (Therapeutisches Drug Monitoring – TDM) im Neurochemischen Labor unserer Klinik) individuell angepasst und optimiert. Das psychotherapeutische Behandlungsangebot ist kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtet und setzt sich aus Einzeltherapie und einem stationsübergreifenden Programm von Gruppentherapien zusammen. In die Einzeltherapie werden – insbesondere bei narzisstischen und Borderline-Persönlichkeitsstörungen - zunehmend Konzepte der Schematherapie von Young integriert. Bei der Schematherapie handelt es sich um eine Erweiterung des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes von Beck, bei der die Biographie und erlittene emotionale Verletzungen in den Vordergrund treten und in die auch tiefenpsychologische und gestalttherapeutische Elemente integriert sind. Der Schwerpunkt der Diagnostik und Therapie liegt auf überdauernden hinderlichen Mustern (Vermeidung, Überkompensation), die zur Blockierung wichtiger Lebensziele führen und psychische Störungen aufrecht erhalten. Gegenwärtig wird die Schematherapie nach Young etabliert und i.R. eines von der Universitätsmedizin Mainz unterstützten Forschungsprojekts begleitet und evaluiert.
