Die Schilddrüse – kleines Organ mit großem Einfluss

Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lädt Ärzte zum „6. Mainzer Nuklearmedizinischen Schilddrüsensymposium“ ein

Innere Unruhe, Schweißausbrüche und Haarausfall sind nur einige wenige Symptome, die auf eine Hyperthyreose, also auf eine Überfunktion der Schilddrüse, zurückzuführen sind. Diese Erkrankung steht im Mittelpunkt des aktuellen Nuklearmedizinischen Schilddrüsensymposiums am Mainzer Universitätsklinikum. Rund 100 niedergelassene Ärzte aus Rheinland- Pfalz und den benachbarten Bundesländern werden am 29. März 2006 in Mainz erwartet, um einerseits Bewährtes bzgl. der Diagnostik und Therapie der typischen Hyperthyreosen zu erfahren und andererseits die neuesten Erkenntnisse zu den weniger bekannten Sonderformen, wie etwa die Amiodaron-induzierte Hyperthyreose kennen zu lernen. Im Anschluss an das Symposium wird die gemeinsame Diskussion praxisrelevanter Fragen einen breiten Raum einnehmen.

Die Schilddrüsenüberfunktion ist nach wie vor eine häufig vorkommende Erkrankung in der täglichen Praxis. Die typischen Beschwerden einer Schilddrüsenüberfunktion, sind Gewichtsabnahme, vermehrtes Schwitzen, Haarausfall, Herzrasen, Abgeschlagenheit, Nachlassen der Leistungsfähigkeit, Sexualprobleme oder unerfüllter Kinderwunsch. Häufigste Ursachen dieser Überfunktion sind die Basedow- Krankheit, eine Autoimmunkrankheit oder eine disseminierte Autonomie, d.h. ein insgesamt überfunktionierendes Schilddrüsengewebe.

Eckpfeiler der Diagnostik einer Schilddrüsenerkrankung sind Ultraschall- sowie Szintigraphie-Untersuchungen der Schilddrüse und eine Blutuntersuchung auf bestimmte Hormone. Handelt es sich um eine Schilddrüsenüberfunktion sind neben einer medikamentösen Therapie mit einem Schilddrüsenblocker eine Operation oder aber eine Radiojodtherapie möglich. „Wir wollen auf dem Symposium aufzeigen, bei welcher Form der Schilddrüsenüberfunktion welche Art der Behandlung angebracht ist und warum“, erklärt Dr. Waltraud Eichhorn von der Klinik für Nuklearmedizin.

Am Universitätsklinikum Mainz hat sich in den letzten Jahren ein ausgewiesenes Zentrum für die Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen etabliert. Ihre vielfältigen Erfahrungen geben die hier tätigen Experten regelmäßig an niedergelassene Haus- und Fachärzte weiter. So auch zum

6. Nuklearmedizinischen Schilddrüsensymposium
am Mittwoch, den 29. März 2006
von 16.15 Uhr bis 20.00 Uhr
im Hörsaal der Chirurgie Gebäude 505
Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz


Interessierte Ärzte können sich unter der Telefon-Nummer 06131 / 17 7124 (Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin) anmelden.

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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