Ausgezeichnet!
Mainzer Medizinerin erhält Preis bei internationaler Speiseröhren-Konferenz in Australien
Beim „10. Weltkongress der Internationalen Gesellschaft für Erkrankungen der Speiseröhre“ (ISDE, International Society for Diseases of the Esophagus) im australischen Adelaide hat Dr. habil. Ines Gockel den Preis für den besten Kongressbeitrag erhalten. Ines Gockel arbeitet als Oberärztin an der Mainzer Universitätsklinik für Allgemein- und Abdominalchirurgie und beschäftigt sich dort mit der Achalasie, einer seltenen Funktionsstörung der Speiseröhre. Ihr Beitrag wurde unter 359 Beiträgen ausgewählt und mit 1.000 Dollar ausgezeichnet.
Alle zwei Jahre treffen sich etwa 1500 Wissenschaftler zu einem internationalen Kongress zum Thema „Speiseröhre“. In zahlreichen Vorträgen und auf Postern präsentieren sie neueste Erkenntnisse über die Erkrankungen der Speiseröhre sowie neueste Methoden der Diagnose und Therapie.
Dabei sind die Erkrankungen der Speiseröhre vielfältig – sie reichen vom Speiseröhrenkrebs über die Refluxkrankheit bis hin zur Achalasie. Bei der Achalasie kann die Speiseröhre aufgenommene Nahrung nicht optimal in den Magen befördern, die Bewegungen der Speiseröhre insgesamt und die Öffnung hin zum Magen sind gestört. Die Ursachen der Achalasie sind heute noch nicht vollständig geklärt – hier setzen daher die Untersuchungen von Ines Gockel an. „Wir haben anhand von Proben aus der Muskulatur der Speiseröhre bei Patienten mit Achalasie den Verlust eines speziellen Zelltyps identifizieren können, der für die Funktionsstörung verantwortlich ist“, erläutert die 36-jährige Medizinerin.
Das Preisgeld von 1.000 Dollar möchte Ines Gockel in weitere Forschungsmittel zu molekularbiologischen Untersuchungen des Speiseröhrenkarzinoms und über die Ursachen der Achalasie investieren.
Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Bild der Preisträgerin zu.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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