5. Mainzer Neuroonkologie-Symposium

Experten der Neurochirurgischen Klinik geben am Mittwoch, den 03. März 2010, Ärzten, Betroffenen und Interessierten aktuelle Infos zu Hirntumoren

Die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz veranstaltet am Mittwoch, den 03. März, von 17.00 bis 19.30 Uhr, im großen Hörsaal der Frauenklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Gebäude 102 , Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) das 5. Neuroonkologische Symposium. In dessen Fokus stehen die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Neuroonkologie. Neben Fachvorträgen von namhaften Experten auf diesem Gebiet wird das Studienzentrum der Neurologie vorgestellt. Ebenso gibt es Antworten auf Fragen, wie: „Mit welchen Symptomen fällt ein Hirntumor auf?“ oderSind Hirntumore heilbar?“. Alle Interessierten, Betroffenen, Angehörigen und Ärzte sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Jedes Jahr erkranken etwa 8.000 Deutsche neu an einem Tumor des Gehirns oder Rückenmarks. Hirntumoren sind Zellwucherungen, die sich im Gehirn einnisten und dort zu Hirndrucksteigerungen führen und die, je nach Art des Tumors, Gehirnstrukturen verdrängen oder zerstören. Auffällige Begleiterscheinungen bei Patienten sind epileptische Anfälle, Sprach- und Sehstörungen, Kopfschmerzen sowie Lähmungen. Entscheidend für die Festlegung der Behandlungsstrategie sind die Art und die Lage des Tumors. Zumeist setzt sich die Therapie aus einer Kombination von lokalen und regionalen Verfahren zusammen. Operation und Radiochirurgie gehören zu den lokalen, Teilschädelbestrahlung und Chemotherapie zu den regionalen Methoden. Eine Chance auf Heilung ist jedoch abhängig davon, ob der Tumor gutartig und langsam oder bösartig und sehr rasch wachsend ist. „Da bei Operationen im Gehirn nicht mit einer Sicherheitszone gearbeitet werden kann und der Eingriff möglichst schonend erfolgen muss, wenden wir minimal invasive Techniken an. Diese verursachen nur ein geringes Gewebstrauma und bieten somit einen bestmöglichen Schutz vor etwaigen neurologischen Ausfällen. Mit unserem Neuroonkologie-Symposium wollen wir Betroffenen, aber auch allen Interessierten und Angehörigen einen Einblick geben, was auf dem Gebiet der Hirntumore von unseren, in die Behandlung eingebundenen Kliniken, geleistet wird“, erläutert Dr. Jens Conrad, Leiter der Neuroonkologischen Arbeitsgruppe der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender! Als Vertreter der Presse laden wir Sie dazu herzlich ein! Kontakt
Prof. Dr. med. Joachim Oertel
Leitender Oberarzt
Neurochirurgische Klinik und Poliklinik
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131  17-3734
E-Mail: oertel@nc.klinik.uni-mainz.de Pressekontakt
Dana Rohmer, Stabsstelle Kommunikation und Presse
Universitätsmedizin Mainz, Telefon: 06131 17-7427, Fax: 06131 17-3496,
E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtung der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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