400.000 Euro für Innovationen in der Lehre

Universitätsmedizin Mainz fördert Projekte, die nachhaltig die Qualität der Ausbildung steigern

Das Förderprogramm MAICUM (Mainzer Curriculum Medizin) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich eine zukunftsorientierte ärztliche Ausbildung auf die Fahnen geschrieben. Jetzt geht MAICUM in die dritte Runde, nachdem der Fachbereich Universitätsmedizin das Programm 2008 ins Leben rief. Mit rund 400.000 Euro fördert die Universitätsmedizin in diesem Jahr innovative Lehrprojekte. „MAICUM ist das ideale Instrument, um Anreize zur Entwicklung echter Innovationen in der Lehre zu schaffen. Das zeigt sich ganz konkret am Beispiel der E-Learning-Plattform ILKUM für Studierende der Zahnmedizin, auf der konkrete Fallbeispiele für Krankheitsbilder und Zahn-OP´s dargestellt werden. ILKUM ging aus einer MAICUM-Förderung hervor und startete in diesem Jahr erfolgreich“, unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban. In diesem Jahr gab es insgesamt zwölf Anträge, davon bewilligte der Wissenschaftliche Vorstand auf Vorschlag des Ausschusses für die Lehre des Fachbereichs Universitätsmedizin zehn. Unabhängige Gutachter hatten diese zehn Projekte im Hinblick auf Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und ihren innovativen Charakter zur Förderung empfohlen. „Wichtig war uns vor allem, dass sich die Projektanträge an den Inhalten der neuen Studienordnungen in der Human- oder Zahnmedizin orientieren“, sagt Prof. Urban. Gefördert werden beispielsweise neue Lehrformen in der Anästhesiologie, bei der Studierende am Patientensimulator ein Plus an Handlungssicherheit im Patientenkontakt erlangen. „Um insgesamt das Medizinstudium praxisorientierter zu gestalten und unsere Studierenden auf Notfallsituationen im Berufsalltag vorzubereiten, sind solche Lehrformen von zentraler Bedeutung“, so Prof. Urban. Mit dem MAICUM-Programm möchte die Universitätsmedizin verbesserte Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige, national und international kompetitive und insbesondere auch interdisziplinär ausgerichtete Lehre schaffen und die ärztliche Ausbildung zukunftsorientiert weiterentwickeln. Die inhaltlichen Schwerpunkte der eingereichten Projektförderanträge sollen sich dabei an mindestens einem der folgenden vier Kriterien der Exzellenz orientieren: Interdisziplinarität und Vernetzung der Lehre, Vermittlung von Fertigkeiten und Intensivierung des Kleingruppenunterrichts, Verschränkung von Theorie und Praxis sowie Qualitätssicherung der Lehre. Insgesamt flossen durch MAICUM seit 2008 über eine Million Euro in die Lehre an der Universitätsmedizin Mainz. Pressemitteilung (PDF 45,0 KB) Kontakt
Oliver Kreft, Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-9716, Fax 06131 17-9967, E-Mail: kreft@um-mainz.de Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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