Auszeichnungen für Medizinisch-Wissenschaftlichen Nachwuchs

Am „Dies academicus“ der Universitätsmedizin wurden erfolgreiche Nachwuchsforscher mit Auszeichnungen und Stipendien geehrt

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen mit einer Vielzahl von Preisen, Stipendien und weiteren außerordentlichen Auszeichnungen. Bisher war es üblich, die Preis-Verleihungen jeweils in einer individuellen Veranstaltung vorzunehmen. Erstmals wurde heute die Verleihung aller Preise und Stipendien in einem übergeordneten Rahmen durchgeführt: Beim ersten „Dies academicus Universitätsmedizin“ wurden etwa 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.
„Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren wissenschaftlichen Erfolgen“, begrüßte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, die Gäste im Hörsaal der Chirurgie. „Die Plattform eines ‚Dies academicus’ dokumentiert nach innen und außen eindrucksvoll die Leistungen unseres medizinisch-wissenschaftlichen Nachwuchses – künftig soll eine solche Veranstaltung deshalb einmal im Jahr stattfinden.“
Preise und Auszeichnungen werden beispielsweise für wissenschaftliche Arbeiten, die durch entsprechende Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften belegt sind, für hervorragende Doktorarbeiten oder für eine abgeschlossene Habilitation vergeben. Durch verschiedene Stipendien werden besondere Forschungsvorhaben, die etwa auf einer besonders guten Doktorarbeit aufbauen, oder geplante Promotions- und Diplomarbeiten mit viel versprechenden Forschungsansätzen gefördert. Erstmals wurden in diesem Jahr auch Förderstipendien im Rahmen der wissenschaftlich-klinischen Profil- und Schwerpunktbildung an der Universitätsmedizin vergeben.
Insgesamt promovierten im Jahr 2008 in der Medizin 329 Studierende. „Darunter schlossen 10 Promovenden ihre Arbeit mit ‚summa cum laude’ ab – eine ganz besondere Leistung, die eine besondere Auszeichnung verdient“, so Prof. Urban. Darüber hinaus wurden im letzten Jahr 35 medizinische Habilitationen zum Abschluss gebracht – auch diese Leistungen würdigte der Wissenschaftliche Vorstand im Rahmen des „Dies Academicus“.
Weiterhin wurden folgende Preise und Stipendien verliehen: der mit 3.000 Euro dotierte Dagmar-Eißner Förderpreis für Nachwuchswissenschaftlerinnen, der Robert-Müller-Forschungspreis in Höhe von 5.000 Euro, Promotionsstipendien der Robert-Müller-Stiftung, ein Graduiertenstipendium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung, Stipendien der Susanne Marie Sofie Haufen-Stiftung, Stipendien der Universitätsmedizin im Rahmen der wissenschaftlich-klinischen Profil- und Schwerpunktbildung sowie Stipendien der Universitätsmedizin zur Förderung von Promotions- und Diplomarbeiten. „All diese Preise und Auszeichnungen zeigen auch wie wichtig Stiftungen für die Förderung von exzellenter Forschung sind“, betonte Prof. Urban.
Die Preisträger im Einzelnen:
Dagmar-Eißner Preis 2008:
Dr. Imke Altreya, Institut für Molekulare Medizin Preise, Stipendien und Projektförderung durch die Robert-Müller Stiftung:
Dr. Sven Horke, Institut für Pharmakologie, Dr. Philipp Christian Wenzel, II.
Medizinische Klinik und Poliklinik (Forschungspreis)
Barbara Feßler, Sarah Beyer und Jens Kamuf (Stipendien)
PD Dr. Ascan Warnholtz, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Dr. Katja Denk, Klinik und Poliklinik für Herz-Thorax- und Gefäßchirurgie (Projektförderung) Graduiertenstipendium  der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung:
Dr. Jonas Mudter, I. Med. Klinik und Poliklinik
Stipendien der Susanne Marie Haufe Stiftung:
Daniel Franzen, Christopher Buch und Pascal Kempeni
Stipendien der Universitätsmedizin im Rahmen der wissenschaftlich-klinischen Profil- und Schwerpunktbildung:
Nina Dehzad, Daniela Franzen, Christian Schultheiß
Stipendien der Universitätsmedizin zur Förderung von Promotions- und Diplomarbeiten:
Svenja Troßbach, Verena Raker, Marieke Wolf, Bastian Unold, Illian-Andreas Haller, Julia Jasiewicz, Anne Fritsche, Jenny Tremel, Lisa Kötz, Benedikt Hacker, Marianne Mathäs, Silke Tobias, Joanna Wegner, Eva-Maria Maurer, Isabel Jaenecke, Martin Heller, Wladislaw Maier, Christian Fabian
Weitere Informationen:
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Pressestelle, Tel. 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496
E-Mail Ulf Arnold-Fabian, Stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Lehre, Tel.  06131 39-33481, Fax 06131 39-34181
E-Mail

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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