Visual Universitätsmedizin Mainz

Station 5

Dipl.-Psych. Anna Semmroth-Wolter
Psychologische Psychotherapeutin
Therapeutische Leitung Station 5
Tel. 06131 17-6055
Fax 06131 17-6435
E-Mail:  anna.semmroth@unimedizin-mainz.de

Stationszimmer: 06131 17-3141
Patiententelefon: 06131 17-2438
E-Mail:  station5-ps@unimedizin-mainz.de 

Zur Anmeldung auf unsere Warteliste melden Sie sich bitte telefonisch montags bis freitags zwischen 17 und 18 Uhr: 06131 17-3141

Die Station 5 ist eine offene gemischtgeschlechtliche Psychotherapie-Station mit 18 Betten (überwiegend Zweibettzimmer, für Wahlleistungspatienten steht ein Einzelzimmer zur Verfügung). Hauptsächlich werden hier Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen und/oder Traumafolgestörungen, depressiven Störungen sowie Angst- und Zwangsstörungen behandelt.

Der individuelle und störungsspezifische Gesamtbehandlungsplan legt einen besonderen Schwerpunkt auf die emotionsfokussierte psychotherapeutische Behandlung.

Das Therapieprogramm basiert vorwiegend auf einem schematherapeutischen Gesamtbehandlungsplan (nach J. E. Young), integriert sind jedoch auch dialektisch-behaviorale Elemente (DBT nach M. Linehan) und andere emotionsfokussierte Ansätze, wie das Training emotionaler Kompetenzen (Berking), die der Verbesserung der Emotionsregulation dienen. Ziel ist es, die überdauernden dysfunktionalen Bewältigungsmuster (Vermeidung, Unterwerfung, Überkompensation), die zur Blockierung wichtiger Lebensziele führen und psychische Störungen aufrechterhalten, abzubauen. Zudem sollen die in der Biographie erlittenen emotionalen Verletzungen und maladaptiven Schemata durch emotional-korrigierende Erfahrungen verbessert und Achtsamkeits-, Selbstwahrnehmungs-, Stresstoleranz- und Selbstfürsorge- sowie Selbsttröstungsstrategien aufgebaut werden.

Die begleitende Pharmakotherapie wird nach ausführlicher organischer Diagnostik auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft durchgeführt und durch die Möglichkeit der Messung von Medikamentenspiegeln (Therapeutisches Drug Monitoring – TDM) individuell angepasst und optimiert.

Die Aufnahme erfolgt nur nach einem persönlichen oder telefonischen Vorgespräch elektiv über unsere Warteliste.

Die stationäre Behandlungsdauer beträgt in der Regel ca. 8 Wochen, die bei guter Response/Fortschritten auf maximal 10-12 Wochen verlängert werden kann.

Wie auch in anderen Kliniken, die spezielle Behandlungsprogramme anbieten, kann es auch in unserer Klink zu Wartezeiten kommen. Bitte beachten Sie auch, dass akute Krisensituationen z.B. mit Suizidalität nicht auf unserer Psychotherapiestation behandelt werden.