Betriebliches Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelunternehmen
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin startet Online-Befragung
Das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz sucht für eine Online-Befragung zum Thema „Ressourcen und Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements“ auskunftswillige Klein- und Mittelunternehmen (KMU) aus Rheinland-Pfalz. Die Wissenschaftler interessiert, was in den befragten Betrieben aktuell getan wird, um die Belastungen für die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz zu minimieren und die individuellen Gesundheitsressourcen zu stärken. Mit den unter www.gesundekmu.de/gesundekmu/umfrage.html gewonnenen Daten wollen die Forscher einen Leitfaden für Betriebliches Gesundheitsmanagement erstellen, der die speziellen Bedürfnisse und Ressourcen der rheinland-pfälzischen Klein- und Mittelunternehmen berücksichtigt. Die Befragung und später auch der Leitfaden sind über das Internetportal „GesundeKMU“ (www.gesundekmu.de) frei zugänglich.
Gesunde, motivierte Mitarbeiter sowie ein gutes Betriebsklima sind heutzutage wichtige Wettbewerbsvorteile - nicht nur aus produktionstechnischen Gründen, sondern auch angesichts des Wandels von Demografie und Wertevorstellungen. Wie die Gesundheit in Großunternehmen gefördert wird, war bereits mehrfach Gegenstand wissenschaftlicher Studien. Doch wie sieht es mit derartigen Maßnahmen in kleineren Unternehmen aus? Welche Möglichkeiten haben KMU und welche Probleme tauchen bei der Umsetzung solcher Maßnahmen in kleineren Betrieben auf? Für die speziellen Bedürfnisse dieser Unternehmensgröße existieren kaum geeignete Konzepte.
Diesen Mangel will das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz beseitigen. Daher hat es das Forschungsprojekt „Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts für betriebliches Gesundheitsmanagement in KMU in RLP“ gestartet. Dieses wird durch den Europäischen Sozialfonds und das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz (MSAGD) gefördert.
Wichtigstes Forschungsinstrumentarium des Projektes ist eine Online-Befragung. In dem Online-Fragebogen werden die teilnehmenden Klein- und Mittelunternehmen unter anderem zu ihren bisherigen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung befragt und gebeten, deren Erfolg zu bewerten. Sämtliche Angaben bleiben anonym, so dass die Antworten keine Rückschlüsse auf das spezielle Unternehmen zulassen. Die Vorgaben des Datenschutzes werden selbstverständlich eingehalten. Das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz bittet Geschäftsführer oder Personalverantwortliche von Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, sich an dieser anonymen Umfrage unter http://www.gesundekmu.de/gesundekmu/umfrage.html zu beteiligen. Die rund sieben Minuten, die die Beantwortung der Fragen erfordert, sind für die KMU gut investiert, denn gesunde Mitarbeiter sind motivierter und leistungsfähiger.
Weitere Informationen unter http://www.gesundekmu.de
Kontakt:
Dr. rer.soc. Dipl.-Psych. Luis Carlos Escobar Pinzon,
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universitätsmedizin Mainz,
Tel. 06131/17-9117, E-Mail: escobar@uni-mainz.de
Dipl. Soz. Katharina Kayser,
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universitätsmedizin Mainz,
Tel. 06131/17-9227, E-Mail: kayserk@uni-mainz.de
Pressekontakt:
Barbara Reinke, Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz,
Tel. 06131/17-7428, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtung der medizinischen Zentralversorgung gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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